In Aruba wird alles gut?
November 21, 2025 in Aruba ⋅ 🌬 29 °C
Gute 2 Wochen wurden es am Ende in Aruba, viel länger als geplant.
Wir hatten es uns so vorgestellt: 3 Tage Marina incl. 3 Pakete abholen, den neuen Genuafurler mit Hilfe der Riggerin (Mastsicherung) einbauen, die neue Genau anschlagen, um zu sehen ob‘s passt- fertig. Schön, oder?
Dann wäre das Kapitel hier aber schon zu Ende…😥 und ihr wärt traurig.
Wenn ihr jemals was nach Aruba schicken lassen möchtet, plant 2-3 Wochen Zoll ein. Und dann nur mit DHL-Express senden, alles andere ist noch viel länger.
Die erste Nacht verbrachten wir vor Anker vor dem Surfside Beach und reaktivierten am Abend die Bekanntschaft mit Peter & Irene von der Zapoli, die wir Anfang 2024 in Lanzarote kennengelernt hatten. Peter war lange Jahre Arzt in München als Gefässspezialist. Er hat sogar ein kleines Ultraschallgerät an Bord dabei. Damit bekam ich abends eine Extra-Privatsprechstunde, und er konnte eine Beinvenenthombose bei mir ausschließen. Damit war der Tag für mich schon gerettet.
Die folgenden 3 Tage in der Marina kam natürlich k e i n e s unserer 3 Pakete an, obwohl 2 davon schon beim Zoll lagen. Wir nahmen uns stattdessen ein Auto und klapperten die wenigen Sehenswürdigkeiten der Insel ab. Die Hauptstadt Oranjestad vermieden wir, zu sehr schreckten uns die meist 2 Riesen-Kreutzfahrtschiffe am Steg ab.
Es gibt einen großen weißen Leuchturm anzusteuern, der allerdings eingerüstet und nicht begehbar war. Immerhin waren der Capucchino und Kuchen im nahen italienischen Restaurant sehr lecker.
Als nächstes folgte eine winzige gelbe Kapelle auf einem Hügel mit einem kleinen symbolischen Irrgarten davor. Nett.
Zuletzt erreichten wir einen hübschen wilden Fesstrand im Osten der Insel sowie 2 Natursteinbrücken. Von diesen war leider eine schon vor 20 Jahren des Nachts zusammengebrochen.
Hervorzuheben ist die sehr gute Infrastruktur der kleinen Insel mit tollem Supermarkt (Food & Plaza) und ein Laden für Restaurantausstattung, wo wir nach 2 Tagen tatsächlich die langersehnten Tüten für unseren Vakuumierer für Lebensmittel kaufen konnten.
Wieder raus aus der Marina und mit täglichem Check der Sendungsverfolgungen sowie Bitten an Judith im Marinaoffice, sich telefonisch für unsere Pakete einzusetzen. Ihr Eifer hielt sich in Grenzen, obwohl die Marina jeweils 60,- Euro „Bearbeitungsgebühr“ für jedes Paket einstreicht.
Schließlich rief ich selbst zweimal bei DHL-Express an, und am Tag vor unserer geplanten Abfahrt nach Kolumbien traf das Riesenpaket mit der Genua endlich in der Marina ein 🙄. Auspacken und Testen konnten wir nichts mehr, denn das gute Wetterfenster nach Kolumbien, vorbei am „Kap Horn der Karibik“, würde nicht für immer offen stehen bleiben.
Erwähnenswert ist noch ein weiterer kleiner Ausflug mit Peter & Irene zu einer Anlage mit riesigen runden Felsblöcken, Ayo Rocks, und einem (meist) gut angelegten Rundweg. Anfangs hatten wir uns trotzdem kurz „verklettert“ 😁.
Auch zwei sehr nette Spieleabende mit den Beiden, einerseits mit „codenames“, was zu siebt großes Tüfteln auslöste, und andererseits mit „Wizzard“, was für uns eine Neuentdeckung war, rundeten den Aufenthalt ab. Sie lassen den Zeiger für den Gesamtaufenrhalt rückblickend doch noch ins Grüne pendeln.Read more

















TravelerDie Zollerfahrung macht wohl jeder mal! Bei uns waren es 3 Wochen in den USA.
TravelerNa bitte, es leuchtet doch immer irgendwo ein Licht. Gute Reise und hoffentlich seid ihr schon wohlbehalten in Kolumbien angekommen.
Doris Jägerja sind wir…. Reel wird heute noch auf INSTA hochgeladen 😌
Traveler
Sehr professionell!