• Detlef Logemann
  • Ute Fronz
  • Detlef Logemann
  • Ute Fronz

2024 Bulgarien

Meine Liebste Ute hat vor 30 Jahren Ihr Tierarztstudium abgeschlossen.
Seit gut 2 Jahren plant sie an der Tour.
Ich bin gespannt.
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  • Schipka-Gedächtniskirche

    8. mai 2024, Bulgaria ⋅ 🌩️ 20 °C

     Gedächtniskirche "Christi Geburt" im Dorf Shipka wurde im Jahre 1902 im Baustil russischer Kirchen des 17. Jahrhunderts errichtet. Architekt war der Tscheche A.I. Tomischko. Die Kirche liegt in der Nähe des südlichen Ende des Shipkapasses, eine der wichtigsten Nord-Südverbindungen über das Balkangebirge. Die Kirche ist dem russischen Sieg in einer der wichtigsten Schlachten im russisch-türkischen Krieg (1877/78) gewidmet. Als Folge dieses Krieges wurde Bulgarien von der 482 Jahre andauernden osmanischen Fremdherrschaft (1396 - 1878) befreit.

    Der Glockenturm ist 53 Meter hoch und hat 17 Glocken. Die größte Glocke ist 12 Tonnen schwer. Im Inneren sieht man eine Altarwand aus Lindenholz und mit reichlich vergoldeten Ikonen.

    Auf den Marmorplatten befinden sich die Namen der gefallenen russischen Offiziere und Soldaten während des Russisch-türkischen Kriegs in goldenen Lettern geschrieben. Auf vier der Tafeln stehen die Namen der bulgarischen Kämpfer, die für die Befreiung Bulgariens von der türkischen Fremdherrschaft gefallen sind. In der Krypta sind 17 Sarkophage mit den Gebeinen russischer Soldaten aufgestellt.
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  • Busludscha-Denkmal

    8. mai 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 13 °C

    Das Busludscha-Denkmal (offiziell Haus Denkmal der BKP) ist ein 70 m hohes Denkmal der Bulgarischen Kommunistischen Partei und das größte seiner Art in Bulgarien.

    Erbaut 1981 von Georgi Wladimirow Stoilow (* 1929 in Kondofrey; † 2022 in Sofia) auf dem Chadschi Dimitar, genannt Busludscha, wurde es für nicht einmal ein Jahrzehnt für Tagungen und Kongresse benutzt und war ab 1989 für lange Zeit dem Verfall überlassen.

    Vorgeschichte

    1868 kämpften am Gipfel des Berges bulgarische Aufständische unter der Führung von Chadschi Dimitar gegen die türkisch-osmanischen Fremd- herrscher. Im Jahr 1891 fand während der jährlichen Gedenkfeier zum Todestag der gefallenen Freiheitskämpfer hier der Busludscha-Kongress, die konstituierende Sitzung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Bulgariens statt, eines Vorläufers der Bulgarischen Kommunistischen Partei. Deshalb wurde der Ort für ein solches Monument ausgewählt.

    Planung

    Schon 1961 gab es einen Plan zum Bau eines Denkmals, der jedoch nicht weiter verfolgt wurde. Dieser erste Plan wurde wie die späteren von Georgi Stoilow entworfen.

    Die ersten Pläne wurden jedoch wegen eines nicht vorhandenen beheizbaren Gebäudes abgelehnt, da das Wetter am Gipfel sehr kalt ist. Stoilow, der den Wettbewerb für das Denkmal am Chadschi Dimitar gewann, bearbeitete seine Pläne, die nun einen Turm und ein beheizbares kuppelartiges Gebäude beinhalteten. Wegen möglicher Erdbeben und Wind wurde der Turm zur Seite ausgelagert. Der Plan war damit endgültig vollendet.

