Umgebung Exmouth
Yesterday in Australia ⋅ 🌬 25 °C
Heute wollen wir uns ein wenig die Umgebung von Exmouth anschauen, da unsere Bootstour ja leider nur für Freitag und nicht heute geklappt hat.
Nach einer sehr windigen und recht kühlen Nacht, musste man morgens direkt eine Fleecejacke über ziehen, damit es einem beim Frühstück nicht fröstelt. Ganz ungewohnt nach den letzten Wochen.
Auch als wir dann Richtung Norden zum Leuchtturm starten weht der Wind weiterhin kräftig. Wir statten als erstes dem Leuchtturm einen Besuch ab, von wo man einen schönen ersten Blick auf die Küste hat. Ganz in der Entfernung können wir sogar Wale blasen bzw. springen sehen - wie schön. Der Leuchtturm selbst ist leider sehr herunter gekommen und nicht sehr fotogen.
Wir fahren noch ein, zwei weitere Strandzugänge an und machen einen kleinen Spaziergang bis auf eine große Wanderdüne. Leider sind durch den Wind so viele Wellen, dass wir direkt vom Strand keine Fische, Schildkröten o.ä. entdecken können. Mittags fahren wir zurück nach Exmouth für eine kleine Cappuccino Pause und zwei, drei kleinere Besorgungen.
Am Nachmittag geht's dann nochmal los zum Shothole Canyon und zur Charles Knife Gorge. Was für eine gute Entscheidung 😆. Im Shothole Canyon sehen wir das erste Mal richtig schön gelbe Wildblumen blühen, die die schon schöne Landschaft noch bezaubernder macht. Auch sehen wir das erste mal eine "Sturts Wüstenerbse" blühen, auch eine heimische Wildblume.
Im Charles Knife Canyon erwartet uns dann noch eine tolle Überraschung. Ein klitze kleiner Grand Canyon hat sich hier in die Landschaft gegraben und bietet tolle Ausblicke. Total begeistert von den beiden Schluchten fahren wir zurück, kochen uns was leckeres und beschließen den Abend.Read more
Zurück zur Küste
September 2 in Australia ⋅ ☀️ 29 °C
Gestern Abend haben wir noch überlegt wie wir denn nun weiter fahren. Entweder direkt zurück zur Küste oder noch einen Abstecher zum Mount Augustus, was aber nochmal mehrere 100 Zusatz-km heißen würde. Parallel haben wir die Website der NP Campingplätze am Ningaloo Reef gecheckt (die immer komplett ausgebucht sind) und siehe da, fürs Wochenende haben wir wirklich noch für 2 Nächte was bekommen 👏, das ist so kurzfristig fast wie ein 6er im Lotto 😆. Also haben wir uns für die Variante "direkt an die Küste" entschieden, da uns ansonsten die Zeit ein wenig davon läuft.
Da die Varianz der Stellplätze in Exmouth nicht allzu groß ist, buchen wir online für zwei Nächte uns im Ningaloo Caravan Park eine besonders romantische 😳 Campsite und machen uns auf den Weg. Die Fahrt verläuft ereignislos und Nachmittags gegen 15 Uhr sind wir vor Ort. Unterwegs haben wir uns auch online nochmal eine Bootstour raus gesucht, da zwar eigentlich die Walhai Saison vorbei ist, aber sich immer noch einige hier in den Gewässern vor Ningaloo befinden. Also für Freitag 'ne Tour gebucht und dann hoffen wir mal dass uns der Wunsch einer Sichtung erfüllt wird 🙏.Read more
Dales und Hamersley Gorge
September 1 in Australia ⋅ ☀️ 32 °C
Nach den tollen Schluchten von gestern stehen heute zwei weitere auf unserem Programm. Am morgen wollen wir die Dales Gorge laufen und am Mittag/Nachmittag noch die Hamersley Gorge im Norden des Parks.
Der Start der Dales Wanderung (4,6 km) ist nicht weit vom Campingplatz entfernt und somit sind wir bereits früh dort und es ist noch verhältnismäßig leer. Wir haben uns entschieden erst durch die Schlucht zu laufen und dann oben über den Rim-Walk zurück zum Auto. D.h. zuerst führen uns ganz bequem 'zig Treppenstufen hinunter in die Schlucht, direkt zum Fortescue Falls und ein Stück weiter dem Fern Pool. Der erste Eindruck ist direkt beeindruckend und wir sind schon gespannt was uns auf dem weiteren Weg erwartet. Los geht's durch eine tropische Schlucht, mit viel Schilf, Palmen und Wasserläufen. Heute ist nicht viel kraxeln angesagt, sondern Fels-Hopping von Stein zu Stein. Wir sind begeistert von dem Weg und so brauchen wir für die ganzen 4,6 km fast 2 Stunden mit den vielen Fotostopps.
Im Anschluss machen wir uns auf den Weg (~ 90 km) in den Norden des Parks. Erfreulicherweise ist die Gravelroad frisch abgezogen und es fährt sich fast wie auf Asphalt. Die Hamersley Gorge bietet wieder ein völlig anderes Bild. Hier läuft man nicht weit in die Schlucht, sondern die Herausforderung ist über die Felsen bis zum Spa-Pool zu klettern. Teilweise ist das gar nicht so einfach, da der Fels entweder sehr steil und glatt, die Stufen sehr hoch oder im Wasser SEHR rutschig sind. Aber mit Händen, Füßen und auch mal Rückenlage 😉 meistern wir alle Stellen und gehen im oberen Hamersley Pool ins Wasser um zum Spa-Pool zu schwimmen. Wie immer ist das Wasser herrlich erfrischend, aber nachdem wir an der kleinen Wasserrinne vorm Spa-Pool vor lauter Algen auf den Steinen (= extrem rutschig) schon kaum aus dem Wasser kommen, verzichten wir uns in den Spa-Pool gleiten zu lassen, da wir Angst haben nicht wieder heraus zu kommen 🤣.
Wieder aus dem Wasser zu kommen ist schon eine kleine Herausforderung, aber rückwärts robbend klappt es dann schon. Zum Glück sehen die Anderen auch nicht eleganter bei der Übung aus und so gratuliert man sich gegenseitig für das erfolgreiche wieder an Land kommen 🤣.
Nachdem wir wieder am Auto sind, beschließen wir noch bis Tom Price zu fahren. Auf dem Weg dorthin lernen wir noch was Overzise Transport in Australien heißt 🤪.Read more
Knox, Joffre und Hancock Gorge
August 31 in Australia ⋅ ☀️ 31 °C
Letzte Nacht war für Bärbel keine Gute ☹️. Irgendwann in den letzten 1-2 Tagen haben die Midges oder Sandflys zugeschlagen und Bärbel ist übersät mit kleinen roten, stark juckenden Stichen/Bissen. Trotz Aloe Vera und Cortisonsalbe juckt es wahnsinnig, sodass um 2 Uhr eine Antihistamin Tablette her muss, womit der Rest der Nacht etwas erträglicher wird.
Nichtsdestotrotz wollen wir am Morgen verschiedene Gorges des Karijini NP erkunden.
Wir fahren als erstes zum Joffre Gorge Lookout, der schon ganz gut aussieht, aber noch halb im Schatten liegt. Also weiter zur Knox Gorge, wo wir uns auch erst den Lookout von oben anschauen, aber danach auch hinab steigen. Der "Weg" ist nur eine Markierung am Fels, wo man ungefähr über die Felsen hinunter kraxeln muss. Zum ersten Mal tragen wir unsere Wanderschuhe und sind froh drüber! Unten im Gorge schauen wir uns in Ruhe um, bevor wir wieder hinauf klettern. In der prallen Sonne mit dem roten Fels ist das schon herausfordernd. Aber oben empfängt uns eine angenehme Brise und so geht es zurück zur Joffre Gorge. Inzwischen steht die Donne auch hoch genug damit ausreiche Licht einfällt. Also steigen wir auch in diese Schlucht hinunter. Hier wird einem das aber schon sehr durch angebrachte Leitern erleichtert. Auch diese Gorge ist von oben als auch von unten beeindruckend.
Nachdem wir nun inzwischen zwei Schwierigkeits-Grad 5 (höchste hiesige Klassifizierung) Wanderungen geschafft haben und wir eigentlich auch die Hancock Gorge bis zum Kermit Pool laufen wollen, aber Respekt vor den zu durchwartendem oder schwimmenden Wasser haben, denken wir uns: fahren wir da doch mal hin und schauen es uns an. Außerdem hatte uns eine Bekannte den Tipp gegeben, dass sie damals auch großen Respekt hatten, es am Ende aber gut machbar war. Und wie das bei uns oftmals so ist: sind wir erstmal da, dann machen wir das dann auch 🤣. Also Badeklamotten an, Wasserschuhe eingepackt und los geht's zum Abstieg. Auch dieser geht größtenteils über Leitern und ist somit eher recht einfach zu meistern. Unten in der Schlucht angekommen, verengt sich diese recht bald und die ersten Wasserstellen sind zu durchschreiten. Also Wanderschuhe aus, Wasserschuhe an, alles Unwichtige aus dem Rucksack und zur Seite gepackt und nur mit Rucksack, Tüte für die Kamera geht es weiter.
Das Wasser ist gar nicht sooo kalt, eher erfrischend. Durch den ersten Wasserabschnitt kann man ganz einfach durchlaufen und dieser ist vielleicht Knie tief. Der nächste wird dann schon deutlich tiefer. Dirk kommt wirklich laufend durch - mit Rucksack über dem Kopf - aber Bärbel muss teilweise schwimmen...
Nach einem kurzen Abschnitt in dem es easy über Steine geht, sind wir am Ziel: der Kermit Pool ist erreicht 💪💪 und wir sind happy es gemacht zu haben. Natürlich müssen wir auch durch den Pool einmal durch, um auf der anderen Seite weiter in die Schlucht zu schauen und dabei merkt man, dass dieser dann doch nochmal um einiges kälter ist, fällt doch kaum Sonne hinein.
Glücklich und zufrieden treten wir den Rückweg an und freuen uns über diesen gelungenen Tag.Read more
Road Trains auf dem Weg zum Karijini NP
August 30 in Australia ⋅ ☁️ 28 °C
Heute steht uns ein langer Fahrtag bevor, wollen wir doch bis in den Karijini Nationalpark und müssen zwischendurch noch in Port Hadland einkaufen. Entsprechend klingelt der Wecker früh, wir frühstücken und um kurz vor 7 Uhr sind wir bereits auf dem Weg. Die Fahrt bis Port Hedland ist schnell erledigt, das Tanken und der Einkauf eigentlich auch und dann fällt uns ein: Wasser bräuchten wir ja eigentlich auch noch. Also nochmal zurück zum Flughafen, da gibt es einen Wasserhahn. Gesagt getan, Klappe auf, Wasser-Schlauch raus.... was ist das... - kein Wasserschlauch mehr da 🥴.
Hmm, der muss wohl beim letzten Kompressor Einsatz aus dem Weg, aber nicht mehr wieder eingepackt worden sein 🫣. Hmm, kurze Panik - schließlich ist Sonntag, aber dank Google ist schnell ein Auto-Zubehör-Laden gefunden, der auch Sonntags auf hat und dort haben wir Ersatz gefunden. Also wieder zurück zum Flughafen, nun erfolgreich Wasser getankt und schon geht es weiter Richtung Karijini NP.
Nachdem Port Hedland Westaustraliens größter Industriehafen ist, steigt die Anzahl der Road-Trains auf dem Great-Northern-Highway um ein Vielfaches. Aber zum Glück kommen uns die meisten entgegen und wir müssen nur wenige überholen.
Wir legen einen kurzen Pipi-Stopp am Munjina Roadhouse ein und nehmen dann die letzten km unter die Räder. Um kurz nach 15 Uhr sind wir am Visitor Center und informieren uns welche Wege geöffnet sind. Um 16 Uhr sind wir auf unserer Campsite und froh die gut 500 km geschafft zu haben. Jetzt sind wir gespannt was uns ab morgen hier erwartet 🙂.Read more

