Knox, Joffre und Hancock Gorge
August 31 in Australia ⋅ ☀️ 31 °C
Letzte Nacht war für Bärbel keine Gute ☹️. Irgendwann in den letzten 1-2 Tagen haben die Midges oder Sandflys zugeschlagen und Bärbel ist übersät mit kleinen roten, stark juckenden Stichen/Bissen. Trotz Aloe Vera und Cortisonsalbe juckt es wahnsinnig, sodass um 2 Uhr eine Antihistamin Tablette her muss, womit der Rest der Nacht etwas erträglicher wird.
Nichtsdestotrotz wollen wir am Morgen verschiedene Gorges des Karijini NP erkunden.
Wir fahren als erstes zum Joffre Gorge Lookout, der schon ganz gut aussieht, aber noch halb im Schatten liegt. Also weiter zur Knox Gorge, wo wir uns auch erst den Lookout von oben anschauen, aber danach auch hinab steigen. Der "Weg" ist nur eine Markierung am Fels, wo man ungefähr über die Felsen hinunter kraxeln muss. Zum ersten Mal tragen wir unsere Wanderschuhe und sind froh drüber! Unten im Gorge schauen wir uns in Ruhe um, bevor wir wieder hinauf klettern. In der prallen Sonne mit dem roten Fels ist das schon herausfordernd. Aber oben empfängt uns eine angenehme Brise und so geht es zurück zur Joffre Gorge. Inzwischen steht die Donne auch hoch genug damit ausreiche Licht einfällt. Also steigen wir auch in diese Schlucht hinunter. Hier wird einem das aber schon sehr durch angebrachte Leitern erleichtert. Auch diese Gorge ist von oben als auch von unten beeindruckend.
Nachdem wir nun inzwischen zwei Schwierigkeits-Grad 5 (höchste hiesige Klassifizierung) Wanderungen geschafft haben und wir eigentlich auch die Hancock Gorge bis zum Kermit Pool laufen wollen, aber Respekt vor den zu durchwartendem oder schwimmenden Wasser haben, denken wir uns: fahren wir da doch mal hin und schauen es uns an. Außerdem hatte uns eine Bekannte den Tipp gegeben, dass sie damals auch großen Respekt hatten, es am Ende aber gut machbar war. Und wie das bei uns oftmals so ist: sind wir erstmal da, dann machen wir das dann auch 🤣. Also Badeklamotten an, Wasserschuhe eingepackt und los geht's zum Abstieg. Auch dieser geht größtenteils über Leitern und ist somit eher recht einfach zu meistern. Unten in der Schlucht angekommen, verengt sich diese recht bald und die ersten Wasserstellen sind zu durchschreiten. Also Wanderschuhe aus, Wasserschuhe an, alles Unwichtige aus dem Rucksack und zur Seite gepackt und nur mit Rucksack, Tüte für die Kamera geht es weiter.
Das Wasser ist gar nicht sooo kalt, eher erfrischend. Durch den ersten Wasserabschnitt kann man ganz einfach durchlaufen und dieser ist vielleicht Knie tief. Der nächste wird dann schon deutlich tiefer. Dirk kommt wirklich laufend durch - mit Rucksack über dem Kopf - aber Bärbel muss teilweise schwimmen...
Nach einem kurzen Abschnitt in dem es easy über Steine geht, sind wir am Ziel: der Kermit Pool ist erreicht 💪💪 und wir sind happy es gemacht zu haben. Natürlich müssen wir auch durch den Pool einmal durch, um auf der anderen Seite weiter in die Schlucht zu schauen und dabei merkt man, dass dieser dann doch nochmal um einiges kälter ist, fällt doch kaum Sonne hinein.
Glücklich und zufrieden treten wir den Rückweg an und freuen uns über diesen gelungenen Tag.Read more

































Traveler
Respekt, das konnte ich leider nicht. Da streikt das Knie 😢
TravelerJa Schade, aber mit einem operierten Knie wäre ich da auch nicht "geklettert"!
Traveler
Sehr schön, so sehe ich es jetzt auch mal von unten 🤩
Traveler👍😊