    Das Gebäude sollte hauptsächlich von der bulgarischen Bevölkerung selbst finanziert werden. Deshalb wurden Spenden gesammelt und Briefmarken verkauft. Am Schluss kamen 16,2 Millionen Lewa zusammen, mehr als die notwendigen 14 Millionen. Das übrige Geld wurde für Infrastrukturprojekte in der Region sowie für Kindergärten verwendet.

    Bau

    Oben: Kuppel des Denkmales

    Unten: Äußerer Flur mit Fenstern

    Der Bau begann am 23. Januar 1974 und dauerte bis 1981.

    Als erstes wurde der Chadschi Dimitar wegen des Baus um 9 Meter verkleinert, von 1441 auf 1432 m. Es wurden außerdem Straßen errichtet, auf denen man Stahl, Beton, Glas und einen großen Baukran nach oben transportieren konnte.

    Während des Baus wurden um die 6000 Personen am Berg beschäftigt, darunter Künstler, Ingenieure, Handwerker und 500 Mann vom Bauarbeiter-Korps der Bulgarischen Armee. Ein großer Teil lebte in einer temporären Arbeitersiedlung nahe am Gipfel.

    Es wurde hauptsächlich zwischen Mai und September gebaut, damit das mildere Wetter ausgenutzt werden konnte, da die Winter oben sehr kalt und schneereich sind.

    Eröffnung

    Todor Schiwkow eröffnete am 23. August 1981 mit einer feierlichen Zeremonie und einer Rede das Denkmal.Es wurde damit zur 1300-Jahr-Feier des Landes eingeweiht.

    Betrieb

    Das Denkmal fungierte als Kulturzentrum, Tagungsort für Kongresse und als Museum. Es konnte laut seinem Architekten bis zu 500 Menschen pro Stunde aufnehmen. In seinen acht Jahren Betriebszeit besuchten es mehr als zwei Millionen Menschen. Es wurden geführte Touren und Klassenfahrten durchgeführt, wobei der Eintritt immer kostenlos war. Dies lag daran, dass die Bevölkerung selber am Bau in unterschiedlichen Formen beteiligt gewesen war.

    Bis zum erzwungenen Rücktritt Schiwkows am 10. November war das Denkmal weiterhin geöffnet, verlor jedoch kurz danach an Bedeutung, weswegen es geschlossen wurde. Das Mosaik von Todor Schiwkow war daraufhin eines der ersten zerstörten Mosaiken im Gebäude.

    Nach 1989

    Nach seiner Schließung verfiel das Denkmal langsam, was an den damaligen bulgarischen Regierungen lag, welche wenig Interesse an der Erhaltung eines sozialistischen Denkmals hatten. Schnell wurden wertvolle Gegenstände gestohlen und Stahl und Eisen abgebaut. Später gelangten auch Regen und Schnee durch Löcher in das Gebäude und große Teile verrosteten, was zu einer Instabilität der Decke führte. Auf Bildern kann man eingestürzte Teile der Decke gut erkennen. Dies ist ein Grund, weshalb das Gebäude später gesperrt wurde. In der Zwischenzeit blieb es weiterhin Opfer von Vandalismus, jedoch hauptsächlich von Graffiti.
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  • Schipkadenkmal

    8. mai 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 15 °C

    Der Schipkapass ist ein historisch bedeutender Gebirgspass im bulgarischen Balkangebirge. Mit seiner Höhe von 1185 Metern über dem Meeresspiegel ist er einer der höchstgelegenen Pässe in Bulgarien überhaupt.

