Endlich Löwen im Chobe-Nationalpark
Aug 6–8 in Botswana ⋅ ☀️ 27 °C
Noch vor Sonnenaufgang verabschiedeten wir uns von unserem Buschcamp und machten uns auf den Weg nach Botswana. Nach der Grenzüberquerung erreichten wir am Vormittag Kasane, wo wir uns direkt für die Sunset-Safari im Chobe-Nationalpark anmeldeten. Besonders Chrissi fieberte diesem Ausflug entgegen; schließlich fehlten auf unserer Reise noch die Könige der Savanne.
Während der Pirschfahrt begegneten wir zunächst vielen alten Bekannten: Giraffen, Flusspferden, Elefanten, Impalas, Kudus und Affen. Die Zeit verging und bis zum obligatorischen Sundowner Stopp war von Löwen weit und breit nichts zu sehen. Chrissis Hoffnung schwand zusehends.
Da alle Fahrzeuge den Nationalpark vor Einbruch der Dunkelheit verlassen müssen, machten wir uns auf den Rückweg zum Gate. Und dann, kurz vor Schluss, geschah es doch noch: Mehrere Löwinnen lagen gut getarnt im hohen Steppengras und waren zunächst kaum zu erkennen. Erst die vielen bereits versammelten Safarifahrzeuge verrieten ihren Standort. Auch wir konnten anhalten und die Löwinnen aus nächster Nähe beobachten und fotografieren. Spätestens in diesem Moment war Chrissis Tag – wenn nicht sogar der gesamte Urlaub – gerettet.
Als hätten wir an diesem Tag nicht schon genug erlebt, wartete auf der Rückfahrt zur Lodge noch eine letzte Überraschung auf uns. Mitten auf der Straße galoppierte plötzlich eine Tüpfelhyäne vor unserem Fahrzeug her. Weder die Autos, die sie überholten, noch der Gegenverkehr schienen sie aus der Ruhe zu bringen. Fast wirkte es, als hätte sie sich vorgenommen, die Hauptrolle in einem Actionfilm zu spielen, während sie mal vor, mal neben und schließlich wieder hinter unserem Fahrzeug die Straße entlangtrottete. Ein unvergesslicher Abschluss eines ohnehin außergewöhnlichen Tages.
Wissenswertes über den Chobe-Nationalpark
* Der Chobe-Nationalpark wurde 1967 gegründet und ist Botswanas ältester Nationalpark.
* Er ist berühmt für eine der größten Elefantenpopulationen Afrikas – schätzungsweise leben hier über 100.000 Elefanten.
* Der Chobe-Fluss zieht besonders in der Trockenzeit unzählige Wildtiere an und sorgt für außergewöhnlich gute Tierbeobachtungen.
* Neben Löwen und Leoparden sind im Park auch Afrikanische Wildhunde anzutreffen – eine der seltensten Raubtierarten Afrikas.
* Durch die Kombination aus Pirschfahrten und Bootssafaris bietet der Chobe-Nationalpark zwei völlig unterschiedliche Perspektiven auf die Tierwelt.Read more




















TravelerHaben euch die Giraffen, Flusspferde, Elefanten, Impalas, Kudus und Affen genauso neugierig betrachtet wie ihr sie? 😉