• im Namaqualand

    Sep 10–11, 2025 in South Africa ⋅ ☀️ 22 °C

    Südafrika scheint hier im Nordwesten irgendwie europäischer zu sein. Auf den Mauern und Gartenumrandungen fehlen der Natodraht und die Elektrozäune. Die Haut der Einheimischen ist oft bräunlich, vielleicht durch den Einschlag der San oder Buren.
    Es gibt jedenfalls deutlich weniger Ovambos.

    Wir beziehen das Springbok-In-Hotel und starten zur Tour durch den NamaquaNationalPark. Neben dem Verwaltungshaus ist eine kleine Freiluftausstellung, die die Pflanzen in Gruppen wie die der Euphorbien oder die der Mittagsblumen usw vorstellt.

    Nach dem ersten Eindruck geht es mit dem 4×4 ins Gelände. Riesige Blumenteppiche werden bestaunt und fotografiert.
    Es gibt 10.000 Blumenarten, davon wachsen 40% hier. Anna, als Mathematiklehrerin, und ich rechnen aus wieviele der 4.000 Blumen auf ein Foto müssen, um noch etwas Platz auf dem Handy zu haben.

    Es ist ein prächtiges Farbenspiel! Ernst genießt die OffroadPad und wir die Blumenpracht.
    Nach 65 km Parkrundfahrt kehren wir nach Springbok zurück und suchen den Eingang der Blauen Mine. Am Zaun stehen kann man bis zur Abbaukannte sehen. Jemand klettert neben mir durch den Zaun und lädt mich ein ihm zu folgen. Ich krabbel hindurch, entdecke beim Weitergehen ein Zelt. Die Sonne geht gerade unter und wir wollen nicht weiter in den Stollen gehen.

    Wir kommen gut zum Auto zurück und kehren ins urige Restaurant "Tauren Steak Ranch Springbok" zum Steak ein und nehmen einen Chardonnay zum Abschluss.
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