    Das Freiheitsdenkmal, auch Schipka-Denkmal genannt, ist ein Symbol des modernen Bulgariens und der Befreiung Bulgariens. Das Denkmal ist das Herzstück des Schipka-Nationalpark-Museums und befindet sich auf dem Schipka-Gipfel im Balkangebirge. 
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  • Abend in Gabrovo

    8. mai 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 18 °C

    Waren heute doch etwas schlapp von gestern.
    Heute kurze Tour rund um den Schipkapass.
    Sind immer um die Gewitter um zu gefahren. Hätte anders kommen können.
    Sind mal wieder in einem netten Restaurant und erlaben uns an köstlichen Vorspeisen.
    Gleich ins Bett. Unterkunft ist super.
    Bad so wie ich es auch in China erlebt habe. Wenn du duscht, dann wird Alles nass. Waschbecken, Toilette, Spiegel etc.
    Geile Erlebnisse und viele Kontakte mit Bulgaren, Deutschen, und weiß ich woher.
    Morgen geht's nach Stara Zagora, Ute's eigentlichem Ziel. Dort hat sie damals studiert und trifft nun nach 30 Jahren hoffentlich etliche von ihren Mitstudierenden wieder.
    Dort bleiben wir drei Nächte.
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  • Industriemuseum in Garbrovo

    9. mai 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute morgen fing es an zu regnen. Also haben wir noch das Industriemuseum besucht.

    Wenn ihr das interaktive Industriemuseum in Gabrovo noch nicht besucht habt, empfehle ich es, dies bei der ersten passenden Gelegenheit zu tun. Es mag langweilig klingen, aber ich bin sicher, dass der Besuch euch zum Lachen bringen wird. Drei virtuelle Etagen des Museums begrüßen euch zu einem virtuellen Führer. Eine schöne Dame in typischer Kleidung der damaligen Zeit erzählt euch interessante Fakten über die Industrialisierung der Stadt mit mehr als hundert Fabriken aus dem 19. Jahrhundert, den Sozialismus und die Moderne. In der unteren Etage, im Keller, könnt ihr auch einen 3D-Film über die Sehenswürdigkeiten von Gabrovo und der Region ansehen. Jeder Vortrag dauert etwa 6-10 Minuten und es gibt noch weitere Überraschungen im Museum.

    Ich war sehr angetan und überrascht.
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  • Museumsdorf Etâr

    9.–13. mai 2024, Bulgaria ⋅ 🌫 15 °C

    Muss man wirklich gesehen haben. Geschichte quasi zum Anfassen in wunderschöner Natur und Umgebung. Jedem der sich ein bisschen für die Historie und das frühere Leben in Bulgarien interessiert, sollte das Dorf besuchen. Kann es uneingeschränkt empfehlen!Les mer

  • Stara Zagora

    9. mai 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 16 °C

    Hier bleiben wir drei Nächte.
    Morgen schauen wir uns die Uni an und haben uns mit Lena verabredet, die derzeit auch Tiermedizin hier studiert. Ein ehemaliger Kommilitone von Ute ist heute dort Professor.
    Wird bestimmt interessant werden.

    Die Geschichte von Stara Zagora ist am besten bei Wikipedia nachzulesen.

    Aber auch heute haben wir nette Menschen kennengelernt, unterhalten und verabschiedet.

    Jetzt sitzen wir wieder in einem empfohlenen Restaurant und essen eine Kleinigkeit.
    Hatte heute nur Baniza, eine Art Blätterteig mit dem Salzlakenkäse Sirene und Öl. Also zum Frühstück und unterwegs. 🥴
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  • Fauler Tag

    11. mai 2024, Bulgaria ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute machen wir uns einen gemütlichen Tag.
    Historische Museum eben besucht.
    Muss sagen, das ist Alles schon sehr toll angelegt.

  • Kloster Batschkowo

    12. mai 2024, Bulgaria ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute ist Sonntag und hier am Kloster ist der Bär los.
    Ich mag sowas nicht. Ute ist alleine zum Kloster und beobachte das Getümmel.

    Das Kloster Batschkowo, gegründet als Theotokos-Kloster Petritzos, liegt in Bulgarien etwa 30 km südlich der zweitgrößten Stadt Plowdiw, direkt neben der Stadt Assenowgrad (ca. 8 km südlich) am Nordrand des dicht bewaldeten Rhodopen-Gebirges am rechten Ufer des Asseniza-Flusses, der in den kleinen Fluss Tschaja mündet. Das bulgarisch-orthodoxe Kloster Batschkowo ist das zweitgrößte Kloster in Bulgarien und direkt dem bulgarischen Patriarchen unterstellt.