TravelerPuh, zum Glück habt ihr Ersatz für den Schlauch gefunden! Der Verlust so eines wichtigen Ausrüstungsgegenstandes kann einen schon panisch werden lassen! 😳

TravelerDa sagst du was! Und zum Glück haben wir in Port Hedland Wasser tanken wollen, irgendwo in der Pampa hätten wir sicherlich keinen Ersatz bekommen!

Traveler
Das ist definitiv die Rennstrecke der Roadtrains. Nirgendwo haben wir mehr gesehen.
Relaxen am Cape Keraudren
August 29 in Australia ⋅ ☀️ 27 °C
Nachdem wir heute keine lange Fahrstrecke vor uns haben, genießen wir es morgens mal etwas länger liegen zu bleiben, gemütlich zu frühstücken und dann in aller Ruhe zusammen zu packen und los zu fahren. Eine kleine letzte Runde drehen wir noch am Strand bevor wir uns auf die knapp 150 km nach Cape Keraudren begeben.
Gute 1,5 Stunden später sind wir bereits vor Ort, schauen uns die unterschiedlichen Camp-Möglichkeiten an und entscheiden uns dann für die Sandy-Beach auch wenn nix Sandy ist 😅. Wir haben Flut und das Wasser steht sehr hoch am Strand.
Wir richten uns ein und machen uns dann kurze Zeit später auf zu einem kleinen Erkundungs-Spaziergang.
Wieder zurück gibt es einen Cappuccino mit Mittags-Muffin und wir planen ein wenig die weitere Route. Als wir einen Jabiru (Storchenart) in einem Wassertümpel entdecken, schleichen wir uns nochmal etwas näher an, um ein paar Aufnahmen zu machen.
Anschließend gönnen wir uns mal wieder eine Außendusche vor dem Abendessen.
Den Sonnenuntergang sehen wir heute leider nicht direkt, stehen wir doch mit Blick in die entgegen gesetzte Richtung. Aber was für ein Glück, erinnern uns unsere holländischen Nachbarn doch daran, dass heute "Staircase to the Moon" ist und wir genau die richtige Blickrichtung haben. Also Stativ aufgebaut und mit 13 Min Verspätung geht wirklich genau vor uns der Vollmond über dem Meer auf und erzeugt durch die Spiegelung in den Wasserpfützen der Ebbe den Effekt der "Treppe zum Mond".
Was für ein Zufall !!! Wir sind total happy, dass wir das faszinierende Schauspiel nun doch erleben durften, dachten wir doch dass wir es durch die Abreise aus Broome verpassen würden. Manchmal ist man einfach zur richtigen Zeit am richtigen Platz 🤩.Read more
80 Mile Beach
August 28 in Australia ⋅ ☀️ 29 °C
Heute verlassen wir Broome, aber nicht ohne zuvor noch einen kurzen Spaziergang durch Downtown zu machen.
An einigen Häusern kann man noch erahnen wie früher die Perlen-Barone hier wohl residiert haben. Heute befinden sich in den Häusern meist Geschäfte oder Restaurants.
Gegen 8:30 Uhr machen wir uns dann endgültig auf den Weg Richtung „80 Miles Beach“. Die Fahrt geht immer geradeaus durch wenig abwechslungsreiche Landschaft. An der Sandfire Station machen wir einen kurzen Tank und Eis 🍨 Stopp und so sind wir gegen 13 Uhr am 80 Miles Beach. Wir checken am Campingplatz ein und nachdem gerade Flut ist fahren wir erstmal mit dem Auto einige Km am Strand entlang - das wollten wir schon immer mal machen 😆. Es ist leider sehr Schade, dass man an diesem Traum-Strand nicht ins Wasser gehen kann ☹️. Erst vor zwei Tagen ist mal wieder ein Croc gesichtet worden, also lieber nicht schwimmen gehen. Um 16 Uhr brechen wir zu einem langen Spaziergang an einem inzwischen 100 Meter breiten Strand auf. Auf dem Rückweg entdecken wir noch eine tote Schlange auf dem Strand - nach gestern nun die 2te! Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir zurück und genießen diesen mit einem Gläschen Rotwein auf dem Sundowner-Deck und kommen wieder mit einem Schweizer und einem Aussie-Paar ins Gespräch. Die Australier die wir bisher so getroffen haben sind immer Monate, wenn nicht Jahre unterwegs - Toll 😊. Nach einem leckeren Abendessen arbeiten wir noch unseren FindPenguins Rückstand ab 😀 und fallen dann wieder müde ins Bett 😴.Read more
Wale and Dolphin Tour
August 27 in Australia ⋅ ☁️ 25 °C
Gestern Abend hatten wir eigentlich vor mal Nachtaufnahmen zu machen, aber leider hatten die Wolken was dagegen und haben uns die Sicht versperrt 😕. Am Morgen ist dann dementsprechend auch eine fast geschlossene Wolkendecke und der Sonnenaufgang ist leider nicht zu sehen.
Wir frühstücken und pünktlich als wir anfangen das Zelt ab zu bauen fängt es an zu regnen 🤨. Somit ist die Putzaktion von gestern schnell zu Nichte gemacht, dafür ist der feuchte rote Sand einfach zu hartnäckig und klebt überall - egal ob Füße, Schuhe oder am Auto!
Wir fahren die Sandpiste zurück nach Broome und statten dem Gantheaume Point einen Besuch ab. Aber ohne Sonne und mit wieder einsetzendem Nieselregen sieht das Ganze wenig überzeugend aus. Aber wir hatten ja gestern wunderbare Kontraste an der Küste vom James Price Point.
Für heute Nachmittag konnten wir vor einigen Tagen noch eine Wal und Delphin Tour buchen, da ist es ja gar nicht so schlecht wenn es nicht all zu heiß ist.
Pünklich um 12:35 Uhr werden wir am Campingplatz abgeholt und zum Strand gefahren, wo es mit dem Amphibien-Boot zum Bötchen geht.
Zur Zeit ist Migration der Humpback Wale 🐳 und hier soll es auch die seltenen Snub Dolphines geben.
Also geht es erstmal gut eine Stunde raus aufs Meer, wo wir bald am Horizont einen Wal springen sehen. Als wir näher kommen entdecken wir, dass es sich um eine Wal-Mutter mit Baby handelt. Wir beobachten sie eine ganze Weile und sehen dann noch eine andere Wal-Gruppe mit ausgewaschenen Tieren. Die Wal-Mama war wohl ca. 15 m lang und das Baby rund 4 m gemäß unserem Guide! Was für riesen Geschöpfe.
Leider sehen wir keine Snubdolphines, das wäre schon toll gewesen. Dafür kreuzt eine Seeschlange auf offenem Meer unseren Weg!
Unterwegs werden wir mit köstlichem Fingerfood bewirtet und pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir zurück am Strand. Dort bietet sich schon ein lustiges Bild, darf man doch den Strand mit dem Auto befahren und so reiht sich Eines ans Andere, um den Sonnenuntergang zu bewundern. Der gibt wieder alles und beschließt diesen wunderschönen Ausflug.Read more
James Price Point
August 26 in Australia ⋅ ⛅ 31 °C
