Vang Vieng Freedom View Hostel 1/3
Jan 12–13 in Laos ⋅ ☀️ 23 °C
In der Hauptstadt “Vientiane” kamen wir morgens um 07.00 Uhr an.
Tim hatte leider noch schlechter als das letzte Mal geschlafen, da er viel zu wenig Platz hatte. Jasmin hingegen konnte sogar in den Tiefschlaf finden und war um einiges weniger müde als Tim.
Nach einer kurzen Verhandlung und dem Aussteigen aus einem bereits vor Ort stehenden Taxi luden wir schliesslich die App “KOKKOK Move” herunter und bekamen ein elektrisches TukTuk für 4.52 Franken.
Von der “Vientiane Northern Bus Terminal” mussten wir zur fünfzehn Minuten entfernten “Vientiane Southern Bus Station” fahren.
Unterwegs assen wir das gestern im Supermarkt gekaufte Brot mit Rosinen.
Mit einem Mini-Van ging es dann die nächsten drei Stunden für 8.90 Franken nach “Vang Vieng”. Nach einer Toilettenpause nach zwei Stunden, die uns 0.11 Franken kostete, fuhren wir noch eine weitere Stunde nach “Vang Vieng”.
“Vang Vieng” ist eine Kleinstadt in Laos, die bekannt ist für ihre spektakuläre Karstlandschaft, den “Nam-Song”-Fluss und viele aufregende Outdoor-Aktivitäten. Früher war der Ort vor allem für seinen exzessiven Partytourismus berüchtigt. Heute stehen jedoch Abenteuer- und Naturtourismus im Vordergrund.
Karstberge entstehen, wenn Regenwasser Kalkstein auflöst. Über sehr lange Zeit werden Risse grösser, Teile stürzen ein, und es bleiben steile Karsttürme stehen.
Auch wir waren dafür hier.
Vom Mini-Van-Terminal erreichten wir zu Fuss unser für die nächsten drei Nächte gebuchtes “Vang Vieng Freedom View Hostel”. Wir zahlten an der Rezeption die verlangten 34.67 Franken und wurden in das zweite Stockwerk begleitet. Unser Zimmer war einfach, jedoch mit allem ausgestattet. Wir hatten direkt die Wand des Nachbarhauses als Aussicht sowie das Gegenstück der Klimaanlage.
Die berühmt-berüchtigten Sonnenuntergänge konnten wir schon einmal nicht aus dem Zimmer geniessen.
Unser Ziel war daher sowieso, unsere meiste Zeit am angegebenen Pool und auf der Terrasse zu verbringen. Schlussendlich befand sich jedoch Ersteres in einem anderen Hostel und war so gut wie voll. Letzteres war momentan in Sanierung, weshalb es ebenfalls nicht genutzt werden konnte.
Zu unserer Freude konnten wir mit dem Angestellten an der Rezeption vereinbaren, dass wir ab morgen in eines der Zimmer mit Aussicht ziehen dürfen, zum selben Preis.
Im “7eleven” holten wir uns als erstes Mal ein Süssgetränk, wie einen Eiskaffee, für 1.37 Franken.
Danach setzten wir uns in eines der lokalsten Restaurants, um Mittagessen zu essen. Beide bestellten ein Baguette, gefüllt mit Omelette und Gemüse. Beide assen das Essen genüsslich auf.
Auf dem Rückweg holten wir beim “7Eleven” für 6.61 Franken mehrere Liter Wasser, Bier und Snacks.
Danach schnappten wir uns im Zimmer unser Picknicktuch und unsere Bücher. Wir machten uns zu Fuss auf den Weg zum “Sunset views of mountains”, einem Aussichtspunkt für den perfekten Sonnenuntergang mit einer kleinen Bar.
Unterwegs erkundigten wir ein wenig die Kleinstadt. Sie ist sehr stark auf den Tourismus konzentriert. Sehr viele Läden verkauften Touren und Souvenirs, und zahlreiche westliche Restaurants reihten sich aneinander. Es gab vermutlich kein Essen, das man hier nicht bestellen konnte.
Da uns der Ort nicht wirklich gefiel, liefen wir weiter in Richtung Sonne. Bei einem anderen auf “Google Maps” markierten Ort, “Point de vue sunset 🌄”, entschieden wir uns zu bleiben.
Über einen Holzsteg gelangten wir in einen Pavillon aus Holz und Bambus. Auf dem Boden lagen Strohbalken, die die Möglichkeit gaben sich hinzuhocken. Wir legten die Decke über die Strohbalken und machten es uns bequem.
Bis um 17.30 Uhr blieben wir sitzen und beobachteten die Sonne. Sie ging langsam hinter einer der Karstberge unter und leuchtete dabei in verschiedenen Orangetönen auf. Die gesamten Karstberge waren dabei nur noch riesige schwarze Berge, die völlig unwirklich aussahen.
Dabei war nicht nur die Landschaft atemberaubend, mit Palmen, Bergen und unendlichen Flächen mit grasenden Kühen. Sondern auch die hier berühmten Heissluftballon- und Paramotorflüge machten ihrer Berühmtheit alle Ehre.
Jede Menge verschiedenfarbiger Ballone stiegen in den Himmel und gaben ihm noch ein paar zusätzliche Farben. Später waren auch sie, wie die Berge, dunkle Schatten.
Auf dem Weg zum Hostel bemerkten wir, dass das ganze Spektakel noch gar nicht fertig war. Schnell begaben wir uns auf die Rooftop Bar vom “Confetti Garden Hotel”, bestellten zwei Bier für 2.41 Franken und genossen von hier oben noch das wunderschöne Farbenspiel am Himmel.
Wenige Paramotoren drehten noch ihre letzte Runde, bevor sie in der totalen Dunkelheit landeten.
Durch die Stadt laufend entschieden wir uns bei einem kleinen Essensstand für ein Baguette, gefüllt mit Omelette, Gemüse und Avocado, für 3.34 Franken. Dazu tranken wir ein Bier vom Kiosk nebenan für 1.60 Franken.
Bevor wir im Hostel verschwanden, holten wir noch ein letztes Bier und Snacks für 4.46 Franken.
Mit den ergatterten Köstlichkeiten setzten wir uns auf die kleine Terrasse im zweiten Stockwerk unseres Hostels und unterhielten uns eine Weile. Dabei konnten wir das bunte Treiben auf der Strasse beobachten und die Berge im Hintergrund sehen, dunkler als der Nachthimmel.
Am Himmel strahlte ein Stern heller als der andere.
Zurück im Zimmer installierten wir noch unser mitgebrachtes Mückennetz, um uns vor den bereits im Zimmer vorhanden Steckmücken zu schützen.
Ausgaben:
- Lebensmittel: 23.51 Fr.
- Unterkunft: 34.67 Fr.
- Transportmittel: 13.42 Fr.
- Allerei: 0.11 Fr.
Insgesamt: 71.71 Fr.
Gesamtkosten: 1’235.38 Fr.Read more





























Traveler
Tolle Aufnahme
Traveler
Tolle Farben 😍
Traveler
🥰