• Aufwachen im Paradies

    15.–21. mar., Tanzania ⋅ ☁️ 28 °C

    Kleiner Nachtrag zu gestern… es ist natürlich eine Hauskatze! Keine Hausmarke, was die blöde autokorrektur geschrieben und ich nicht bemerkt habe.

    Wir sind also aufgewacht. Nach einer Nacht in heimelig tosender Klimaanlage und einem sehr bequemen Bett, umnebelt von dem Duft des Moskitosprays.

    Todesmutig haben wir die Klimaanlage ausgeschaltet und die Terrassentüren weit geöffnet, um das Meer zu riechen (das übrigens gerade weg ist, ist Ebbe) und den Housekeeping Leuten beim Putzen zuzusehen.
    Das war allerdings so nicht geplant und nun liegen wir unter unterm Laken gefangen, denn stünden wir auf, gäbe es evtl. sittliche Verwirrung bei den Herren und Damen. (die im Übrigen nach einem fröhlichen good Morning ungerührt weiterfeudeln)

    Der Himmel ist noch bedeckt von gestern, es weht ein lauer Wind, die Palmen rascheln und eine Horde von Fliegen freut sich sehr, unsere No-Bite getränkten Körper zu erkunden. (Wäre da nicht das Laken… Hah!! Nix da, ihr Fliegen)

    Leider und ärgerlicherweise müssen wir heute unseren Bungalow noch einmal wechseln, er steht am Weg zum Restaurant und wirklich direkt dahinter, das möchte ich nicht. (Soviel zu private pool). Also ziehen wir um in den vorletzten an der Seite und haben dann unsere Ruhe. Ist lästig, aber hey… is Urlaub!

    Unser Tisch im Restaurant ist zwischen einem Pärchen aus Südafrika, das auf seiner Farm Holsteiner züchtet (nicht Menschen, Pferde) rechts und einer Vater-Tochter Kombi aus Berlin links, die sich als vielversprechende Mitgäste zeigten. Mal sehen, was sie kolumbemäßig so hergeben werden.

    Ach und ich was Lustiges, bevor ich es vergesse…. Jeden Tag fällt irgendwann abends der Strom aus. Is so auf Sansibar. Dann ist es 2 Minuten zappenduster und schwupp springt der Generator an. Jeder lebt damit und es entwickeln sich lustige Szenen, wenn unter Gejubel das Licht wieder angeht.

    Hakuna Matata! Wie der Afrikaner bei jeder Gelegenheit sagt!
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