Nachdem wir gestern so einen schönen ersten Sonnenuntergang über dem indischen Ozean hatten, haben wir uns überlegt heute noch ein wenig die Küste nördlich hoch zu fahren zum James Price Point , hatten wir doch schon tolle Aufnahmen von dort gesehen. Auf dem Weg dorthin, machen wir aber erst einen Abstecher zum Willie Creek, wo auch eine Perlenfarm angesiedelt ist. Sie liegt direkt an einer Meeresbucht wo professionell Australische Südseeperlen produziert werden. Wir schauen uns ein wenig um, fahren dann weiter zur Bucht und sind schon hin und weg von diesen Farben. Das satte Grün, der rote/ockerfarbene Sand, der weiße Strand und das türkis blaue Meer - phantastisch 🤩.
Weiter geht's entlang der Küste bis zum James Price Point. Hier kann man frei campen und die ersten Camper stehen bereits vereinzelt entweder direkt am Strand oder oben an der Abbruchkante. Wir suchen uns ein schönes Plätzchen mit Aussicht und sind total verzückt von diesem Ort. Hier könnte man es auch durchaus 2-3 Tage aus halten, aber das lässt unser Zeitplan leider nicht zu. So genießen wir den Nachmittag bei 36 Grad 🥵 im Schatten unseres Zeltes und als es später etwas kühler wird machen wir einen kleinen Strandspaziergang. Das Baden hätten wir gleich mittags erledigen sollen, da am Nachmittag Ebbe ist und man ewig ins Meer hätte laufen müssen. Aber die Füße haben wir natürlich trotzdem mal ins Wasser gehalten.
Pünktlich zum Sonnenuntergang sind wir zurück am Auto und genießen den Sundowner in vollen Zügen 😊.
Anschließend gibt's eine erfrischende Dusche, leckeres Abendessen und heute werden wir uns von der Brandung in den Schlaf rauschen lassen!Read more
GRR 4 - Abschluss und Broome
August 26 in Australia ⋅ ⛅ 31 °C
Heute morgen sind wir früh auf wollen wir doch bis Broom kommen und einen Versorgungs-Nachmittag einlegen.
Die 20 km Rumpelpiste von der Windjana Gorge zurück auf die GRR lassen sich in diese Richtung zum Glück besser fahren als gestern bei der Anfahrt. Auf den ersten km sitzen immer mal wieder ein paar Walabies auf der Piste, die sich diesmal auch mal ablichten lassen 😉. Leider gibt es auch wieder einige, die nicht rechtzeitig weg gehüpft sind und an diesen frühstücken gerade einige Adler.
Kurz vor Derby statten wir dem Mowanjum Art and Culture Centre einen Besuch ab.
Das Zentrum dient als kreativer Arbeitsplatz für einheimische Künstler und dient als Ort die Geschichte und Kultur der Aborigini aufrecht zu erhalten.
Ein paar km weiter machen wir einen kurzen Schlenker zum Prison Boab Tree, der aber weniger beeindruckend ist, als gedacht!
Nach weiteren gut 200 km kommen wir nach Broome, wo wir als erstes bei unserem Auto-Vermieter vorbei schauen und die Bettwäsche & Handtücher tauschen, einen Topper für unsere Matratze erhalten und dann noch ein paar Schrauben am Auto nachziehen lassen 😅.
Danach geht's kurz beim Carwash vorbei, damit man nicht immer gleich dreckig ist, wenn man nur eine Tür auf macht. Weiter zum Supermarkt und dann auf den Campingplatz. Wir entscheiden uns für den Caravan Park an der Cable Beach, hat er doch viele Bäume und somit Schatten.
Als nächstes werden 2 Waschmaschinen bestückt und dann wollen wir eigentlich einen Cappuccino trinken gehen, aber um 14:30 Uhr hatte das Café schon geschlossen 😳. Wir fühlen uns irgendwie an Neuseeland erinnert... !!!
Also laufen wir bis zum Strand, da soll es auch noch ein Kaffee geben, aber leider auch eine riesen Baustelle ☹️. D.h. wir laufen ewig, kommen aber nicht am richtigen Laden an und dann muss ja auch die Wäsche aus der Maschine 😏. Also zurück, Wäsche aufhängen, kurz ausruhen und schon geht es wieder zurück an den Strand zum Sonnenuntergang. Diesmal finden wir ein schönes Plätzchen mit Aussicht, durch Zufall gibt's auch leckeres Essen 🤭 und so genießen wir den Sonnenuntergang bei Prawns, Baramundi und einem Wein bzw. Aperol Spritz! Welch ein schöner Abschluss unseres GRR Reiseabschnitts!Read more
GRR 3 - Bell und Windjana Gorge
August 24 in Australia ⋅ ☀️ 34 °C
Heute morgen sind wir Beide noch müde... die Nacht war irgendwie nicht so erholsam. Es war warm, hat ab und zu ziemlich gewindet und der Rücken hat sich mal wieder gemeldet. Somit lassen wir es etwas gemütlicher angehen und sind erst gegen 8 Uhr auf dem Weg zur Bell Gorge.
Die Wanderung ist heute nur rund 2,6 km lang und im Verhältnis ein harmloses Felsen Hopping 😉. Angekommen beim Wasserfall sind wir beeindruckt von der Szenerie: der Wasserfall fällt kaskadenartig über Sandsteinfelsen in einen tiefen, klaren Pool und ist dabei von hohen Felsen eingerahmt. Was für ein Bild 🤩. Wir kraxeln noch ein wenig weiter die Felsen hinauf um den Ausblick zu genießen. Da steht auf einmal vorne auf dem Felsen ein Wallaby - leider sind wir nicht schnell genug mit der Kamera, das wäre ein Bild gewesen!
Heute verzichten wir auf Bad wollen wir doch noch bis zur Windjana Gorge heute fahren.
Unterwegs wird Dirks Traum war, wir treffen auf einen Road-Train 😏. Allerdings kommt er uns nicht entgegen sondern fährt vor uns und wirbelt entsprechend so viel Staub auf, sodass man teilweise absolut nix sieht. Vor uns teilt ein anderes Auto das gleiche Schicksal und so tuckeln wir halb blind einige km durch den Staub. An einem Parkplatz hat der Road-Train ein einsehen, fährt rechts ran und lässt uns vorbei.
Allerdings macht das fahren trotzdem nicht viel Spaß, ist die Piste hier doch mit einem tiefen Wellblech durchzogen.
Auf den letzten km bis zur Windjana Gorge entscheiden wir daher den Tunnel Creek sausen zu lassen - auf extra 80 Zusatz-km auf dieser Piste haben wir Beide kein Bock.
Somit richten wir uns an unserem schönen Stellplatz erstmal ein, trinken gemütlich einen Cappuccino und laufen dann in die Schlucht (ca. 2.6 km return). Auch hier hat sich der Fluss in ein enges Sandstein-Tal gefressen und liegt am Nachmittag wunderbar in der Sonne. Eigentlich haben wir auf ein erfrischendes Bad gehofft, aber auf einem Schild wird vor Crocs gewarnt und es dauert nicht lange, bis wir das Erste am Ufer liegen sehen. Also genießen wir nur den Ausblick und kommen später zum Sonnenuntergang nochmals zurück. Die Crocs haben sich nun zu Wasser gelassen und man entdeckt sie wirklich nur, wenn sie sich bewegen. Also Vorsicht ist angesagt!!Read more