    Die Anlage gehört neben dem Kloster Rila zu den wichtigsten Wallfahrtszentren in Südosteuropa und gilt als Nationalheiligtum. Sie ist dementsprechend ein wichtiges Zentrum des religiösen Tourismus im Land und steht auf der Liste der 100 nationalen touristischen Objekte Bulgariens, die vom Bulgarischen Tourismusverband erstellt wurde.

    Das Kloster wurde 1083 vom byzantinischen Befehlshaber der Gegend von Philippopolis Gregor Pakourianos und seinem Bruder Abas gegründet. Im 13. Jahrhundert haben die Iberier die Kontrolle über das Kloster verloren, jedoch wurde bis zum 14. Jahrhundert im Kloster der Einfluss der georgischen Kultur und Tradition bewahrt. Gregor Pakourianos hatte vom byzantinischen Kaiser für seine Verdienste Land auf dem Balkan erhalten. Auf diesem ließ er das Kloster mit vielen Schenkungen bauen, das der Mutter Gottes gewidmet ist. Deshalb trägt das Kloster auch den Namen „Maria Himmelfahrt“. Im Kloster wurden Jugendliche als Mönche und zu Lehrern ausgebildet. Die Geschichte des Klosters war sehr wechselhaft. Bis ins 12. Jahrhundert beherbergte das Kloster nach dem Stifterwillen überwiegend georgische Mönche. Als das Kloster vom bulgarischen Staat übernommen wurde, bekam es sehr großzügige Gaben von den bulgarischen Herrschern, von denen besonders die Zaren Iwan Assen II. (1218–1241) und auch Iwan Alexander (1331–1371) hervorgehoben seien. Während des zweiten bulgarischen Reichs (14. Jahrhundert) entwickelte sich das Kloster zu einem der wichtigsten geistigen Zentren Bulgariens. Berühmt war es für seine Schreibschule. Wahrscheinlich starb hier der letzte mittelalterliche Patriarch Euthymios von Tarnowo. Auch während der „500-jährigen Türkenherrschaft“ leistete das Kloster wichtige Beiträge für die Erhaltung der bulgarischen Kultur und Sprache. Trotz zeitweiliger Aufhebung, die wohl um den Wechsel vom 14. zum 15. Jahrhundert erfolgte und die fast hundert Jahre andauerte, konnte das Kloster nach seiner Wiedergründung um 1600 zahlreiche Handschriften und Bücher in kyrillischer Schrift und bulgarischer Sprache über Jahrhunderte hinweg bewahren.

    Auch heute noch leben Mönche in dem Klosterkomplex, der auch Übernachtungsmöglichkeiten für Pilger und Reisende bietet. Im Klostermuseum gibt es eine reiche Sammlung von Kirchengegenständen, Ikonen und Büchern. Dazu kann man einen Sultansferman aus dem Jahr 1452 sowie ein Schwert, das der Legende nach Kaiser Friedrich Barbarossa bei seinem Kreuzzug hier zurückgelassen haben soll, besichtigen. Einmal im Jahr – im Juli – treffen im Kloster Bevölkerungsgruppen zusammen, die hier ihre Familienfestlichkeiten gemeinsam feiern. Von Kindtaufen über Hochzeiten bis zu Totenfeiern für die im zurückliegenden Jahr Verstorbenen. An diesen Tagen können die Gäste dieser Feierlichkeiten auch Unterkunft im Kloster erhalten. Diese Zusammenkunft ist ein wichtiges Glied in der kulturellen und ethnischen Bindung.
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  • Angekommen in Velingrad

