• Ein Tag auf dem Meer

    17. marts, Tanzania ⋅ ☁️ 27 °C

    Da es mit AM Meer nicht so gut funktioniert (dank Gezeiten und Algen), versuchen wir es heute mal mit AUF dem Meer.

    Und machen eine Bootstour in den Norden.

    Der Norden ist da, wo es heute fast den ganzen Tag einen tropischen mega Regenguss gab, was unsere Pläne ein wenig änderte, aber wir hatten Glück. Im entscheidenden Moment war es trocken.

    Aber zurück auf Start:

    Eigentlich sollten wir um 06:30 frühstücken, und eigentlich sollten wir um 7 abgeholt werden. Und wir -dank der traditionellen deutschen Pünktlichkeit- standen um Punkt 06:30 im absolut leeren Restaurant unseres Chaotenhotels.

    Also erst einmal die „call for Problems“ Nummer anrufen und die Mannschaft wecken. Mit dem Ergebnis, dass wir um 07:30 vor unserem Frühstück saßen. War im Nachhinein nicht schlimm, der Fahrer kam auch erst dann.

    Also… satt und mit Lunchpaket ausgestattet ab zum Boot.

    Kaum 30 Minuten im Auto und es schüttete aus Eimern. Und das bis kurz vor den unfassbar stinkenden Hafen, an dem wir unser Boot bestiegen.

    Aber dann….. (siehe Bilder und Video)

    3 Stunden in und auf dem badewannenwarmen indischen Ozean später zurück ins Auto unter einem pechschwarzen Himmel, der sich naturgemäß öffnete und uns bis kurz vors Hotel dankbar sein ließ, jetzt nicht mehr im Boot zu sitzen.

    Zwischendurch übrigens noch ein kleiner Zwischenfall…

    Unser Fahrer wurde von einem Poizisten samt Begleiter in Armeeuniform angehalten. Er stieg aus und kaum war er weg, kam der Armeeheini ans Auto und wollte Geld von uns. Kein Scherz! Weil ja in 2 Tagen der ramadan zu Ende ist und wir doch gute deutsche wären. Ey, schmor in der Hölle du Blödmann! Und Geld gab’s auch nicht. Aber mulmig war uns schon, denn

    a) wir wollten gerne lebend zurück kommen
    b) gern mit allen unseren Organen und
    c) kleiner Funfact… Klaus saß gerade nackig in ein Handtuch gehüllt. Er war just dabei, die Pause zu nutzen, um eine trockene Hose anzuziehen. Stellen wir uns kurz vor, wir hätten aussteigen müssen…..

    P. S. 2 Erkenntnisse brachte der Tag:
    1. es ist gar nicht so leicht, gleichzeitig das Mundstück zu schnappen, die Kamera zu halten und den Delfine hinterher zu schwimmen.
    2. noch schwerer ist es, mit Flossen eine Bootsleiter hochzukrabbeln während das Boot auf den Wellen tanzt.
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