TravelerTolle Fotos. Und beim Fahren nicht zu viel lachen, sonst knirscht es abends zwischen den Zähnen. 🤭

naturweltenbummlerWir haben’s dort auch ganz toll gefunden. Für uns war der Tunnel Creek auch schön zum durchwandern.… mit Stirnlampe natürlich 😊
GRR 2 - Manning und Galvans Gorge
August 23 in Australia ⋅ ⛅ 30 °C
Nach einer ruhigen Nacht sind wir heute Morgen mit die Ersten die Ihr Lager abbauen und nach einem letzten Blick auf den Hann-River Ihre Fahrt fortsetzen. Als Erstes erreichen wir nach ca. 30 Min das Mt. Barnett Roadhouse, wo wir unseren Diesel und Wassertank füllen. Auch ist das Roadhouse der Eingang zur Manning Gorge, die wir uns heute anschauen wollen.
Wir holen uns einen Day-Pass und fahren die paar km weiter in die Schlucht.
Diese Gorge ist was ganz Besonderes, da man zuerst einmal durch den Fluss schwimmen muss, um dann den 6 km Rundweg zur Gorge laufen zu können. Es gibt halbe Plastiktonnen mit denen man seine Sachen trocken an die andere Uferseite bekommt. Hört sich machbar an; alles wird gut verstaut und es geht rüber auf die andere Uferseite. Dann erst einmal abtrocknen, Schuhe an und weiter geht es Richtung Wasserfall. Am Ende des Weges kommen noch ein paar Kletterpassagen, die wir aber ohne Probleme meistern. Der erste Blick auf den Wasserfall ist phantastisch und nach dem Weg ist die Abkühlung mehr als willkommen. Folglich nehmen wir unser 2. Bad des Tages 😆 und genießen ausgiebig das Ambiente, bevor wir uns auf den Rückweg zum Auto machen. Wieder am Fluss geht es zum 3’en Male in Wasser 😅.
Wir überlegen kurz ob wir heute hier auf der Campsite bleiben, entscheiden uns aber noch bis zum Campingplatz bei der Bell Gorge zu fahren, damit wir morgen etwas mehr Zeit haben. Unterwegs statten wir noch der Galvans Gorge, die nur einen kurzen Fußmarsch (ca. 1 km) von der GRR entfernt liegt, einen Besuch ab, bevor wir gegen 16 Uhr an der Silent Grove Campsite ankommen.
Die Fahrt hierher war alles andere als „Silent“; hatten wir heute zur Abwechslung mal wieder Rüttelpiste. Ab dem Roadhouse wird‘s echt übel und immer wieder fragen wir uns: Wie halten das die Autos auf Dauer nur aus ? Aber mit der Zeit weiß man (oder glaubt es wenigstens zu wissen) mit welcher Geschwindigkeit man fahren muss damit die Vibrationen nicht zu übel werden. Problem dabei : Geschwindigkeit >70/80 km/h verträgt sich auf Gravel gar nicht so gut mit Schlaglöchern, Querwellen oder Kurven… wie wir heute an einem ziemlich verbeulten Toyota LandCruiser sehen konnten. Ein weiteres Highlight heute - unser erster „Road Train“ !! auf der GRR 😳
Sofort denkt man an ein riesiges Ungetüm (=stimmt) mit 3 bzw. 4 Anhängern (=3, stimmt) eingehüllt in einer riesigen Staubwolke, der an einem vorbei rauscht….
Stimmt eigentlich alles…. außer das „unser“ Road Train uns auf einer der wenigen Asphalt Strecken entgegen gekommen ist (= keine Staubwolke) und noch dazu recht langsam….
😔😔😔
Aber wir haben ja noch ein paar Kilometer auf der Gibb… vielleicht werden wir ja doch noch in Staub eingehüllt... 🫣Read more
GRR 2 - Zedebee Springs und Fahrtag
August 22 in Australia ⋅ ☁️ 31 °C
Heute morgen tauschen wir die Dusche gegen ein Bad in den Zedebee Springs ein. Auf dem Gelände von El Questro gibt es eine warme Thermalquelle mit Wassertemperatur von 28 - 32 Grad und das direkt unter tropischen Livistonia Palmen 🌴. Was für ein Ambiente 😊. Es ist nur ein kurzer Weg dorthin und da wir direkt um 8 Uhr bei Öffnung dort sind, ist es noch verhältnismäßig leer. Schnell ist ein Pool für uns Alleine gefunden und wir legen uns wohlig in das warme Wasser.
Wie üblich kommen wir schnell mit Aussies ins Gespräch und tauschen ein paar Reisetipps aus. Nach gut einer Stunde sind wir tiefenrein sauber 😉 und verlassen diesen herrlichen Ort.
Zurück auf der Piste ist das nächste Highlight die Querung des Pentecoast Rivers.
Vor uns queren einige Autos den Fluss und es sieht alles seeehhhrrr entspannt aus. Obwohl in 1,5 Std. Hochwasser ist (der Pentecoast ist Gezeiten abhängig), würden wir die max. Wassertiefe auf 0,3-0,4 m schätzen. Somit sind wir problemlos auf der anderen Seite und setzen unsere Fahrt fort. Auf einen Cappuchino statten wir der Home Valley Station einen kurzen Besuch ab. Wir hatten erst überlegt hier zu übernachten, aber da es erst kurz vor 11 Uhr ist verwerfen wir den Plan und fahren weiter. Schließlich sind es zu den nächsten Highlights noch über 200 km. Wir kommen super voran und so beschließen wir bis zum Hann River Crossing zu fahren. Auf den letzten 20 km begegnen wir dann dem Grader und spüren wie die GRR vor dem graden zu fahren gewesen wäre 🙄. Was hatten wir für ein Glück dass er auf den anderen 250 km schon durch war 👌.
Unterwegs tut sich nicht viel. Die Landschaft ist ähnlich, mal mit abgebrannten Gras, mal halb hohes und mal ganz hohes Gras. Kaum ein Tier oder Vogel ist zu sehen, dafür kommt uns ein Bus und 'zig Trailer, aber kein Road Train entgegen.
Am Hann River suchen wir uns ein schönes Plätzchen auf unserem ersten Free Camp, kochen uns erst noch einen Cappuccino und später dann ein leckeres Abendessen. Es ist heute echt angenehm: die Temperatur liegt bei 27 Grad und die Luftfeuchtigkeit hält sich in Grenzen - perfekt!Read more
Start Gibb River Road - Emma Gorge / El Questro
August 21 in Australia ⋅ ☀️ 30 °C
Heute starten wir zum nächsten Abenteuer. Die legendäre Gibb River Road steht für die nächsten Tage auf dem Programm. Diese wurde ursprünglich für den Vieh-Transport gebaut und ist heute eine der Top 4x4 Offroad Abenteuer in der Kimberley Region. Aber bei allem was wir schon gelesen haben ist es nicht mehr so einsam wie es wohl einmal war. Wir werden sehen 😃.
Auf jeden Fall sind alle Tanks voll, der Kühlschrank gut gefüllt und somit kann es los gehen. Der erste Stopp auf der Route ist die Emma Gorge. Eine 3,3 km Wanderung zu einem Wasserfall und Plunge Pool 😊. Der Weg führt erst durch tropischen "Wald" bevor man sich mit Rock hopping dem Ende der Schlucht nähert. Wieder eine wunderschöne Natur und nachdem es wieder heiß wie immer ist, muss natürlich ein Bad sein. Sehr schön erfrischend, ist es doch das kälteste Wasser was wir bisher hatten. Zurück am Auto gibt es noch einen Cappuccino bevor wir zur El Questro Station und unserem Campingplatz für heute fahren. Wir richten uns ein und beschließen noch die El Questro Gorge am Nachmittag zu laufen. Also auf ins Auto und zum Parkplatz der Gorge. Kurz nach dem Abzweig zur Gorge kommt aber eine Wasserquerung mit dem Schild "Caution deep water crossing ahead". Nachdem sie sehr lang ist, wir nicht einschätzen können wir tief sie wirklich ist, leider auch kein anderes Auto kommt, ziehen wir doch die "Wasser-Schisser Karte" und entscheiden uns spontan um und fahren stattdessen zum Saddleridge Lookout. Dies ist auch eine wunderbare 4x4 Strecke über runde Flusssteine, natürlich auch mit Wasser Crossing, aber mit Skala und 0,5 m - das passt. Der Weg führt dann steil den Berg hinauf und mit den Schlaglöchern und Felsen muss der Toyota schon ganz gut arbeiten! Aber wir kommen gut oben an, genießen den Ausblick und hoppeln dann ganz langsam den Berg wieder runter.
Das war ja schon mal ein gelungener Start. Mal schauen wie es weiter geht....Read more

