• Staten Island & Hudson Yard

    19 de junho de 2025, Estados Unidos ⋅ ☁️ 26 °C

    Als ich aufwache und auf mein Handy schaue, sehe ich bereits Nachrichten von Andi und Papa. Die zwei sind anscheinend schon länger wach. Tobi entscheidet sich spontan für einen Morgenspaziergang und besorgt uns ein paar Bagels, die wir im Hotelzimmer noch frühstücken. Früher als geplant geht es auf zum Hafen. Wir wollen uns die Freiheitsstatue anschauen.

    Wir nehmen die kostenlose Fähre, die Pendler von Manhattan nach Staten Island bringt. Wir sichern uns einen Platz hinten auf der Fähre und warten bis es los geht. Langsam entfernen wir uns von Manhattan und sehen die Skyline. Ein bisschen dießig ist es. Und da ist sie: The one and only Lady Freiheitsstatue. Eigentlich garnicht so groß. Ich kann es immer noch nicht glauben, es ist einfach alles surreal und unwirklich. 
    Angekommen auf Staten Island spüren wir bereits die Hitze. Obwohl es erst kurz nach 9 Uhr ist, brennt es bereits runter. Gut, dass es direkt am Hafen ein Shopping Outlet gibt, in dem die Klimaanlage auf gefühlt -5 Grad herunter kühlt. Wir decken uns alle mit einem neuen Levis T-Shirt ein. Zum halben Preis. 

    Mit der gleichen Fähre geht es auch wieder zurück und wir genießen noch einmal die Fahrt. Es hat nun mittlerweile 31 Grad. Mit der U-Bahn geht's zum nächsten Ziel.
    Das U-Bahn fahren ist mein heimliches, kleines Highlight. Hier laufen so viele verschiedene Menschen herum, gestyled und ungestyled und einer verrückter als der andere. Hier kann man wirklich alles tragen und als "High Fashion" verkaufen - ein Traum 😍 Papa sitzt derweil mit Socken in der U-Bahn und ich versuche zu erklären, dass die New Yorker Mode einfach nur Kunst ist. Aber was soll's, ich bin halt mit 3 Männern unterwegs. 

    Unser nächstes Ziel ist "The Vessel". Ein verrücktes Konstrukt im Hudson Yard - nahe des Hudson River's. Wir steigen die vielen Treppen hoch und schwitzen uns einen ab. Die Aussicht ist wirklich verrückt und faszinierend. 
    Nach so viel "Stadt" geht es nochmal ein bisschen ins Grüne. Wir laufen die Highline von New York. Ein grüner Spazierweg durch die Stadt, links und rechts davon Pflanzen und Blumen. Nach der Hitze kommt es nun zu einem sauberen Gewitter. Gott sei Dank sind wir gerade an einer praktischen Überdachung eines Wolkenkratzers und können uns unterstellen. Aus der erhofften Abkühlung wird es leider nichts, das Wetter ist nun noch dampfiger und schwüler. Am Ende der Highline sind wir im Manhattaner Stadtteil Chelsea. Wir suchen den Chelsea Market auf-ein Food Market- und freuen uns über eine kühle Cola. Da freut sich der Kreislauf.

    Gerade rechtzeitig kommen Andi und ich zurück ins Hotel, ein starker Regenschauer zieht auf. So stark, dass man fast keine Wolkenkratzer mehr erkennt. Papa und Tobi haben sich derweil abgesetzt und erkunden noch auf eigene Faust.
    Abends sitzen wir wieder zu viert im Burger Diner und lassen den Tag ausklingen. Auf der Dachterrasse unseres Hotels trinken Andi, Tobi und ich noch viel zu teure Cocktails - aber was solls, NY ist nur einmal im Jahr.. äh Leben.
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