Fairy Glen
September 4 in Scotland
🌧 13 °C
Kann man denn genug von Feen-Content 🧚 bekommen? Ich denke nicht!
Und deswegen sind wir heute abermals auf der Suche nach den kleinen Wesen.
Während wir vorgestern noch in ihren Badepools nach ihnen gesucht haben, geht es heute ins Fairy Glen.
Überraschung: Die Zufahrt zum Ausgangspunkt erfolgt mal wieder über eine Single Track Road 😆
Angekommen am Ziel bläst uns erstmal kurz ordentlich Wind um die Ohren, was gut ist gegen die Midges, aber schlecht für das Parkticket, das so beinahe beim Ziehen davon flattert.
Damit wir wieder mit Sonnenfotos prahlen können, klart der Himmel für uns auf.
Wir nutzen also die Gunst der Stunde und laufen durch die wunderschöne Glenlandschaft.
Zwischendurch zieht es dann doch wieder zu, bringt uns dafür aber ein paar mystische Eindrücke, so wie es sich für eine Fabellandschaft nun mal auch gehört.
Nach dem kleinen Spaziergang suchen wir uns einen Campingplatz raus.
Hier in Schottland reserviert man oft telefonisch oder online und kann meist nur bis 18 Uhr einchecken. Das macht es für uns angenehmer als in Norwegen, wo keine Reservierungen möglich waren und man in beliebten Gegenden selten entspannt wandern konnte, da man sich praktisch ab 12 Uhr einen guten Spot sichern musste.
Zudem sind die Abende so viel ruhiger, da nicht ständig noch Check Ins eintreffen und dann teilweise mitten in der Nacht noch Zelte aufbauen oder gefühlt ihren ganzen Camper bei offener Tür neu sortieren.
Als ich also unseren ausgewählten Campingplatz anrufe, hat er noch einen letzten Spot für uns frei, wir müssen allerdings bis 17:30 Uhr da sein.
Er fragt, wo wir sind, und meinte dann: Ah, dann seid ihr in einer Stunde da.
Na, warte mal kurz: Die Navis zeigen uns an, dass wir in 30 Minuten da wären.
Also werden wir misstrauisch und recherchieren: Der 30-Minuten-Weg führt über einen Bergpass, ist eine Single-Track-Road (Überraschung 😅) und der Weg ist teilweise recht schlecht.
Gut, dann fahren wir mal die bessere Strecke, auch wenn sie eine Stunde lang ist.
Spoiler: Von zwei Übeln haben wir sicherlich das kleinere ausgewählt, aber trotzdem noch ein Übel. Denn die Straße war ebenfalls ein Single Track und scheinbar eine seeeeehr beliebte Küstenstraße, die wohl genau andersherum gefahren wird, als wir es taten, da uns alle 3 Meter ein Fahrzeug entgegenkam, uns aber in einer Stunde nur ein Fahrzeug überholt hat.
Single-Track ist eigentlich schon okay, aber nur, wenn die Straßen gut gearbeitet sind und eben nicht alle Naselang Gegenverkehr kommt, für den man eine Lücke ansteuern muss.
Die Strecke an sich entpuppte sich dann als ein absolutes Highlight. Erst fuhren wir unfassbar schöne Küstenabschnitte entlang, später durch eine beeindruckende Bergregion.
Als nach 50 Minuten die Straße endlich wieder zweispurig wurde, atmeten wir beide auf.
Am Campingplatz angekommen, bekamen wir einen richtig schönen Platz. Die Landschaft hier war sehr rau und robust, und so planten wir direkt 2 Nächte. Denn wenn das Wetter uns wieder hold sein würde, dann könnten wir am nächsten Tag eine sehr vielversprechende Wanderung machen, die nur 15 Minuten entfernt lag.
P.S. Morgen ist Samstag, also Camper-Kaputt-Geh-Tag. Stellt euch schon mal als Telefonjoker bereit! 😅Read more


























Traveler
So schöne Fotos, tolle Landschaft.👍👍
TravelerMan darf nicht unken. Schon gar nicht im Feenland.