    12. mai 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 10 °C

    Leute, wenn ihr eine Tour in Bulgarien plant , dann nehmt bloß das Rhodopengebirge ins Visier.
    Wir haben gefühlt ca. 200km Kurven hinter uns gebracht, mit vielen tollen Aussichten.
    Macht es nicht an einem Tag, sondern nehmt Euch Zeit.
    Es gab unterwegs soviele Eindrücke und Momente, die kann ich gar nicht abspeichern, soviel war das.
    Hier im Süden von Bulgarien sind die Straßen wesentlich besser als im Norden.
    Hier in Velingrad haben wir ein tolles kleines Hotel mit Restaurant und absolut leckerer Speisekarte.
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  • Pause

    13. mai 2024, Bulgaria ⋅ ☁️ 16 °C

    Wenn die Berge im Hintergrund nicht wären, dann könnten wir fast das Mittelmeer, bzw. die Ägäis sehen.
    Auf der kleinen Insel Alonnisos (nördliche Sporaden) war ich das erste Mal 1980. War damals ein toller, nie vergessener Urlaub.Les mer

  • Melnik, kleinste Stadt Bulgariens

    13. mai 2024, Bulgaria ⋅ ⛅ 20 °C

    Melnik ist die kleinste Stadt Bulgariens mit etwa 160 Einwohnern (im Jahr 2020; in den 1960er Jahren waren es noch etwa 550). Sie liegt im Südwesten Bulgariens, im Bezirk/Oblast Blagoewgrad, Gemeinde Sandanski. Nach ihr ist auch der dunkelrote Melnik-Wein benannt, der in der Umgebung angebaut wird. Neben dem Wein ist die Stadt für die Sandsteinpyramiden von Melnik und für die Architektur im Stil der bulgarischen Wiedergeburt bekannt.

    Die Stadt ist ein Touristenzentrum und steht unter Denkmalschutz, 96 Häuser wurden zu Kulturdenkmälern erklärt. Ihren Status als Stadt behält Melnik trotz der geringen Einwohnerzahl aus historischen Gründen.

    Im Laufe der Geschichte gab es in Melnik 70 Kirchen und in der Umgebung vier Klöster. Von den Kirchen werden heute noch drei genutzt, von nur 21 Kirchen ist der genaue Standort bekannt. Von den Klöstern wird nur noch das Kloster Roschen im eigentlichen Sinne genutzt.

    Es gibt keine sicheren Informationen darüber, wann Melnik entstanden ist. Einer der Hauptwege des Balkans, der von Sofia nach Süden, entlang des Strumatals nach Serres und Thessaloniki führt, existierte schon im 7./6. Jahrtausend v. Chr. Melnik lag unweit dieser Hauptverkehrsader.

    Ursprünglich lebte in der Region Melnik und Petritsch der thrakische Stamm der Medi (maedi), dem wahrscheinlich auch Spartacus entstammte. Im 3. bis 2. Jahrhundert v. Chr. gab es hier eine thrakische Siedlung. Südlich der heutigen Stadt Melnik, wo später die Festung Melnik stand, hatten die Thraker ein Heiligtum zu Ehren der Jagdgöttinen Artemis/Bendis, sowie ein Augusteum (bulgarisch августейон) das Ende des 4. Jahrhunderts zerstört wurde.

    Nach der Kolonisierung der Medi durch die Makedonen wuchs die Siedlung. Während der römischen Epoche (1. bis 4. Jahrhundert) wurde der Ort zum Zentrum einer kaiserlichen Besitzung (saltus). Die Römer hinterließen die noch heute erhaltene alte Römische Brücke. Im 5. bis 6. Jahrhundert stand hier eine frühbyzantinische Festung. Im 6. Jahrhundert gab es hier eine slawische Siedlung.

    Nach Meinung von Iwan Dujtschew ist der Name der Stadt rein slawischen Ursprungs.[1] Etymologisch leitet sich Melnik vom altslawischen Wort mel für weißen Lehm/Kreide ab. Damit sind die Felsen der Pyramiden von Melnik gemeint, die die Stadt umgeben.
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