• Da war das Windfähnchen gerade ab...
    Das mit den Löchern und Nieten war sehr mühseligGuter überblick mit der beweglichen von unten steuerbaren MastkameraDas 30 m NMEA2000 KabelAch wie schön ist eine Windanzeige 😀Die Gewitterzellen umkreisen unsUnser Lieblings AB Supermarkt in KalamataSunset in Methoni 30.9.23

    Jippie - wieder und wieder in den Mast!

    September 27, 2023 in Greece ⋅ ☁️ 22 °C

    Nachdem am Dienstag den 26.09. klar geworden war, dass der Windsensor
    selbst nicht defekt war sondern das Kabel im Mast, ging am Mittwoch die Suche im Internet nach diesem NMEA2000 Kabel von 25 Meter Länge los. Da Uwe dachte, so ein Kabel sei nicht schwierig aufzutreiben, stellte er am Mittwoch früh noch in relativer Ruhe die Teile der neuen Mastkamera inclusive der von Georgios von Boat & Parts in Lakki für uns gratis hergestellten Halterung zusammen. Beim nächsten Mastausflug sollte die Überwachungskamera gleich mit oben installiert werden.
    Doch im Internet waren zunächst nur Kabel in 10 Meter Länge zu finden. Uwe wollte aber nicht stückeln, das hätte eine höhere Störanfälligkeit bedeutet.
    George vom Chandler Messinani in Kalamata, den wir tags zuvor erst kennengelernt hatten, hatte auch nur entmutigende Nachrichten, denn seine Recherchen bei 3 Händlern und zwei „Elektrofachläden“ in Kalamata waren negativ ausgefallen: „The Cable is something very special. You won‘t get it here.“
    Uwe stieg daraufhin nochmal mit in die Recherche ein und fand ein 30 m Kabel bei Amazon über einen Vertrieb in Bayern. Den wollten wir Donnerstag morgens anrufen und bitten, das „Teil des Begehrens“ mit Express nach Kalamata auf die Reise zu schicken.
    Gott sei Dank war es in unserer Bucht vor Petalidi am Mittwoch wind- und wellenarm, obwohl einige kräftige Gewitterzellen um uns herum streunten. Uwe war an diesem Mittwoch noch 4 mal im Mast, um oben zwei Maststufen anzubringen. Erst damit würde es ihm möglich sein, sich ganz oben noch hochzustemmen, um den Windsensor und das obere Kabelende unter Sicht zu installieren. Jede Mastufe benötigte aber am oberen Mastende drei Löcher und drei Nieten. Dafür mussten die Bohrmaschine und der Nietaufsatz sowie diverses Werkzeug im Supermarkt Plastikbeutel von REAL an der Dirk extra mit hochgezogen werden. Die neue Hüft-Werkzeugtasche sollte auch erst am Wochende da sein.
    Am Donnerstag früh, den 28.09., traf die erlösende Nachricht von George ein: er konnte das Kabel in voller Länge von einem Garmin Händler bei Athen per Express bis Samstag bekommen. Wie waren wir erleichtert!
    Auch Freitag früh startete Uwe wieder zu diversen Mastkletteraktionen: er begann die Mastkamera mit 4 Nieten zu befestigen. Leider funktionierte der Nietaufsatz mit den etwas dünneren Nieten nicht so gut. Die abgeschnippten Stifte lösten sich nicht aus dem Gerät. Jedesmal musste Uwe dafür nach unten abgeseilt werden. Aber das Hoch und runter war schon Routine geworden: Ich bediente und sicherte die Leinen, und Uwe schlängelte sich geschickt um die Wanten und Salinge.
    Als die Nachricht kam, dass alles doch schon am Freitag in Kalamata eingetroffen war, motorten wir eilig im strömenden Regen dorthin hoch um es noch vor Ladenschluss bei George abzuholen. Es war der erste Regen seit langem. Vitila freute sich über die ausgiebige Süsswasserdusche.
    Es dauerte aber am Samstag Vormittag noch 5 Stunden, bis das neue Kabel und der alte Windsensor oben montiert waren. Der Kabelkanal im Mast war einfach zu eng für 2 neue Kabel, denn auch die Kamera will mit Strom versorgt sein. Also baumeln jetzt beide Leitungen frei innen im Mast…. Nicht ideal, aber was sollte Uwe machen?
    Als das NMEA Kabel endlich unten angesteckt war ergab der Gerätetest, dass die Windmessung nach nun 5 Tagen endlich wieder funktionierte! Wie schön war es, die sonst selbstverständlichen Zahlen für wahren und scheinbaren Wind sowie die Windrichtung wieder in der Anzeige zu haben.
    Schnell machten wir uns Samstag Nachmittag noch nach Methoni runter. Auf dem Weg dorthin mussten wir noch einige Gewitterzellen umschiffen. Am Sonntag war ein neues und sogar noch besseres Wetterfenster nach Süditalien vorhergesagt. Das wollten wir nutzen.
    Read more