• Ruhetage am „Top of the World Highway“

    Aug 12–13 in the United States ☁️ 19 °C

    Mittwoch,12.08.2026 + Donnerstag 13.08.2026
    249 km bis Stellplatz

    Ein neuer Tag brach an, wir waren gegen 5h aufgestanden und hatten unsere Yoga und Callestenics-Einheit bei herrlichem rosa Himmel absolviert. Schnell war unser Frühstück hergerichtet und wir hatten entschieden, dieses heute draußen, mit der herrlichen Aussicht zu genießen. Gerade als wir fertig waren, kamen die ersten Touristen, um ebenfalls wie wir, „unsere“ Aussicht zu bewundern. Eine Lady stellte sich direkt neben Alex´s Campingstuhl, knipste und grüßte nicht mal! Ok, diese Geste hieß für uns, das hier gleich bequeme Schlapfen-Touristen aufkreuzen würden, und unser „Ruhe“-Tag in Gefahr war.
    Wir räumten in Windeseile unser Geschirr in die Spüle und machten uns auf die Suche.
    Ca. 24 Minuten später hatten wir unseren Traumplatz gefunden. Wir fuhren auf einen großen geschotterten Platz neben dem Highway ein, wo es im hinteren Bereich noch eine Straße eine Ebene höher hinaufging. Wir nahmen mit Kohbi Anlauf und oben waren wir. Oje da stand ja schon einer, ein Deutscher mit geliehenem Womo. Sie ging auf uns zu und sagte: „Wir fahren gleich- und es ist wunderschön hier!“

    Tatsächlich, wenige Minuten später hatten wir den herrlichsten Platz am Berg mit Aussicht auf die bewaldeten Berge, eine Feuerstelle aus Stein und uns.

    Wir kochten in aller Ruhe unsere Kartoffel mit Spinat und Tempeh im Backofen, gönnten uns eine Nachspeise und setzten uns vor unseren Van. Gegen späteren Nachmittag machte ich mit unserer Stichsäge Feuerholz, von dem genug in der Gegend herumlag, und schleppte den riesigen Pack mit einem Zerrgurt zur Feuerstelle.

    Bald brannte ein helles Feuer, und wärmte unsere Füße und Vorderseiten. Als es heruntergebrannt war, und sich die kühle Luft unangenehm bemerkbar machte, zogen wir uns in den Van zurück, lasen, recherchierten und schliefen ruhig und ungestört in den nächsten Morgen hinein.

    Alex weckte mich Donnerstag morgen sogar etwas früher als 5h. Der erste Blick aus unserem Schlafzimmerfenster verschlug mir fast den Atem!“
    Der Himmel leuchtete in gelb,abrockt und rosa Tönen, die Berge ragten in den unterschiedlichsten Blaunuancen aus dem weißen Talnebel.
    Wo so,so schön! Die Sonne kam hinter dem Berg hervor und wärmte uns beim Yoga, sie tauchte die zarten Gräser vor unserem Van in rosa,zarte Gebilde.

    Wir richteten nach unserer Trainingseinheit unser Frühstück und warm angezogen setzten wir uns in die Morgensonne.
    Niemand störte uns, einfach nur Ruhe und herrliche Gegend.
    Nach dem Mittagessen sammelte ich erneut noch Holz, und schnitt es in verwendbare Rundlinge, dann setzten wir uns wieder zum warmen Lagerfeuer.
    Wir fachsimpelten über unser Projekt und genoßen einfach die Zeit hier allein heroben.
    Als es kühler wurde, und das Feuer niedergebrannt war, stiegen wir in unser Hochbett und schliefen herrlich bis zum nächsten Morgen.
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