Race across America + Hurricane Isaias
Oct 8–10 in the United States
☀️ 19 °C
Donnerstag, 08.10.2026 bis Samstag, 10.10.2026
Donnerstag, 1036 km
Freitag, 1096 km
Samstag, 1030 km
Sonntag, 524 km Ankunft in Dallas
Wir hatten beide nicht gut geschlafen, es war 3h irgendwas, als wir aufstanden. Wir wollten einfach nur losfahren, wollten diese vielen Kilometer angehen.
Wieviel würden wir pro Tag schaffen?
Der Donnerstag begann in der Dunkelheit und endete auch dort. Dazwischen fuhren wir beide immer 100 km und wechselten uns dann ab. Wir hatten, bevor wir in Calais losfuhren, noch unser Frühstück gerichtet. Das nahmen wir während der Fahrt zu uns. Mittag gegessen haben wir auf irgendeinem Rastplatz. Das Geschirr wanderte einfach in die Spüle.
Während der eine fuhr, recherchierte der Beifahrer. Als gegen Vormittag auf unserem Google Maps plötzlich eine Hurricanewarnung aufpoppte änderte sich unsere Route nochmals gravierend. Wir mussten einen großen Bogen nach Norden machen, um dem Hurricane auszuweichen. Dieser sollte mit fast 180 km/h auf Land (Florida und Alabama) treffen und auch im Landesinneren würden sintflutartige Regenfälle, entwurzelte Bäume und starke Windböen die Autobahnen lahmlegen können.
Das konnten wir nicht riskieren, so nahmen wir die 200-400 km Umweg in Kauf.
Die Route stand fest und wir fraßen die Kilometer auf den Interstates. Viele riesige Lkws mit langen Anhängern überholten uns mit ihren starken Motoren. Oft konnten wir uns hinter einem ca. 110 km/h fahrenden Trucker dranhängen und sicher in der Dunkelheit hinter ihm, mit gutem Sicherheitsabstand, im Windschatten fahren. Wenn uns einer dieser Riesen überholte, versetzte uns der Fahrtsog um mindestens einen halben Meter nach links. Bald konnten wir mit dieser unangenehmen Tatsache besser umgehen.
Die Amis fahren sehr diszipliniert, ruhig, ohne Hupen, aber schnell. Sehr schnell. Sie fahren meist 20 - 30 km/h schneller als erlaubt. Aber Polizei sieht man auf den Interstates fast nie.
In diesem Modus erreichten wir am Samstag Abend Dallas. Da wir ja im Süden Amerikas unterwegs waren, fuhren wir an typischen endlosen Baumwollfeldern vorbei.
Einen Schlafplatz hatten wir uns schon rausgesucht,und bevor wir uns dort in unser Hochbett legten, gab es noch eine kleine Trainingseinheit im Planet Fitness Studio.Read more







