Auf Nashorn Mission
12 de maio, Tanzânia ⋅ ☁️ 22 °C
Als wir heute Früh unser einsames Camp verlassen, bekommen wir sogar ein Abschiedslied von den Mitarbeiterinnen gesungen. Ein Abschiedsbild wird auch geknipst. Nur toll, dass ich mein Oberteil auf links herum an habe 😂
Wir fahren 3 Stunden bis zur westlichen Grenze der Serengeti. Kurz vor Ende liegen nochmal einige Löwen in den Straßengräben herum und schlafen. Musaki weiß auch warum: Weil sich in den Straßengräben das Wasser am längsten ansammelt. Und tausende Gnu's von der Tierwanderung außen herum, schaden natürlich auch nicht.
Wir sehen hier am Straßenrand fast mehr Löwen als in 3 Tagen Serengeti 😂
Als wir die Grenze passieren und kurz Stopp machen, wimmelt es auf einmal von chinesischen Touristen. Einer vermummter als der andere, nur kleine Schlitze für die Augen haben sie noch freigelassen. Man könnte fast meinen sie wären Vampire, die Angst vor der Sonne haben.
Nach nochmal einer Stunde Fahrt wird die Landschaft wieder hügeliger. Nach 3 Tagen endlose Weiten ist das wieder definitiv schön zu sehen. Wir sind zurück im Ngorongoro Nationalpark, durch den wir auf der Hinreise zur Serengeti schon durchgefahren sind. Wir bleiben oben am Kraterrand nochmal kurz stehen und genießen die Aussicht. Gleich geht es mit dem Jeep in den Krater hineinen. Auf steilen Wegen fahren wir langsam nach unten und als wir nun vom Krater Inneren hoch schauen, ist das nicht weniger beeindruckend als anders herum. Alles blüht und ist grün-gelb und es riecht nach einer Allgäuer Bergwiese. Tansania im Mai war definitiv eine super Entscheidung.
Hier haben wir die letzte Möglichkeit ein Nashorn zu erspähen um damit die BigFive abzuschließen. Keine einfach Aufgabe für Musaki, da die Tiere sehr scheu sind. Aber er findet schließlich doch eins. Allerdings so weit weg, dass sogar Tobi s Kamera an ihre Grenzen kommt. Aber das ist uns egal😍
Auch einige Löwen laufen uns über den Weg bzw verfolgen uns schon fast. Sie möchten in den Schatten von unserem Jeep 🥹 Bäume gibt es hier unten nämlich so gut wie keine.
Auch ein älterer männlicher Löwe mit hübscher Mähne, der am Wegesrand liegt, kommt zu uns ans Auto und ich würde ihn am liebsten zum Spielen mitnehmen. Damit haben wir heute bestimmt über 10 Löwen gesehen. Als wir langsam weiterfahren, läuft er ein Stück mit uns mit.
Wir entdecken sogar noch ein neues Tier und zwar einen Schakal. Sieht aus wie eine Mischung aus Fuchs und Hund.
Am späten Nachmittag kommen wir wieder durch das erste Dorf. Bei dem wuseligen Treiben fällt uns erst auf, wie ruhig es die letzten 3 Tage war.
Wir dürfen nochmal eine Nacht in der schönen Lodge mit Pool verbringen. Morgen geht es dann schon ins Flughafen Hotel und wir müssen uns von Musaki verabschieden.Leia mais





















