• Nearly blown away 🌬

    September 6 in Australia ⋅ 🌬 24 °C

    Die letzte Nacht werden wir nicht so schnell vergessen... frischte der Wind bereits am Nachmittag deutlich auf, so entwickelt er sich am Abend in einen Sturm mit heftigen Böen. Als wir ins Bett gehen versuchen wir mit unterschiedlichen "Lüftungstechniken" - Seitenfenster hoch oder runter 😅 - heraus zu bekommen, ob und inwieweit dies Einfluss aufs flattern und schlagen der Zeltwände hat… alles mit mäßigem Erfolg. Im Laufe der Nacht wird es dann aber so extrem, dass wir kein Auge zu bekommen, da das Auto wackelt, vibriert, es flattert und das alles gleichzeitig 😵‍💫. Wir sind beide wach und fragen uns welche Windstärke so ein Dachzelt wohl aushält 🤔. Zwischendurch checken wir immer mal wieder den Wetterbericht, ob der Wind irgendwann nachlassen soll. Pustekuchen, gegen 4 Uhr werden anstatt 50 km/h dann Wind mit 55 km/h vorhergesagt. Etwas weniger windig wird es dann, als es gegen 4 Uhr dann auch noch zu regnen anfängt 😳. Aber der Regen wirkt auch einlullend und so schlummern wir rund ein Stündchen ein. Was für eine Nacht! So eine brauchen wir vorerst nicht noch einmal und so beschließen wir schon in der Nacht, die kommende auf der Osprey Campsite zu streichen - wir müssen uns definitiv ein geschützteres Örtchen suchen, da der Wind weiter mit Böen bis 50/55 km/h vorhergesagt ist.
    Als der Wecker um 6:15 klingelt, quälen wir uns dann irgendwie aus dem Bett, der Cappuccino hilft beim wach werden und dann packen wir zusammen und machen uns auf den Weg zum Yardie Creek. Die Furt wollen wir uns doch mal ansehen und dazu die kleine Creek Wanderung machen. Spätestens als wir sehen, dass ein Auto mit Trailer bereits im Flussbett stecken geblieben ist, ist klar wir fahren die Teerstraße zurück. Dann machen wir uns auf die kleine gut 3 km Wanderung entlang des Creeks. Wir sehen einige Rock-Wallabies, eine ganze Kolonie Flughunde und genießen die Ausblicke auf der Tour, auch wenn die Sonne nicht durch kommt und der Wind einem immer versucht die Kappe vom Kopf zu wehen.
    Nach dem Creek fahren wir noch einige Buchten an, wie Osprey Bay, Turquoise Bay, Sandy Beach etc. und erfreuen uns wieder an den Farben des Riffs. Einige Mutige waren auch beim Schnorcheln im Wasser, aber allesamt nur im Neopren - ich denke ansonsten wäre man direkt erfroren. Bei immerhin 22 Grad Luft und 23 Grad Wasser (??) und rd. 30 km/h Wind (geschätzt) für uns kein einladendes Ereignis. Vor allem wenn man auch noch das aufgewühlt Wasser sieht.
    Also machen wir noch eine weitere Wanderung von gut 3 km am Mandu Mandu Canyon und fahren dann zurück nach Exmouth. Wir lassen uns extra eine Campsite mitten drin geben, damit wir hoffentlich heute Nacht etwas mehr geschützt sind und schlafen können 😴😴.
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