Pisa Studien
July 18, 2024 in Italy ⋅ ☀️ 32 °C
Nach zwei krankheitsbedingten Ruhetagen (diesmal war ich es aber nicht), ging es heute endlich wieder auf die Erlebnispiste. Mit gut 40 Minuten Fahrzeit, fast direkt vor der Haustür, kamen wir um den Besuch in Pisa natürlich nicht herum.
Auf das späte Frühstück wurde mal wieder verzichtet und so ging es stattdessen noch einmal beim Sushi AYCE vorbei. Ordentlich gestärkt und dem kleinen Lancia damit auch noch einiges an Zusatzgewicht aufgebrummt, ging es schnurstracks und mautfrei dann endlich in Richtung Pisa.
Der kostenfreie Parkplatz vor Ort war schnell gefunden und schon konnte man sich in die bunte Touristenschar einreihen, die dem Platz der Wunder (Piazza dei Miracoli) entgegen strebte. Bei gut 36° C und ordentlich Luftfeuchte eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit. Jede schattige Stelle auf dem Weg wurde genutzt um der intensiven Sonne auch nur kurz zu entfliehen. Oder man machte es wie die japanischen Touristen, kaufte bei den unzähligen Straßenhändlern überteuerte Sonnenschirme oder Taschenventilatoren. Die drei markanten Gebäude am Platz der Wunder (Baptisterium, Dom und der Schiefen Turm) sind schon sehr beeindruckend. Dem strahlend weißen Marmor der Fassaden und der Kontrast zum sattgrünen Rasen drumherum kann man sich nur schwer entziehen. Und ja, der Turm ist so richtig schief, was auf den Fotos gar nicht so wirkt. Apropos Fotos, extrem faszinierend auch die Versuche der Besucher aus allen Herren Ländern, ein besonderes kreatives Foto mit dem Turm zu schießen. Da gibt's von der Familie oder den Mitreisenden ganz genaue Regieanweisungen, wie und wo man sich genau positionieren muss. In Verbindung mit dem babylonischen Sprachgewirr auf dem Platz, ist dies schon fast eine eigene Attraktion für sich.
Wir schlenderten dann noch etwas länger durch die schmalen Gassen von Pisa, besuchten von außen unscheinbar aber dafür von innen umso schönere kleine Kirchen, überquerten den Arno und fanden unser kleines privates Mitbringsel bei einem örtlichen Grafiker. Dieser erklärte uns, mit seinem ganz eigenen Humor, seine Werke vom Schiefen Turm. Wir haben dabei schön gelacht.
Irgendwann waren wir jedoch von der Sonne auch weichgekocht, die Wasserreserven neigten sich dem Ende und auch die Füße glühten, so dass es auf direktem Wege in unsere Casa und unter die kalte Dusche ging.
Fazit: Wenn man schon mal hier ist, muss man Pisa gesehen haben. Bei etwas weniger Hitze hätte man sicherlich noch ein paar Stunden länger dort verbringen können. Zu entdecken gibt's dort gefühlt fast in jeder Gasse etwas.Read more










