Anou Hostel
Jan 10–11 in Laos ⋅ ☀️ 27 °C
Wir besuchten zum letzten Mal das “Emily’s Noodle Restaurant” um zu Frühstücken. Es gab wieder leckeres Omelette mit Baguette und frischen Getränken für 3.27 Franken.
Gleich neben unserem Hotel kauften wir noch eine grosse, erneut gekühlte Wasserflasche für 0.45 Franken.
Den restlichen Morgen verbrachten wir damit Bücher zu lesen und das Tagebuch zu ergänzen.
Gegen 10:30 Uhr packten wir all unsere Sachen zusammen und gingen zur Rezeption. Dort wartete ein kleines Mädchen mit einem Velo auf uns, das uns zur fünf Minuten entfernten Ablegestelle der Insel brachte.
Hier deponierten wir die grossen Rucksäcke vorne auf dem Boot und kletterten mit den kleinen Rucksäcken auf die letzte Bank des Bootes.
Mit einem kleinen Zwischenstopp bei einer weiteren Anlegestelle auf derselben Insel fuhren wir im tuckelnden Tempo und mit lautem Motor die nächste halbe Stunde flussaufwärts. Dabei konnten wir ein letztes Mal die traumhafte Landschaft geniessen.
In “Nakasong” angekommen, stiegen wir direkt am Strand aus.
Mit “Nakasang Paradise Travel”, dessen Busterminal nur drei Minuten entfernt lag, hatten wir einen Mini-Van nach “Pakxé” für 11.12 Franken gebucht. Dieser sollte heute um 12:00 Uhr von hier abfahren und ungefähr drei Stunden später die Stadt erreichen.
Mit etwas Improvisation holte Tim uns zum Mittagessen zwei Eiersandwiches, für die er das Toastbrot zuerst in einem Supermarkt besorgte. Dazu holte er Chips mit Tomatengeschmack, Waffeln und zwei Eiskaffees. Alles zusammen für 4.39 Franken.
Wir sicherten uns wieder die vordersten Plätze gleich hinter dem Fahrer im Mini-Van.
Unser Fahrer war wie ein Formel-1-Fahrer, der noch etwas Übung brauchte. Wir beide vermuteten, dass er spontan einspringen musste, da er eigentlich für die Tickets zuständig war. Nicht nur seine sehr chaotische Fahrweise fiel auf, sondern auch sein “Fuck”, als er eine weitere Bodenschwelle übersah. Allgemein hofften wir, dass der Unterboden des Vans bis zu unserem Ziel durchhält.
Wir liessen uns nicht gross von seiner Fahrweise beirren und widmeten uns unseren Büchern und dem Tagebuch.
Einmal legten wir noch eine Pause für einen Toilettenstopp ein. Dort ging Jasmin für 0.12 Franken auf die Toilette und wir entsorgten unseren Abfall. Dazu verputzten wir noch die wirklich lecker schmeckenden Waffeln.
Nach einer weiteren Fahrt auf der “Rennbahn” erreichten wir früher als geplant “Pakxé”.
“Pakxé” liegt am Zusammenfluss der Flüsse “Mekong” und “Xe Don”. Es gilt als Tor zum “Bolaven-Plateau”. Eine Hochebene im Süden des Landes. Bekannt für sein kühleres Klima, fruchtbare Böden, Kaffeeplantagen und zahlreiche Wasserfälle.
Die Stadt ist dabei bekannt für ihre ruhige Atmosphäre, Märkte und als Ausgangspunkt unzähliger Ausflüge.
Vom Stadtzentrum aus konnten wir zu Fuss zu unserem “Anou Hostel” laufen. Im zehn Minuten entfernten Hostel hatten wir eine Nacht für 14.71 Franken mit einem eigenen Zimmer sowie Frühstück gebucht.
Am Abend brachen wir noch einmal ins Zentrum der Stadt auf. Dort besuchten wir einen lokalen Supermarkt namens “Friendship” und kauften zwei Packungen Ramen, Süssgetränke und Brot für 4.36 Franken ein.
Gleich auf der anderen Strassenseite besuchten wir ein indisches Restaurant und assen zu Abend. Es gab für beide eine Variante von indischem Fladenbrot, Paratha. Einmal gefüllt mit Gemüse, Kartoffeln und mit Ei überbacken, und einmal mit Zwiebeln und Ei gefüllt. Dazu tranken wir je ein Softgetränk. Das Essen schmeckte ausgezeichnet und wir zahlten 4.58 Franken.
Auf dem Weg zurück zum Hotel machten wir noch einmal einen Zwischenstopp im “Friendship” und kauften eine Magnum-Eiscreme sowie eine Packung Chips mit Sauerrahmgeschmack für 1.79 Franken.
Vor dem Einschlafen starteten wir gemütlich einen Film und dösten später friedlich ein.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 18.84 Fr.
- Unterkunft: 14.71 Fr.
- Transportmittel: 11.12 Fr.
- Allerei: 0.11 Fr.
Insgesamt: 44.78 Fr.
Gesamtkosten: 1’129.21 Fr.Read more









