• Ein Tag im Busch

    March 10 in Tanzania ⋅ ☁️ 26 °C

    Gegen 8h ging es los. Wir befinden uns immer noch in der Ndutu Gegend, also irgendwo zwischen der Serengeti und dem Ngorongoro Krater. Genau da, wo im Moment die große Tierwanderung durchzieht.

    Ich bin sicher, fast jeder hat das schon mal im Fernsehen gesehen (Mara Fluss? Gnus und Krokodile? Genau das)

    Jetzt sind sie eben hier und so ziehen Tausende Gnus, Zebras und Gazellen durch die Ebene. Und wir mittendrin. Mega!

    Und mit System, denn die Zebras fressen das lange Gras, die Gnus hinterher das kurze. (Oder andersrum 😵‍💫) Begleitet werden sie von Vögeln, die quasi huckepack mitreisen und sich unterwegs um die Parasiten kümmern. Win/Win für alle. Und für die Thompson Gazelle, die dann den Rest erledigt.

    Leider können die Bilder nicht wiedergeben, wie friedlich und beeindruckend das ganze ist. Aber es ist einfach wundervoll.

    Mittendrin in diesem Frieden natürlich die, die in den Herden ein kaltes Buffet sehen. In unserem Fall ein bildschöner und offensichtlich satter Gepard.

    Der sich zudem durch absolut nichts aus der Ruhe bringen lies, auch nicht durch einen Jeep direkt neben ihm aus dem zwei Menschen wie die Irren Fotos machten.

    Ansonsten begegneten uns Löwen auf und unter Bäumen, Giraffen stehend und liegend, Elefanten in allen Größen, Impallas und Antilopen und was sonst noch so vorbei kam, flog und krabbelte.

    Und da es so viele schöne Bilder gibt, widme ich jedem Tier einen eigenen Footprint.

    Jetzt liegen wir friedlich im Bett, es droht nämlich ein Gewitter. Und da die Straßen eh schon eine Herausforderung sind, wollen wir es nicht auf eine Sintflut mit anschließendem Feststecken im Schlamm ankommen lassen.
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