TravelerHaben wir uns auch gedacht, vor allem da wir das Auto noch ein bisschen brauchen 😉

Traveler
Die Gibb war schon zu unserer Zeit nicht mehr wirklich rough, wenn man mal vom Wellblech absieht 😉😅! Wir sind damals pannenfrei durchgekommen. Ein paar Reifenwechsler haben wir aber schon gesehen . . . 😉. Ganz viel Spaß 🤩!!!

TravelerDanke Dir liebe Pia 🥰. Mal schauen wir wir durch kommen, aber nach Purnululu kann uns eigentlich nix mehr schocken 😂

TravelerEs sei denn, ihr habt noch die Mitchell Falls auf dem Programm 😉🤣! Das haben wir uns zum Beispiel nicht mehr zugetraut, nachdem ein paar ältere Aussies meinten, machbar, aber keine Spaßveranstaltung. Da sind wir eingeknickt! Heute würden wir es vielleicht probieren. Und vielleicht ist die Strecke mittlerweile auch einfacher zu fahren?!

TravelerWir haben einen gestern auf der El Questro CS getroffen der meinte - besser nicht, die Strecke muss wohl sehr fordernd sein.

TravelerMal ganz abgesehen davon - da ganz hoch und retour, dafür haben wir dann doch nicht genug Zeit

TravelerDann scheint sich ja nichts geändert zu haben! Ja, und Zeit spielt natürlich auch eine Rolle! Aber ich hätte es euch zugetraut . . . 😉

TravelerMit dem Gedanken haben wir auch gespielt, aber mit dem Mietwagen dürften wir da auch nicht hin 😉

TravelerAh, ok! Mit unserem Vermieter hätten wir die Strecke tatsächlich fahren dürfen. Wir hatten aber dennoch nie das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Ihr kommt ja noch an der Bell Gorge vorbei. Die ist mindestens genauso schön!!!
Bungles Bungles von Oben
August 20 in Australia ⋅ ☀️ 34 °C
Nachdem wir ja etwas Anlaufschwierigkeiten mit den Bungles hatten, hat uns der gestrige Tag nun doch überzeugt noch einen Heli-Flug über den NP zu machen. D.h. wir verlängern unseren Aufenthalt auf der Walardi CS nochmal um eine Nacht und buchen einen Helikopter Flug für morgens 9 Uhr. Somit können wir heute etwas länger schlafen, gemütlich frühstücken um dann zum Airstrip zu rumpeln. Als wir ankommen wissen wir auch warum ein früherer Flug nicht klappte - ein Tourbus wird gerade "abgearbeitet".
Aber wir haben Glück, man ist 10 Minuten vor dem Plan und somit bekommen wir ohne großes Warten unsere Sicherheitsunterweisung und kurz darauf werden wir auch schon zum Hubschrauber und zu Linda, unserer Pilotin, geleitet.
Wir fliegen Helikopter ohne Türen und somit wird man in der Luft gut durchgepustet.
Wir starten und schon beim Anflug auf die Bungles sind wir begeistert. Die Felsformationen kommen erst so richtig aus der Luft zur Geltung. Wir bekommen von Linda viele Informationen und die Kameras laufen heiß, ist doch ein Motiv schöner als das andere. Nach gut 20 Minuten sind wir wieder zurück und total begeistert, daß wir das nun doch noch gemacht haben. Da hätten wir ansonsten wirklich was verpasst.
Somit geht es gut durchgelüftet auf die 65 km Rumpelpiste zurück auf den Great Northern Highway. Man ist glücklich irgendwann, möglichst mit heilem Auto die Teerstraße zu erreichen, wo dann die anschließenden 250 km bis Kununurra ein wahre Erholung darstellen 😉.
In Kununurra stocken wir die Vorräte auf, holen uns beim „Thai 2 U“ Food Wagen ein super leckeres Abendessen, tanken und checken dann auf dem Campingplatz am See ein. Der Stellplatz liegt direkt am See, mit Blick auf die Seerosen und die Karawane der „Schaulustigen Camper“ die „Corry the Croc“ sehen wollen - kommt wohl jeden Abend zwischen 16:00 - 16:30 und ist schon so alt das es keine Zähne mehr hat. Der schöne Stellplatz kommt allerdings mit einem bitteren Beigeschmack - je näher an Wasser, desto höher die Wahrscheinlichkeit auf Mücken zu treffen. Die Annahme trifft auch diesmal voll zu, wird Bärbel doch - obschon eingesprüht; kaum das wir es uns in den Stühlen bequem gemacht haben regelrecht attackiert 🥺! Da bleibt nur der geordnete Rückzug ins Mücken sichere Dachzelt 👍Read more
Little Palms Gorge und Echidna Chasm
August 19 in Australia ⋅ ☁️ 33 °C
Heute morgen klingelt der Wecker "erst" um fünf Uhr, da für den nördlichen Teil des NP die Sonne auf der falschen Seite aufgeht 😉.
Inzwischen sind wir geübt das Zelt auch im Dunkeln zusammen zu packen und so sind wir zeitig unterwegs und bereits kurz vor 6 Uhr mit der Dämmerung am Bloodwoods Parkplatz, um den Mini Palms Track (4,4 km) zu gehen.
Es scheint die Sonne bei strahlend blauem Himmel und nur ein paar Puffel-Wolken sind zu sehen. Die Laune ist perfekt. Sie wird immer besser als wir uns dem Mini Palms Gorge nähern. Was bietet sich uns für ein tolles Bild. Zig Fächerpalmen wachsen in der Schlucht und bilden einen starken Kontrast mit Ihrem Grün zu den steilen, hohen Sandsteinfelsen.
Jetzt hat uns die Faszination der Bungles also doch noch erwischt 😃. Staunend und begeistert kraxeln wir bis zum Ende der Schlucht und müssen alle paar Meter anhalten um Fotos zu machen. Auch das Spiel zwischen Sonne und Schatten ist faszinierend.
Nach Rückkehr zum Auto fahren wir weiter zur Echidna Chasm und sind gespannt was uns nach dem ersten Highlight hier erwartet. Aber bevor wir in die Schlucht gehen, statten wir dem Osmand Lookout einen Besuch ab. Von hier hat man einen herrlichem Blick auf diese raue, imposante und schöne Landschaft.
Weiter geht es in die Echidna Schlucht. Auch hier führt der Weg über einen trockenen Bachlauf mit vielen Palmen auf dem Weg. Bald verjüngt sich die Schlucht und eine spektakuläre, schmale Schlucht tut sich vor einem auf. Wir sind einfach hin und weg von dieser tollen Natur! Wir sind leider etwas zu früh in der Schlucht, sodass die Sonne noch nicht über uns steht und Ihr Licht in den schmalen Spalt wirft. Aber das tut unserer Begeisterung keinen Abbruch und wir genießen die Atmosphäre.
Wir kehren fasziniert zum Auto zurück und beschließen noch eine Nacht zu bleiben.
Auf der Campsite angekommen trinken wir erstmal in Ruhe einen Cappuccino und versuchen ein wenig Ordnung und Sauberkeit an uns und ins Auto zu bringen. Es werden Schuhe und Füße gewaschen 🤣, das Auto innen von einer Staubschicht befreit - auch wenn das wahrscheinlich keine lange Halbwertszeit hat 😂 - und als wir anfangen wollen zu kochen stellen wir mit Schrecken fest, dass sich ein Ei im Kühlschrank verselbständigt hat und sich über diverse Packungen und Dosen im ganzen Kühlschrank verbreitet hat 😬. Das ist das erste Mal auf unseren ganzen Offroad-Reisen dass uns so was passiert ist 🫣.
Also muss das Kochen warten und es wird erstmal der Kühlschrank Inhalt von der klebrigen Masse befreit 🙄.
Nach dem Kochen und Essen gönnen wir uns noch eine erfrischende Dusche und beenden den Abend mit einem Gläschen leckeren Weißwein.Read more
Cathedral Gorge und mehr
August 18 in Australia ⋅ ☁️ 32 °C
Nachdem es gestern schon bewölkt war, fing es heute Nacht tatsächlich an zu tröpfeln 🤨. Das ließ nichts gutes hoffen für den Sonnenaufgang heute morgen. Der Wecker klingelt um 4:20 Uhr 😲 es ist stock dunkel, kein Stern oder Mond ist zu sehen. Kurz zögern wir ob wir es trotzdem versuchen wollen, schließlich weiß man nie wie die Wolken sich so entwickeln.
Also Zelt abgebaut, rein ins Auto und im Dunkeln die 14 km Holperpiste zum Parkplatz der Cathedral Gorge in Angriff genommen. Ein Wallaby hüpft uns im Scheinwerferlicht entgegen und bleibt genau vor dem Auto sitzen. Das erklärt warum man so viele tote Tiere an der Straße liegen sieht...
Ca. 20 nach 5 sind wir am Parkplatz und starten auf dem Trail zum Piccaninny Creek Lookout. Die erste Morgendämmerung ist inzwischen zu sehen, aber aufgrund des bewölkten Himmels bleibt die Morgenröte aus. Die Szenerie um uns herum ist schon sehr beeindruckend, aber die "Bienenkörbe", wie die Bungles hier heißen, bleiben im recht flachen Licht recht konturenlos rot/braun. Wir wandern weiter zum "Window" und anschließend zum Cathedral Gorge, der in der Größe und Enge schon sehr beeindruckend ist. Immer mal für ein paar Minuten kommt die Sonne durch und die Felsen erscheinen dann in ihrer beeindruckenden roten Farbe. Aber irgendwie springt heute Morgen noch nicht der Funken über. Den ganzen Tag ist es stark bedeckt, somit nutzen wir die Zeit wechseln die Campsite, um uns morgen den nördlichen Teil an zu schauen. Zum Sonnenuntergang versuchen wir unser Glück heute am Kungkalanayi Lookout, aber bis auf wenige Momente wo die Sonne durch die Wolken kommt bleiben die Bungles eine recht konturenlose Bergkette. Wenn allerdings die Sonne durchkommt, zeigt sich eine total geniale Bergformation! Wir bleiben gespannt auf morgen 😊Read more

