• Cabo Girão Skywalk Miradouro do Cabo Gir

    14 aprile, Portogallo ⋅ ⛅ 16 °C

    Wie schon angekündigt – Feierabend war noch lange nicht in Sicht. Katrinchen hatte da noch ein „kleines Highlight“ in petto. Also ab zur höchsten Klippe Europas auf Madeira: dem Cabo Girão.

    Über 580 Meter über dem Meeresspiegel – und als wäre das nicht schon beeindruckend genug, natürlich mit Glasboden. Bedeutet: nach unten schauen und kurz überlegen, ob man seine Lebensentscheidungen nochmal überdenken sollte.
    Aber gut, uns konnte das nicht schrecken – schließlich haben wir letztes Jahr in China schon ähnliche Mutproben bestanden. Also raus aufs Glas, kurz den Puls prüfen (noch da), Foto machen, fertig. Während andere noch vorsichtig Zentimeter für Zentimeter vorgerückt sind, standen wir schon ganz entspannt mitten drauf.

    Weiter ging’s – weil Pause ist ja offenbar ein Fremdwort in diesem Urlaub – ins angeblich sonnigste Dorf der Insel: Ponto do Sol.
    Und tatsächlich - endlich… Essen!

    Es gab frischen Salat, Muscheln und dieses unfassbar gute Knoblauchbrot, bei dem man genau weiß: Das wird heute niemanden mehr stören, weil einfach alle danach riechen. Perfekt.

    Das eigentliche Highlight setzte aber – wie könnte es anders sein – die Chefin: der farblich wohl spektakulärste Sangria des Tages. Irgendwo zwischen Kunstwerk und Getränk. Ich sag mal so: Der hatte mehr Farbverlauf als so mancher Sonnenuntergang.

    Ich blieb meiner Linie treu – Espresso. Irgendjemand muss hier ja die Energie hochhalten.

    Gerade als ich dachte, jetzt kehrt vielleicht sowas wie Ruhe ein, sehe ich schon wieder diesen Blick… diesen „Ich hab da noch was gefunden“-Blick.

    Und ja – richtig geraten: Gleich geht’s noch zu einem Wasserfall.

    Ich berichte… wenn ich noch laufen kann 😅😅😅
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