Pazifik - Tag 9
31. marts, Pazifischer Ozean ⋅ ☁️ 26 °C
111 sm (47 Segel, 41 Motorsegeln, 23 Motor), wolkig, 29°
Unser Plan war es, so schnell wie möglich unterhalb des 6° Breitengrades zu kommen. Den südlichen Kurs hatten wir auch schon gesetzt. Das Vorhaben verging uns aber, als wir in der Nacht die riesige Gewitterzelle vor uns sahen, in die wir direkt hineinsteuerten. Kurzer Erfahrungsaustausch mit Werner, und wir einigten uns, dass wir vorerst auf dem 2° Breitengrad blieben. In der weiteren Nacht erwischte Doris sogar eine Schicht mit ganz gutem Wind, der dann natürlich nachließ, als ich die Wache um 5:30 übernahm…. Was folgte waren sehr unangenehm schlagende Segel, die ich schließlich komplett barg. Gegen acht Uhr erschien dann wieder leichter Wind, und ich setzte unseren Gennaker. Bloß gut, dass wir dieses neue Leichtwindsegel noch rechtzeitig in Panamá von unseren Freunden mitgebracht bekommen hatten.
Leider hielt der Wind nicht lange. Wir nutzen diese Gelegenheit, um uns im Meer kurz frisch zu machen. Herrlich war das mal wieder! Kurze Zeit später musste ich den Gennaker wieder bergen.
Die Frage die sich nun stellte war, wann biegen wir nach Süden ab? Auf dem 2. Grad konnten wir nicht bleiben, da gab es keinen Wind. Unten war dieses blöde Wolkenband. Wären wir bloß gestern direkt nach Süden gefahren, da hätten wir es schon hinter uns und wären sogar unbeschadet durchgekommen. Hinterher ist man immer schlauer.
Am Nachmittag gegen drei Uhr sah ich Richtung Süden eine blaue Wolkenlücke. Zwei Blicke auf die Wetterapp, das könnte etwas werden. Kurze Konferenzschaltung mit Werner, er war mit der Kurskorrektur einverstanden. Also ab in den Süden.
Nach einer Stunde, wir waren immer noch mit dem Motor unterwegs, kam der Wind, aber genau auf die Nase, blöd. Wir rückten weiterhin nur langsam vor. Irgendwie kamen wir aus der Bannmeile der Galapagosinseln nicht heraus. Ein erneutes intensives Studium der Wetterapp ergab: Abfallen um 30° müsste jetzt möglich sein. Nach einem kurzen klärenden Telefonat mit Werner fielen wir wie geplant ab und bewegten uns mit Motorunterstützung und guter Geschwindigkeit weiter.
Bis Mitternacht fand danach allerdings ein ständiger Wechsel zwischen Segeln und Motorsegeln statt: Zu langsam, der Kurs konnte nicht gehalten werden usw. Einige Squalls verlangten auch nach unserer Aufmerksamkeit, groß eingreifen mussten wir aber nicht. Erst nach Mitternacht wurde der Wind so beständig, dass wir durchweg segeln konnten. Das nutzte Werner auch gleich dazu, um uns wegzusegeln, der treulose Geselle. Wir sind in der Disziplin „hoch am Wind mit wenig Wind“ nicht die Schnellsten…
Zum Abendessen gab es Shepherdˋs Pie. Es bestand aus 3 Schichten: Zuunterst gebratene Auberginen, dann 1 Schicht Hackfleisch mit Gemüse und darüber eine Schicht Kartoffelpüree. Und weil ich es so liebe obendrauf noch Röstzwiebeln. Megalecker.Læs mere







RejsendeNa, ob die ollen shepherds Auberginen drin hatten, wage ich zu bezweifeln🤣😂 Bissl Käse on top schmeckt auch lecker - das ist dann Shepherd's Pie a la grandma S 🤭
Doris JägerLiebe Sylke, beim originale Shepherd‘s Pie sind keine Auberginen drin, aber die musste gerade weg 🤣. Und Streu- Käse war auch drüber.
RejsendeNur mit Käse ist so richtig lecker 👍