TravelerDie Wolkenlücken habt ihr zum Fotografieren dennoch gut genutzt. Mir gefällt die Landschaft sehr. Vielleicht bekommt ihr ja heute noch etwas Sonne. ☀️ Ich drücke die Daumen.

TravelerGuten Morgen liebe Moni, ja die wenigen Lücken haben wir genutzt und dann waren wir auch schon angetan von diesen Steinkolossen! Aber so wirklich kommen die Strukturen halt leider nur mir Sonne raus!
Auf zum Purnululu NP
August 17 in Australia ⋅ ⛅ 32 °C
Heute steht wieder ein längerer Fahrtag an, da das heutige Ziel der Purnululu NP mit seinen Bungle Bungle Felsformationen ist. Vorher müssen wir aber in Kununurra noch unsere Vorräte aufstocken.
Somit üben wir schon mal das "richtig" frühe Aufstehen für die nächsten Tage und sind tatsächlich um 7 Uhr frisch geduscht abfahrbereit 😀. Nachdem es in den Camps in Purnululu keine Duschen gibt, füllen wir noch schnell den Frischwassertank bis zum Rand voll und verlassen dann den Lake Argyle. Pünklich zur Ladenöffnung um 8 Uhr sind wir in Kununurra, finden alles was wir brauchen im Coles Supermarkt, erstehen endlich einen Sonnenschutz für die Windschutzscheibe, tanken voll und nehmen die nächsten 150 km bis zum Abzweig in den NP unter die Räder.
Gegen kurz vor 12 Uhr sind wir am Abzweig, reduzieren den Reifendruck auf 30 PSI und sind gespannt was die nächsten 60 km bis zur Campsite so bringen. Man liest, dass die Fahrt so rund 3 Std. dauern würde - mal schauen wie lange wir brauchen werden. Wir rumpeln los und die Strecke ist eine steinige Wellblechpiste mit kleineren und größeren Auswaschungen, ein paar üblen, hervorstehenden Steinen, sowie 10 Wasserdurchfahrten. Also man muss immer schön aufpassen 😉. Nach 2 Stunden haben wir gut durchgeschüttelt die 50 km bis zum NP Visitor Center geschafft und ab hier geht es nochmal 10 km zu unserer Campsite Walardi weiter.
Hier holen wir erstmal unsere ausgefallene Mittagspause mit frischem Baguette, Salami und Käse nach, bevor wir uns gegen 16 Uhr nochmal auf den Weg machen, um einen schönen Sunset-Ausblick zu finden. Leider ist es schon den ganzen Nachmittag bewölkt und so fällt das Leuchten der Bungles sehr sehr limitiert aus 😏. Morgen soll es leider auch den ganzen Tag bedeckt sein, aber schauen wir mal wie es wirklich wird!
P.s.: als wir auf der Campsite ankommen sind nur hier und da ein paar Plätze belegt und wir suchen uns einen schönen Spott. Als wir vom Sonnenuntergang zurück kommen hat sich um uns herum eine Wagenansammlung von rund 6-8 Autos gebildet, die gegen 19 Uhr Luftgewehr (?) Schießübungen starten.... no further comments 😬
Bleibt zu hoffen das die nicht die Nacht durchmachen.....!!!!Read more

TravelerDas sieht richtig schön abenteuerlich aus!👍🏻Die Nachbarn am Abend hätte es ja nicht gebraucht. Aber wieder sehr schöne Fotos eurer Fahrt!!🤩

TravelerJa die Strecke ist echt interessant! Also dagegen ist das Wellblech in Namibia Kindergarten 😂. Dusty würde uns schon leid tun!

TravelerMir gefällt das Licht 👍. Der Purnululu NP (hieß damals noch Bungles Bungles NP) war einer unserer TOP 3 auf der WA-Strecke. Ich hoffe, Euch gefällt er auch so gut.

