• Sichtungsglück, hart erarbeitet 🤢

    September 4 in Australia ⋅ 🌬 25 °C

    Heute morgen klingelt der Wecker schon um 6 Uhr - eine halbe Stunde bevor die Sonne auf geht 😯. Aber macht nix, schließlich wollen wir heute, wenn möglich, einen Walhai sehen. Also aufstehen, kleines Frühstück, Zelt zusammen packen und rüber auf den Parkplatz vom Visitor Center fahren, schließlich wechseln wir heute Abend ja noch auf eine Campsite im NP.
    Pünktlichst um 10 vor 7 Uhr sind wir am Pick Up Point und schon kommt der Bus von unserer Tour und lädt uns ein. Wir holen noch diverse weitere Gäste ab und sind dann schon auf dem Weg zur Tantabiddi Boat Ramp, wo wir auf unser Boot tendern.
    Die Vorfreude bei Allen ist groß und die Stimmung perfekt, auch wenn heute der Wind schon wieder kräftig weht und wir die Wellen am Riff brechen sehen.
    Zur Begrüßung gibt es an Bord erstmal einen Cappuccino und nach einer Sicherheitsunterweisung werden alle mit Wetsuite, Maske und Flossen ausgestattet, da wir als erstes einen Schnorchel-Stopp am Riff einlegen.
    Zug um Zug gehen wir ins Wasser und schwimmen mit der deutlichen Strömung ein Stück im Riff. Als erstes sehen wir gleich einen Manta Rochen und den nur hier im Riff vorkommenden Black Sailfin Catfish - das geht ja super los! Als weiteres zeigt das Riff eine bunte Auswahl an Fischen, die man aus dem Aquarium kennt. Gelb, blau, weiß gestreift oder ein Trompetenfisch etc, etc. Wir sind begeistert. Nach ca. 20 Minuten geht's zurück aufs Boot (gar nicht so einfach ohne Leiter 😉) und wir fahren raus aus dem Riff, um auf Walhai Suche zu gehen.
    Wir sehen direkt bei der Ausfahrt einige Delfine und auch bald Buckelwale, die springen. Der Seegang nimmt auch schon deutlich zu und das Fotografieren auf dem auf und ab des Bootes ist schwierig. Ein anderes Tourboot hat bereits nach 20 Min einen Walhai gesichtet und die Passagiere sind bereits im Wasser. Das Glück haben wir leider nicht, sondern unser Spotter-Plane hat erst recht weit im Süden weitere Walhaie entdeckt. Also geht die Fahrt weiter und der Seegang nimmt weiter zu. Unser Skipper hat seine Freude, der erste Franzose sitzt in seiner Ecke und sieht nicht ganz so glücklich aus, wir halten uns noch Wacker 😆 (haben aber auch mit einer Tablette vorgesorgt.) Die Fahrt geht fast bis zum Yardies Creek, wo unser Waleshark gesichtet wird! Als wir ankommen taucht der erste leider gerade ab, aber bereits 5 min später taucht ein Anderer auf und wir dürfen wieder ins Wasser. Das schwimmen und orientieren bei dem hohen Seegang ist gar nicht so einfach, aber irgendwann hat man den Walhai entdeckt und ist fasziniert von diesem eleganten und sanften Meeresriesen. Er schwimmt erstaunlich langsam und so ist es kein Problem daneben her zu schwimmen. Ein tolles Erlebnis 🤩🥰😍.
    So langsam geht es zurück an Bord und spätestens jetzt an Bord mit der Dünung wird doch Mehreren etwas anders. Insgesamt 5 oder 6 Personen füttern die Fische, bei uns bleibt zwar alles drin, aber das Mittagessen wird von den Meisten verschmäht, obwohl es frische riesen Prawns 🍤 gibt 🥴.
    Erst als wir die Rückfahrt antreten und wieder ein gleichmäßiges auf und ab einsetzt, erholen sich Alle ein wenig, sodass auf dem Abschluss-Gruppenfoto alle wieder lachen können.
    Was für eine tolle Tour!
    Auf dem Rückweg nach Exmouth geht zwar dann noch der Bus kaputt, aber die anderen Tourbusse nehmen uns mit und so sind wir um kurz vor vier wieder in Exmouth.
    Wir steigen direkt ins Auto und fahren zu unserer Campsite “Neds Camp” und beschließen den Abend mit einem kalten Abendbrot und sind früh im Bett verschwunden.
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