• auf der Suche nach der Ferrari

    13.–14. sep. 2025, Sydafrika ⋅ ☀️ 22 °C

    Über den Vortrag am Feuer wird uns klar, wie reichhaltig der NamaquaNationalPark in seiner Vielfalt ist. Wie versuchen genauer hinzusehen. Und wirklich ... aus dem Sand kommen die kleinsten Blumenstiele hervor, winzig und mit den bizarresten Formen.
    Es sind richtige Schönheiten, aber man kann es erst erkennen, wenn man ihnen ganz nah ist.

    Anna und ich nehmen uns gern die Zeit und Hans und Ernst sind geduldige Begleiter. Wir versuchen es auch nicht zu übertreiben und sind nach 5 Stunden mit unseren Blümchen-Fotos fertig. Wobei wir immer noch mal den Hals recken, um eine Ferrari zu entdecken. Und dort, tatsächlich .... dort steht eine. Sie steht einzeln. Sie ist eine Zwiebelpflanze. Sie hat schmale Blätter und ihr Blütenkopf hat es uns angetan ....

    Zum frühen Nachmittag sind wir in Hundeklippbay angekommen. Wir beziehen kleine Holzhütten mit Grasdach, liebevolle und großzügig für eine ganze Familie eingerichtet.

    Das Ufer ist nur an wenigen Stellen ohne Gestein zu erreichen. Hier liegt einsam ein Fischerboot. Die Häuser im Hintergrund sind ohne Dach und verfallen. Einst blühte hier der Fischfang, aber durch die Zerstörung des Meeresbodens, auf der Suche nach Diamanten, ist das Fischen entlang der Küste nur beschwerlich möglich.

    Ein schwarzer Parkplatzwächter spricht mich an als ich bei Ebbe um das Fischerboot gehe (und meinen erstes Seeigelgehäuse finde), das auf dem feinen Sand liegt. Der Schwarze mit nur 2 Zähnen im Mund lädt mich zum Lobster und Fischessen in eine nahe Bude ein. Tatsächlich essen wir dort am Abend frischen, delikaten Calamaris, Hake (Seehecht) und Muscheln. Herrlich. Und der schwarze Wächter freut sich.
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