• Kaskinen mal 2

    May 30–Jun 2 in Finland ⋅ ☁️ 14 °C

    Die kleinste Gemeinde Finnlands Kaskinen entpuppte sich als süßer Ort mit sehr netten hilfsbereiten Menschen. Zwei Nächte wollten wir bleiben und ein dritter kam als Überraschung dazu und das kam so:

    Nach dem Ablegen wurde alles plötzlich sehr aufregend. Nachdem wir unseren Liegeplatz verlassen und die Leinen verräumt haben, und Jürgen gerade dabei war die Fender zu verstauen, habe ich bemerkt, dass der Plotter keine kompletten Daten anzeigt und man sogar noch weniger Details gesehen hat, wenn man reinzoomte. 🤪 Oben an der engsten Stelle verlief unsere gewählte Route sogar an Land. Da Ahyoka kein Amphibienfahrzeug ist, musste das dringend gefixed werden. Nichts hat geholfen. Alle Systeme runter zu fahren, hielten wir aufgrund des engen Fahrwassers in diesem Moment auch nicht für sinnvoll.
    Unser Telefonjoker Dietmar (passionierter Segler, Raymarine-Experte und Rettungskreuzer-Crewmitglied) machte auch den Vorschlag, alles runterzufahren und dann mal zu schauen. Also alles wie bei Microsoft - rebooten und hoffen. Dann kam dichter Nebel auf. Den hatten wir eigentlich davor extra abgewettert…🙄 aber er kam zurück.
    Das war nun wirklich Grund genug, die 6 sm, die wir in der Zwischenzeit zurückgelegt hatten, wieder zurück zu fahren. Wir waren also zurück. Da wo wir morgens den Liegeplatz verließen. Der Plotter funktionierte nach dem Neustart wieder, und wir wollten ein zweites Mal warten, bis der Nebel sich endgültig verziehen sollte. Ja, und dann sollte wieder losgehen.
    Das Warten hat am Ende den ganzen Tag gedauert. Irgendwie wollte uns das Universum 1 Tag länger in Kaskinen haben. Okay, dann ist eben so.
    Am nächsten Tag gings dann tatsächlich ohne Nebel, bei strahlendem Sonnenschein, und eine Erfahrung reicher weiter Richtung Vaasa. Und auch dieser Tag sollte wieder mal eine faustdicke Überraschung bereit halten.
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