Wanderung auf den Mount Washbu
August 30 in the United States
🌙 18 °C
Montag, 31.08.2026
286 km
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Gegen 5h 30 starteten wir los. Wir kamen gut in der Dunkelheit den Berg hinunter und bogen wieder auf den Highway ein.
Der Himmel zeigte ein paar rosa Wolken und ein schönes Blau. Wir würden einen herrlichen Tag haben. Die Berggipfel waren in rosa Licht getaucht und wir waren fast allein auf der Straße. Wir hatten schon länger den Eingang des Nationalparkes passiert, als unser Armaturenbrett ein Warnsignal aufleuchten ließ. Unser Sprit wurde knapp. Als wir nur mehr eine Reichweite von 40 km hatten, blieb Alex stehen, und der komplette Inhalt unseres Reserve-Diesel-Kanisters von 20 Liter verschwand im Tank von Kohbi. Kurz darauf erreichten wir ein kleines Dorf mit vielen Blockhütten und 2 Tankstellen, und so konnten wir dort wieder den Dieseltank und auch den Kanister auffüllen.
Nachdem wir die Bergstraße verlassen hatten kamen wir an weiten Grasebenen vorbei, auf denen kleine Büffelherden grasten. Die Autos fuhren sehr langsam und diszipliniert, blieben stehen, wenn die majestätischen Zotteltiere die Fahrbahn überquerten.
Da wir heute später als sonst den Ausgangspunkt unserer Wanderung erreichen würden, beschlossen wir unser Frühstück während des Fahrens zu essen, damit wir nicht noch mehr Zeit verlieren würden.
Wir kamen um ca. 10:30 am Parkplatz an, und waren froh, das wir unsere Daunenjacken anhatten, denn ein kühler Wind blies trotz des knallblauen,wolkenlosen Himmels und nur an den windgeschützten Stellen wurde es warm und wir konnten eine Kleidungsschicht nach der anderen ablegen.
Mount Washburn ist 3.150 m hoch, und oben angekommen blies doch ein kühler Wind. Der Weg hinauf zur Brandfeuerwache des Nationalparkes war angenehm und leicht ansteigend zu gehen.Oben angekommen suchten wir uns einen windgeschützten Platz und verspeisten unsere mitgebrachten Wraps und Tacos mit selbstgemachte Tomatenketchup.
Dann gings wieder bergab. So waren wir insgesamt 4 Stunden mit 1 Stunde Pause unterwegs und ist nach den ca.10km schon etwas geschafft. Alex setzte sich an Steuer, und wir fuhren Richtung West-Eingang, da alle Campingplätze im Nationalpark ausgebucht waren. Wir machten noch beim Emerald Geysir Halt, und da Alex sich müde fühlte und seine Nase lief, besuchte ich die Naturwunder alleine.
Nach der Besichtigung setzte ich mich ans Lenkrad und wir steuerten unseren Stellplatz kurz nach dem Einfahrtstor des Nationalparks an.
Wir fanden einen ruhigen, ebenen Grasplatz, und würden hier mal die nächsten 3 Nächte campieren.Read more





















