• Neist Point Ahoi!

    September 3 in Scotland 🌬 15 °C

    Als echtes Nordlicht sage ich ja niemals nein zu Leuchttürmen. Und wenn sie dann noch so malerisch am letzten Ende der Welt (gefühlt) platziert sind, dann nix wie los.

    Ja, das sage ich so. Bevor man den Leuchtturm erreicht, muss man erstmal eine ziiiieeeeemlich lange Single-Track-Road fahren. Teilweise war die schon recht herausfordernd, vor allem als uns plötzlich LKWs entgegenkamen.

    Wenn die das schaffen, dann wir ja wohl auch, war das Motto.

    Auf der Fahrt versorge ich zwei liebe Freunde mit Sonnenfotos, denn wir hatten bisher so viel Glück mit dem Wetter, dass sie denken, wir schicken KI-Bilder. 😅

    So wird es in den nächsten Tagen unser Running Gag, dass wir mal wieder Fotos „aus der Google-Suche“ an sie senden, denn es kann ja nicht sein, dass wir in Schottland sind und es nie regnet. 🌧️😅

    Wir freuen uns jedenfalls richtig, dass es sogar noch mehr aufklart, als wir auf dem Parkplatz ankommen, und laufen mit vielen Fotostopps zum Leuchtturm.

    Am faszinierendsten finde ich dort angekommen den Blick in die alte Stube und stelle mir direkt wieder vor, wie sich das Leben hier abgespielt hat, als der Leuchtturm noch nicht verlassen war. Spannend!

    Nach fünfzigtausend Fotos machen wir uns zurück zum Ausgangspunkt und gehen von dort aus noch ein Stück in die andere Richtung, um den Leuchtturm nochmal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Mega beeindruckend. Aber wie das Foto zeigt, zog es dann zu.

    Na, das geht aber nicht! Die Nicht-Schönwetterbilder können wir ja nun wirklich nicht gebrauchen.

    Passt nicht mehr in die Sonnenkommunikation mit unseren Freunden 😂

    Also geht’s zurück zum Camper und dann auf zu einem schönen Campingplatz in einer Bucht.

    Dort endete unser Tag mit stundenlangem auf die Küste starren und den herrlichen Wind einatmen. Oder auch: den wunderbaren Moment einsaugen und für immer festhalten. 💕
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