Rüber nach Brooklyn
21 de junho de 2025, Estados Unidos ⋅ 🌙 27 °C
Um 6:30 Uhr wache ich auf und nutze die Zeit für den Reisebericht. Andi kümmert sich währendessen um unser Frühstück von unserem Bäck' um die Ecke. Tobi ist von uns allen der Langschläfer und immer der letzte, der wach ist. Den Muskelkater vom gestrigen Tag habe anscheinend nur ich.
Heute geht es nach Brooklyn. Gemäß bayerischer Natur laufen wir natürlich und zwar über die beeindruckende Brooklyn Bridge. Die Sonne knallt bereits wieder auf uns herunter. Der Weg über die Brücke ist ein Traum, die Aussicht auf Manhattan unbeschreiblich. Um uns herum sind viele Jogger unterwegs, die uns überholen oder uns entgegen kommen. Papa lässt sich immer wieder abklatschen und ruft den Läufern motivierende Worte zu. Wir schießen zig neue Bilder für Omas Kalender nächstes Jahr. Man kann garnicht aufhören mit dem Fotografieren.
In Brooklyn angekommen schauen wir uns noch die Manhattan Bridge an und schießen gleich das nächste "Wohnzimmerbild". Danach geht's zum Pebble Beach und wir machen eine kurze Pause. Andi wechselt ins FCA Trikot.
Natürlich müssen wir den ganzen Weg auch wieder zurück, dieses Mal laufen wir über die Manhattan Bridge zurück. Am Ende angekommen landen wir in China Town. Hier geht es gleich viel wuseliger zu. Viele verschiedene Juwelier Geschäfte reihen sich aneinander. Hier sind wir preislich vermutlich eher richtig als bei Tiffany's und Cartier in der 5th Avenue.
Endlich dürfen wir wieder U-Bahn fahren und es geht zurück in unser Viertel, dem Financial Distrikt. Wir wollen uns die Wall Street anschauen. Zwischen den riesigen neuen, verglasten Hochhäusern steht ein älteres Gebäude aus Stein. Die Börse.
Nachdem wir uns die letzten 3 Tage immer wieder gewundert haben, - kaum zu glauben dass ich das schreibe - wie wenig "los ist" und wie wenig Menschen in U-Bahn und Co unterwegs sind, haben wir die Touristenmassen nun endlich gefunden.
Eine riesige Schlange Touris steht am "Börsen-Bullen" an und kleben halb an der Statue. Und alles nur für ein Foto mit trotz zig fremden Händen und Gesichtern? Tobi schafft es irgendwie zwischendurch zu fotografieren und ich sehe zumindest mal das Gesicht des Bullen. Schnell verlassen wir den Platz und setzen uns in einen angrenzenden Park. Unsere Wege werden sich nun trennen.
Andi möchte dem T-Rex Skelett im Nationalmuseum einen Besuch abstatten. Papa wollte eigentlich zum UN-Gebäude, im letzten Moment sehen wir aber noch auf Google Maps, dass dieses heute geschlossen ist. Er marschiert trotzdem los.
Tobi und ich einigen uns erstmal auf einen Eiskaffee in einer bekannten amerikanischen Kaffee-Kette (shame on us). Danach zieht es uns nochmal mit der Fähre nach Staten Island.
Bericht Reisegruppe Tobi und Vere:
Wir wollen die Skyline Manhattans bei Dämmerung sehen, die Fähre ist ja eh kostenlos. Wie gekonnte New Yorker laufen wir an den Touris vorbei zum Fährterminal und fühlen uns ein kleines bisschen cool. Auch ein zweites Mal an der Freiheitsstatue vorbei zu fahren, ist nicht weniger beeindruckend. Wir shoppen noch ein bisschen im Marken Outlet und setzen uns dann ins Seefood Restaurant mit Ausblick auf die Skyline. Wir gönnen uns 2 Cocktails, Shrimps und Steak und stellen dann fest, dass es noch eine Ewigkeit bis zur Dämmerung dauert. So lange können wir uns die Zeit hier nicht vertreiben. Plan war gut, Umsetzung schlecht. Wir haben tatsächlich zu viel Zeit in New York 😂
Bericht Reisegruppe Andi:
Andi macht seine Ankündigung der letzten Tage wahr, er geht ins National History Museum.
Er erzählt uns vom Urknall, Dinosauriern und vielen anderen Tieren, die er gesehen hat und dabei einiges lernen konnte. Nur mit dem Finden des Ausgangs hatte er anscheinend so seine Schwierigkeiten.
Diese Erfahrung konnten dann nur noch 2 Hotdogs im Central Park überbieten. Leider weiß Andi nicht, wie viel diese Hotdogs eigentlich gekostet haben. Ob er Opfer eines Kreditkartenbertruges wurde, erfahren wir dann mit der nächsten Abrechnung.
Bericht des letzten Reisegefährten Papa:
Papa war unterwegs im Pele Soccer Shop. Ich weiß nicht einmal was das ist. Anschließend geht es noch einmal zum Times Square und es wird ein T-Shirt im Hardrock Cafe gekauft. Ich bin neidisch.
Er trifft auf den nackten Cowboy vom Times Square, der hier seine Runden dreht. Mehr wollte er uns zu diesem Treffen leider nicht erzählen.
Auch Papa entscheidet sich für ein kulinarisches Highlight - Hotdog.
Abends treffen wir uns alle mit großem Hallo im Irish Pub wieder. Erlebnisberichte werden ausgetauscht.
Der Irish Pub war Kommandozentrale der Einsatzkräfte für 9/11. Daher hängen in der heutigen Kneipe überall an der Wand Feuerwehr Patches aus der ganzen Welt. Was darf nicht fehlen? Die FF Nordendorf. Der Barkeeper übergibt den Tacker an Papa und er darf sich einen freien Platz aussuchen. Papa tackert gekonnt und da hängt das Ding. Stolz trinken wir unser Bier unter dem Nordendorfer Abzeichen und können nicht glauben, dass es morgen Abend schon wieder heim geht.Leia mais















