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    Yesterday in Vietnam ⋅ ☁️ 23 °C

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    Ruhetag ist immer gut. Die gute Laune steigt. Abendbrot gab es gestern und auch heute beim Zirpen der Grillen und Quaken der Frösche. Zum ersten Mal nach langer Zeit brauchten wir letzte Nacht keine Klimaanlage zum heizen. Über Nacht blieb sogar die Balkontür auf. Und das, obwohl wir noch im Gebirge (600 m) sind. Unsere Wäsche wird gewaschen, zum halben Preis wie in der letzten touristenhochburg. Die guides sind aus dem Häuschen, denn für sie endet hier die Reise. Morgen noch nach Hanoi und dann gehen einige (wir haben den chefguide, den Schlussmann, den Fahrer fürs Gepäck und den „schrauber“) sofort mit dem Bus 2000 km zurück. Aber ersteinmal werden heute die Motorräder auf Vordermann gebracht. Einige erhalten neue Reifen, anderen wird die die Elektrik repariert. Wir werden um 10 abgeholt. Ein „Einbaum“ führt uns durch diese Flusslandschaften. Es wird viel gefischt und es ist erstaunlich wie viel Fisch hier in den Tropen vorhanden ist. Imposant erheben sich die für Vietnam typischen Berge zu beiden Seiten. Sie besehen hier aus Kalkstein, der tektonisch verschoben wurde und jetzt verkarstet ist. An einer Stelle hat sich der Fluss durch den Berg gefressen und eine riesige Höhle erzeugt. Wir besuchen diese Höhle. In einer Niesche halten sich hunderte von Fledermäusen auf. Dann geht es weiter zum Mittagessen, natürlich vietnamesisch. Ein kleinerer Wasserfall ist die Attraktion in der Nähe. Dann werden wir zu einem buddhistischen Tempel (Tao! Ist hier nicht eigentlich alles Tao, die Bevölkerungsgruppe und die Religion?). Der Tempel ist nur bewacht, aber wieder keine Mönche da. Ich habe in Vietnam noch keine Mönche gesehen, obwohl einige von uns meinen, schon einen mal gesehen zu haben. Nach 5 Stunden sind wir erschöpft wieder im „Hotel“. Das Hotel liegt an einem Berg und um zum Zimmer zu kommen müssen wir 4 Etagen Stufen klettern. Es ist sauber und gut geführt. In diese Gegend am Ba Be verirren sich nur wenige Touristen, was den Aufenthalt entspannt macht. Zwar begegnen wir einem Boot mit irgendwelchen asiatischen Grosskotzen mit Karaoke, Reiswein bis zum umfallen und Animation, aber generell sind die wenigen Boote mit 2-4 Personen besetzt. Einige junge Leute paddeln auch. Nur unser Boot trägt 12 Personen, die sich entspannt die Natur „reinsaugen“.
    Der Abend verläuft entspannt. Es wird sehr wenig getrunken und eine richtige Stimmung kommt nicht auf. Bereits um 21 Uhr sind alle im Bett. Man muss ja morgen fahren und Jürgen sagt, es wird anstrengend. Die Hälfte aller Teilnehmer ist 70+ und da muss man morgen früh fit sein. Es soll um 8 schon losgehen, also früh zu Bett. Das mache ich mit der üblichen Stunde Verspätung auch jetzt.
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