TravelerHmm, schauen wir mal. Bis jetzt ist der Funke noch nicht so richtig übergesprungen.
Lake Argyle
August 16 in Australia ⋅ 🌙 28 °C
Der heutige Tag ist schnell erzählt,legen wir doch einen Autofreien Tag ein. Nach einer wiedermal sehr warmen Nacht laufen wir am Morgen den Ord River Lookout Trail und bewundern die Landschaft. Einige Crocs können wir sogar von oben im Fluss entdecken, ansonsten versteckt sich die Tierwelt in der Wärme wahrscheinlich auch im Schatten 😉.
Nachdem heute Sonntag ist und sich nach Rückkehr vom Walk das Camp zusehends leert nutzen wir die Chance der leeren Waschmaschinen, um die Handtücher und verschwitzten T-Shirts etc. zu waschen. Dann suchen wir uns eine Liege am Pool und planen ein wenig die nächsten Tage. Nachdem wir einen Tipp für die Horizontal Falls bekommen haben, stehen diese nun eigentlich auf unserer Wunschliste, aber nach einiger Recherche stellt sich heraus, dass genau in dem Zeitraum in dem wir das machen können Neap Tide ist, d.h. es kaum Unterschied zwischen den Gezeiten gibt und somit der Wasserfall kaum zu sehen ist. Schade 😥, aber wir werden sicherlich noch andere Ausflugsoptionen finden 😆.
Am Nachmittag laufen wir dann noch zum Wassertank-Lookout, aber nachdem heute Nachmittag Wolken aufgezogen sind, hält sich der Sonnenuntergang heute in Grenzen.Read more
Bye Bye Northern Territory
August 15 in Australia ⋅ ☀️ 31 °C
Heute verlassen wir das Northern Territory, d.h. wir müssen km machen. Somit stört es nicht zu sehr, dass heute Morgen auf dem Campingplatz schon sehr früh Aufbruchstimmung herrscht. Wir tanken noch eben Frischwasser und in Katherine Diesel und schon sind wir auf dem Weg. Etwa auf halber Strecke legen wir eine kleine Wanderung zum Victoria River Escarpement Lookout ein. Ein rund 3 km Rundwanderweg, der uns phantastische Ausblicke vom Escarpement auf den Victoria River und das Umland beschert. Nachdem wir genau in der Mittagszeit bei 34 Grad unterwegs sind, ist es wieder eine sehr schweißtreibende Angelegenheit. Aber danach weiß man die Klimaanlage im Auto wieder umso mehr zu schätzen.
Nach knapp 500 km erreichen wir die Grenze zwischen Northern Territory und Western Australia mit dem Quarantänekontrollpunkt. Man darf kein Obst, Gemüse, Holz und Nüsse von NT nach WA mitnehmen. Dementsprechend gab es heute unterwegs noch Karotten, Paprika und Tomaten zu essen 😉. Nur Champions haben wir noch übrig, die wir natürlich ordnungsgemäß deklarieren und dann sogar behalten dürfen 🤔. Die Beamtin war sehr nett, krabbelt einmal in unseren Camper, schaut sich alle Fächer an und schon sind wir auf dem letzten Stück für heute, zum Lake Argyle. Mit dem Grenzübergang ist es dann auch auf einmal 1,5 Std früher, da WA eine andere Zeitzone hat als NT.
Wir beziehen unsere Kuschel-Campsite, springen einmal in den Infinity-Pool und gönnen uns dann einen Gin Tonic zum Sonnenuntergang um 17:15 Uhr 🫣. Der Ausblick auf den See ist wunderschön und schon kommen wir mit 4 Aussies aus Sydney ins Gespräch, die seit Anfang März unterwegs sind! Es war wieder sehr nett und unterhaltsam und wir sind inzwischen schon das zweite Mal gewarnt worden, nur nicht nach Wyndham zu fahren, da sich das absolut nicht lohnt.Read more
Nitmiluk National Park
August 14 in Australia ⋅ 🌙 25 °C
Heute verabschieden wir uns vom Kakadu Nationalpark und fahren weiter zum Nitmiluk Nationalpark, d.h. erstmal müssen wir die 30 km Offroadpiste zurück auf den Kakadu Highway und dann weiter südlich Richtung Katherine. Wir lassen Pine Creek mit seiner Goldminenhistorie links liegen und steuern als erstes Ziel den Edith Fall im Nitmiluk NP an.
Nach einem ersten Blick vom unteren Pool auf die Fälle entscheiden wir hoch zum Lookout zu laufen. Eine gute Entscheidung, ist der Ausblick auf die Fälle und die verschiedenen Pools von hier doch um Weiten besser. Auch bemerken wir wohlwollend dass es zwar mit 32 Grad immer noch heiß ist, aber bei weitem nicht mehr so schwül wie im Kakadu NP.
Weiter geht's zur Katherine Gorge, wo wir kurz nach Mittag auf dem Campingplatz einchecken. Nachdem die Gorge doch sehr groß und lang ist fragen wir nach einer Sunset Cruise für heute und wie der Zufall es so will sind noch genau zwei Plätze auf der Dinner Sunset Cruise frei. Wir überlegen kurz und entscheiden uns dann dafür, da zum erwandern die Gorge einfach zu groß ist.
Pünktlich um 16 Uhr sind wir an der Boot-Ramp, wo vor den Boarding die Menü-Wünsche aufgegeben werden und wir dann pünktlich ablegen. Die Tour hat drei Abschnitte: zuerst fahren wir durch den breiteren unteren Abschnitt der Schlucht, müssen dann einen kurzen Fußweg über die Felsen zum nächsten Teil der Schlucht laufen, wo wir dann mit einem etwas kleineren, flacheren Boot weiter in den oberen Teil der Schlucht hinein fahren. Wirklich eine sehr interessante Fahrt. Auf dem Rückweg geht es dann wieder über die Felsen zum Boot auf dem unteren Teil der Schlucht, nur diesmal ist es ein Dinning-Boot. Wir werden mit einem Glas Sekt mit Hibiskusblüte empfangen und dann folgt ein wirklich sehr, sehr leckeres 3-Gänge Menü, frisch gegrillt an Board. Das hatten wir so nicht erwartet und sind total begeistert. Dazu kommt, dass wir super Tischnachbarn haben, zwei Damen aus Alice & Darwin, die Rennpferde züchten und morgen in Kathrine ein Pferd beim Derby am Start haben und ein Pärchen aus Neuseeland. Es war ein sehr unterhaltsamer und kurzweiliger Abend und wir haben wieder viele Tipps für die weitere Strecke bekommen. Solche Reisebekanntschaften sind einfach immer wieder toll und bereichern eine Reise sehr!
Ganz begeistert kehren wir auf die Campsite zurück, schreiben noch den Footprint und fallen dann glücklich ins Bett 🤩.Read more
Gunlom Waterfall
August 13 in Australia ⋅ ⛅ 32 °C
Nach einer besonders schwülen Nacht reißt uns der Wecker um 6:30 unsanft aus unseren Träumen und ein neuer Tag wartet mit seinen Überraschungen auf uns.
Bereits während des Frühstücks drängt sich der Gedanke in den Vordergrund "Heute wird's heiß"... und so kommt es auch; bereits um 11:00 zeigt die Temperaturanzeige 30°C,
dementsprechend fallen die heutigen Aktivitäten etwas reduzierter aus.
Da die JimJim Falls und die Barramundi Gorge leider geschlossen sind (der letzte Zyklon hat wohl deutlichere Spuren hinterlassen), fahren wir zuerst zum BukBukLuk Lookout. Der Weg dorthin: ausgewiesene 1km und 45min...🤔; die Zeitangabe bezieht sich wahrscheinlich darauf, wenn man mit lokalem Guide unterwegs ist der einem Alles mögliche zeigt und erklärt; wir, ohne Guide, waren nach 15 Min. wieder am Wagen 😉.
Ein paar Kilometer weiter biegt der Weg nach links ab und die 4x4 Piste (herrlichstes Wellblech....) schlängelt sich knapp 40km durch die Landschaft zu den Gunlom Falls.
Der Parkplatz ist schon gut besucht - kein Wunder, gibt es doch hier zwei Plansch-Pools die zum Baden einladen. Dummerweise sind aktuell nur die Pools oberhalb des Wasserfalls freigegeben - den unteren Pool beansprucht ein Salzwasserkrokodil für sich 😀.
Die ersehnte Abkühlung muss aber erst noch etwas warten, erst heißt es einen Stellplatz am hiesigen Campingplatz zu sichern. Vor allem einer mit ausreichend Schatten, denn die Hitze war mittlerweile echt übel - 34°C und kein Lüftchen... dafür aber nicht ganz so hohe Luftfeuchtigkeit - worüber beklagen wir uns also 😂.
Nach zwei Mal im Kreis fahren haben wir unseren Platz gefunden und geübt wie wir mittlerweile sind ist das Dachzelt schnell aufgebaut. Da Dachzelt es eigentlich nicht so ganz trifft, ist Bärbel heute mal so nett und hat ein Room-Tour Video aufgenommen.
Nachdem wir ein bißchen im Schatten gedöst haben, heißt es: Rucksack packen und auf zum Baden.
Den unteren Pool haben wir, aus benannten Grund, nur in Augenschein genommen. Angesichts des Warnschilds mit "last sighting 25.07" wäre es wohl auch ein ziemlich einmaliges Badevergnügen 😵💫. Also, Abstand von der Wasserkante halten und nach ein, zwei Fotos machen wir uns auf den Aufstieg zu den oberen Pools.
Zum Ende der Regenzeit muss dort mächtig Wasser runterkommen, heute ist das was in den unteren Pool "fällt" eigentlich nur noch ein kleines Rinnsal. Aber immerhin - die oberen 4 kleineren Pools sind alle gut gefüllt und die Wassertemperatur ist perfekt. Die Aussicht auf die Pools, wie Sie unter uns zwischen den Steinen umrandet von Palmen und Eukalyptusbäumen liegen, steigert nur noch meht die Vorfreude auf eine willkommene Abkühlung. Zum Glück sind nicht zu viele Leute hier oben und so können wir in Ruhe von einem Becken zum anderen gleiten....
Nach einer guten Stunde baden geht's wieder zurück zum Campingplatz. Inzwischen ist auch etwas Wind aufgekommen, was den Abend echt angenehm macht. Etwas kühlere Temperaturen und so gut wie keine Moskitos - perfekt 👌.
P.s.: Jeden Abend sehen wir übrigens das Kreuz des Südens und einen wahnsinnig schönen Sternenhimmel! Wenn es mal nicht mehr so schwül ist, hoffe ich werden wir uns mal wieder an der Sternen-Photografie versuchen 😉Read more

Traveler
Das sieht ja fast geräumig aus! Wir hatten so einen Aufbau nicht, nur das Dachzelt. In den Außenklappen war dann die Küche untergebracht. Gut, wenn man wenigstens einen kleinen Rückzugsort hat!

