• Ruhetage + Tour im Yellowtone Park

    Sep 1–3 in the United States ⛅ 17 °C

    Dienstag, 01.09.2026 bis Mittwoch 02.09.2026

    Donnerstag, 03.09.2026 /
    271 km

    Diese beiden Tage waren ausgefüllt mit längerem Schlafen, ein wenig Yoga, gutes Frühstück und Mittagessen kochen und die Route durch den Yellowstone Park planen. Alex hatte noch immer Probleme mit seiner Nase, und inhalierte 2 x täglich und gab sich Rotlicht-Seccions hin.
    Auch arbeiteten wir wieder ein wenig an unserem Future-Projekt.

    Am Donnerstag frühstückten wir noch in aller Ruhe und dann verließen wir unser Waldstück, fuhren zurück zum Parkeingang. Die Straße lief parallel zum Madison River, schlängelte sich wunderschön durch die Landschaft. Einmal sichtete ich einen einsamen,riesigen Bison in dem hohen Grasland entlang des Flusses.
    Unsere erste Station lag in einer Senke, dort sollte sich das Clepsydra-Geysir befinden. Überall dampften die heißen Quellen, sodaß sich wabernder Wasserdampf mal da und mal dort abzeichneten. Ein Holzsteg bildete einen Weg oberhalb des Wasser, daß hier aus der Erde stieg, teilweise waren die Bäume abgestorben von den giftigen Inhaltsstoffen der Geysire und die weißen Stämme ragten wie Skelette aus dem Wasser. Die Geysire selbst schillerten im schönsten Türkisblau und man konnte tief in das Loch aus dem das heiße Wasser kam, hinunterschauen. So marschierten wir die Runde auf dem Steg, sahen bei Clepsydra das heiße Wasser wie eine Fontäne aus der Erde schießen. Es war heut relativ frisch und so hatten wir sogar unsere Daunenjacken angezogen, weil der Wind so stark blies.
    Wir fuhren danach die nächste Attraktion an, das “Grand prismatic Geysire“, ein riesiges, rundes, türkises, dampfendes Becken schillerte an dessen Rand in den herrlichsten Farben von Gelb, Orange und Braun.
    Wir hatten die Aussicht von oben gewählt und wanderten einen kleinen Berg hinauf, um das Becken von oben bewundern zu können. Und klar, viele Besucher waren mit uns auf den Beinen. Und dieses Naturereignis war ja wirklich beeindruckend.
    Unsere Route führte uns zum „Old Faithful“,welcher ca. alle 90 Minuten ausbricht. Das Schauspiel dauert zwischen 1 und 5 Minuten, die Fontaine wird bis zu 44 m hoch und spuckt dabei ca. 26.500 Liter Wasser bei jeder Erruption aus.
    Gespannt warteten wir auf den rundum aufgestellten Sitzplätzen wie in einer Arena auf den Ausbruch dieses Geysirs. Wow! Das muss man gesehen haben!

    Unsere weitere Reise führte am Yellowstone Lake entlang, bis wir den Ost-Eingang des Parks passierten. Kurze Zeit danach, ich saß gerade am Steuer, und Alex war eingeschlafen, blieben die Fahrzeuge am Straßenrand stehen. Auch ich parkte mich ein, Alex schien dies gar nicht bemerkt zu haben, er schlief einfach weiter.
    Ich stieg aus und konnte eine Elchkuh mit ihrem Kalb entdecken. Ich beobachtete die beiden, und war happy, wieder mal „Wildlife“ gesehen zu haben.
    Nach ca. 270 km, wo wir wieder abwechselnd am Fahrersitz Platz nahmen, fanden wir einen wunderschönen Übernachtungsplatz auf BLM-Land , wir fuhren direkt vom Highway eine Schotterstraße herunter, um einen kleinen Berg herum und waren vom Autolärm weitgehend verschont.
    Hier darf man auf öffentlichen Flächen der USA frei und kostenlos in der amerikanischen Wildnis übernachten. Auf der Bergspitze wehte pathetisch die Amerikanische Flagge.

    Wir nahmen noch ein Dusche in den letzten Sonnenstrahlen des Tages und bestaunten dabei den herrlichen Sonnenuntergang. Ja, wir fühlten uns privilegiert,frei und unabhängig und wir fühlten uns sicher und gut aufgehoben. So kuschelten uns nach einem anstrengenden und aufregendem Tag müde in unser Hochbett.
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