TravelerDas ist sehr geräumig hier. Man könnte sagen es ist das Beste aus zwei Welten. Zusammengeklappt ist das Auto nur so groß wir mit einem normalen Dachzelt und Aufgeklappt hat man fast ein Wohnmobil mit Stehhöhe, Koch- und Sitzgelegenheit. Also wir sind sehr zufrieden! Inzwischen haben wir uns auch an die Matratze gewöhnt 😉
Burrungkuy (Nourlangie) Region
August 12 in Australia ⋅ ⛅ 33 °C
Heute wollen wir die Nourlangie-Region erkunden und die ein oder andere Wanderung machen. D.h. wir stehen früh auf, frühstücken und machen uns auf den Weg.
Als erstes nehmen wir den Nanguluwurr Art Site Walk (3,5 km) in Angriff. Dieser führt zuerst an einigen beeindruckenden Aboriginial Rock Art und Höhlen vorbei, bevor es hoch zum Kunwarddewardde Loukout mit einer tollen Aussicht geht.
Zurück am Auto geht's weiter zum Anbangbang Billabong (See/Teich) und Narwurlandja Lookout. Wir laufen erst einmal um den Billabong (2,8 km) und können wieder sehr viele verschiedene Vögel beobachten.
Der Aufstieg zum Lookout in der prallen Sonne ist wieder schweißtreibend, aber der Ausblick ist phantastisch.
Die Hitze und Schwüle schafft uns und so verzichten wir auf den 6 km Kubara Walk und fahren zum Camp zurück. Unterwegs statten wir aber dem Warradjan Aboriginal Cultural Center noch einen Besuch ab. Hier ist die 65.000-jährige Geschichte der Bininj/Mungguy-Aborigines in einer Ausstellung zu sehen. Sehr interessant und können wir nur empfehlen!
Zurück auf der Campsite gibt es einen kleinen Mittagssnack und dann die ersehnte Abkühlung im Pool. Nachdem wir am Nachmittag noch den Pinguin von gestern fertig machen müssen - leider ist das Internet zwischendurch sehr instabil; mal wieder telefonieren und noch kochen müssen, schaffen wir es leider nicht zum Viewpoint am Jim Jim Creek zum Sonnenuntergang, aber ein relaxter Abend tut auch mal gut!Read more
Crocs 🐊
August 11 in Australia ⋅ ☀️ 34 °C
Der heutige Tag beginnt mit einem Frühstück wieder im Auto, da Bärbel bereits morgens diverse Mücken am Fliegengitter auf Sie hat lauern sehen 😵.
Anschließend möchten wir heute eigentlich den Bardedjilidji Hike machen, aber dieser ist leider wegen Schäden aus der Regenzeit geschlossen. Somit laufen wir nochmal zur Boatramp um nach Vögeln Ausschau zu halten - aber genau im Gegenlicht macht das wenig Sinn. Also zurück zur Cahill Crossing, wo gegen 11 Uhr heute das Hochwasser eintrifft und gut eine Stunde vorher sich die Crocs zum Festmahl versammeln. Werden durch die Flut doch viele leckere Fische vom auflaufendem Wasser genau den Crocs ins Maul gespült! Das wollen wir sehen 😆.
Als wir ankommen sind die Aussichtsplattformen schon gut gefüllt. Der East Crocodile River mit Crocs ebenso 🤣.
Die Crocs haben die Technik raus: einfach mit offenem Maul vor das Crossing legen und warten bis ein großer Fisch direkt vorbei gespült wird! Wir beobachten das Schauspiel bestimmt 1,5 Stunden bevor wir uns weiter auf den Weg machen.
Wir statten dem Kakadu Visitor Center einen kurzen Besuch ab, um die aktuellen geöffneten Sites zu erfahren.
Am Mirray Lookout laufen wir einen 1,5 km Track steil nach oben, um vom Ausblick enttäuscht zu sein. Also weiter zum Cooinda CG, von wo wir heute die Sunset Tour auf dem Yellow River machen wollen.
An der Campsite angekommen kühlen wir uns erstmal 1 Stunde am Pool ab - Ach tut das gut nach der Hitze und Schwüle des Tags. Kurz nach Vier geht's dann los zur Bootstour.
Wir starten auf dem Jim Jim Creek und fahren dann auf dem South Alligator River ein Stück Stromauf- und abwärts.
Wir sind begeistert von der Sumpflandschaft, den Mangroven, den unzähligen Crocs und den ganzen verschiedenen Vögel die wir sehen. Unser Guide vermittelt uns sehr viel Informatives über die Aborigini und ihrer Lebensweise im Einklang mit Fauna und Flora. Zum krönenden Abschluss gibt es einen perfekten Sonnenuntergang. Was für ein schöner, tierreicher Tag 🥰.Read more
Auf zum Kakadu Nationalpark
August 10 in Australia ⋅ 🌙 28 °C
Heute morgen als wir aufwachen könnte man meinen es ist Ende November so neblig ist es draußen.
Alles ist klamm und feucht, aber es nutzt ja nichts, aufstehen ist angesagt. Nachdem die Stühle noch nass sind wird innen gefrühstückt, danach alles zusammen gepackt und dann heißt es erstmal Strecke machen. Heute wollen wir bis Ubirr im Kakadu NP fahren.
Auf dem Weg dorthin kaufen wir erst noch ein anderes Insektenspray (hauptsächlich für Bärbel 🥴), damit sie ab heute hoffentlich nicht mehr von den Mücken gefressen wird!
Die Fahrt verläuft in Summe ereignislos, wir sehen unsere ersten Wallabies und das erste Croc 😉.
Angekommen auf der Campsite suchen wir uns einen schönen Platz und fahren dann zum Cahill Crossing, um nach den ersten richtigen Crocs Ausschau zu halten. Anschließend beobachten wir noch ein paar Vögel, bevor wir uns die Ubirr Aboriginal Rock Art anschauen und vom Aussichtsfelsen den Sonnenuntergang genießen.
Zurück auf der Campsite hat leider auch das neue Insektenspray bei Bärbel versagt und sie hat innerhalb von Sekunden 'zig Bisse und ist nicht so gut auf die hiesige Insektenwelt zu sprechen. Somit gibt es Abendessen innen und wir schwitzen bei immernoch 27 Grad und 70% Luftfeuchtigkeit so vor uns hin 🥵.Read more

TravelerOhje, die Mücken 🦟🥴! Mist! Und wie unangenehm! Ihr habt bestimmt auf dem Mücken-Hotspot Merl Campsite übernachtet?! Wir können euch unbedingt das Thermacell Gerät empfehlen (hilft übrigens auch effektiv gegen Midges & Sandflies). Das benutzen ganz viele Aussie-Camper (wir damals auch) und ist dort ein absoluter Bestseller, weil es wirklich die Plagegeister fernhält.

TravelerJa die Merl Campsite war es! Eigentlich wunderschön, aber diese Moskitos für mich der Horror! Über Termacell hab ich auch schon oft gelesen, das werd ich mir dann wohl doch mal anschaffen. Danke für den Tipp 🙏



























































































































































































































































































































































































































































































































































































































































TravelerMan kann auch direkt vom Strand aus im Cape Range NP schnorcheln. Das haben wir damals gemacht, als wir auf dem Osprey Bay Campsite übernachtet haben. Das war total klasse! Aber da erzähle ich euch wahrscheinlich nichts Neues?! ! Morgen gibt es bestimmt auch einiges zu sehen! Viel Spaß!!!
TravelerDa bauen wir drauf, wenn wir ab morgen 2 Nächte am Strand sind. Haben leider nichts an der Osprey Bay bekommen... Ja und auf morgen freuen wir uns sehr 😊
TravelerEin Spitzenplan! Den Osprey Campground hatten wir schon wochenlang im Voraus gebucht 🙈!