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Istanbul

A 9-day adventure by Skuriös Tours Read more
  • 3.6 Kadiköy bei Nacht

    June 20 in Turkey ⋅ 🌙 22 °C

    Als es dunkel wurde, liefen wir noch einmal durch Kadıköy. Tagsüber hatten wir das Viertel schon gemocht, doch am Abend erwachte es erst richtig zum Leben. Überall saßen Menschen draußen, Musik lag in der Luft und trotzdem fühlte sich alles viel entspannter an als in den touristischen Vierteln auf der europäischen Seite.

    Zum Abschluss des Tages gingen wir noch ins Leyla Kitchen, ein kleines Restaurant, das für seine frische vegetarische Küche bekannt ist. Leider waren wir etwas zu spät dran. Viele Gerichte waren bereits ausverkauft. Die Mitarbeiter waren unglaublich freundlich und stellten uns kurzerhand einen gemischten Teller aus den noch vorhandenen Speisen zusammen. Dazu gab es noch eine leckere Rote-Bete-Suppe.

    Geschmeckt hat alles hervorragend. Ein bisschen schade war es trotzdem, weil wir die wunderschönen, üppigen Teller aus den Fotorezessionen kannten und davon leider nicht mehr viel übrig war. Andererseits zeigt das natürlich auch, dass dort frisch gekocht wird und am Ende des Tages möglichst wenig weggeworfen wird. Etwas, das wir als Foodsharing-Fans natürlich sehr sympathisch finden.

    Auf dem Rückweg zur Marmaray kamen wir noch mit einem jungen Piloten ins Gespräch, der ursprünglich aus den Niederlanden stammt und inzwischen für Turkish Airlines fliegt. Es war eines dieser zufälligen Reisegespräche, die man nie plant und an die man sich trotzdem erinnert.

    Am Ende standen wieder rund zehn Kilometer auf der Uhr. Für viele wahrscheinlich ganz normal. Für uns war das nach den schlafarmen Nächten allerdings völlig ausreichend. Trotzdem war dieser Tag einer unserer bisherigen Favoriten. Kadıköy und besonders Moda haben uns mit ihrer entspannten, kreativen und authentischen Atmosphäre wirklich begeistert.

    Zurück in unserer Unterkunft wollten wir eigentlich noch das Fußballspiel verfolgen. Daraus wurde allerdings nichts mehr. Kaum lagen wir im Bett, waren wir eingeschlafen.
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  • 4.1 Gülhane Park & Zisterne

    June 21 in Turkey ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute wollten wir unseren Heimvorteil nutzen. Da wir mitten in Sultanahmet wohnten, mussten wir morgens eigentlich nur durch den Gülhane Park spazieren, um die Gülhane Zisterne zu erreichen. Unser Plan war einfach, möglichst pünktlich zur Öffnung dort zu sein und den großen Besucherströmen zuvorzukommen.

    Tja, Deutschland hat pünktliche Öffnungszeiten. In der Türkei nimmt man das manchmal etwas entspannter. 🤪

    Wir standen also pünktlich vor dem Eingang, doch es passierte erst einmal nichts. Die Sonne wurde immer stärker und die Temperaturen stiegen bereits am frühen Morgen deutlich an. Also machten wir kurzerhand das Beste daraus, setzten uns in den Park und frühstückten dort ganz gemütlich unseren mitgebrachten Snack.

    Irgendwann wurde dann doch geöffnet. Inzwischen hatte sich allerdings schon eine lange Schlange gebildet. Unser schöner Plan vom Heimvorteil hatte sich also ziemlich schnell erledigt.🙄

    Die Gülhane Zisterne selbst war recht klein, aber durchaus sehenswert. Vor allem war sie kostenlos und genau deshalb hatten wir sie ausgesucht. Natürlich gibt es in Istanbul auch die berühmte Yerebatan Zisterne, den sogenannten Versunkenen Palast. Dort soll es beeindruckender sein, allerdings kostet der Eintritt inzwischen rund fünfzig Euro pro Person und entsprechend voll ist es dort meistens ebenfalls.

    Wir haben in Istanbul bewusst viele der klassischen Sehenswürdigkeiten ausgelassen. Das soll überhaupt nicht arrogant klingen. Im Gegenteil. Nach unseren Reisen, besonders durch Indien mit seinen unzähligen Palästen und Festungen, haben wir einfach gemerkt, dass wir nicht mehr jede Sehenswürdigkeit abhaken müssen. Uns gefällt es inzwischen viel besser, einfach durch Viertel zu schlendern, Menschen zu beobachten und das normale Leben mitzunehmen. Natürlich gibt es Ausnahmen. Türme mögen wir immer noch sehr gerne oder besondere Bauwerke. Aber wir müssen eben nicht mehr alles gesehen haben.
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  • 4.2 Ein kurzer Blick zum Topkapi Palast

    June 21 in Turkey ⋅ ☀️ 27 °C

    Von der Zisterne aus liefen wir weiter Richtung Topkapi Palast. Dort trafen wir dann auf die ersten großen Reisegruppen des Tages. Überall standen Guides mit kleinen Fähnchen und erklärten ihren Gruppen die Geschichte des ehemaligen Sultanspalastes.

    Der Topkapi Palast war über fast vierhundert Jahre das politische Zentrum des Osmanischen Reiches und gleichzeitig Wohnsitz der Sultane. Sicherlich beeindruckend und historisch unglaublich bedeutend.

    Für uns war an diesem Tag allerdings schnell klar, dass wir nicht hinein wollten. Zum einen war es inzwischen richtig heiß geworden, zum anderen lag der Eintritt ebenfalls bei ungefähr 56 € pro Person. Wir begnügten uns deshalb mit einem Foto vor dem imposanten Eingangstor und spazierten weiter.
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  • 4.3 Eine Pause im Schatten

    June 21 in Turkey ⋅ ☀️ 27 °C

    Ganz in der Nähe entdeckten wir das Hilton Hotel mit seiner schönen Außenfassade. Dort standen draußen bequeme Stühle im Schatten und genau das brauchten wir gerade.

    Während wir dort saßen, beobachteten wir die vielen Reisegruppen, die im Minutentakt an uns vorbeizogen. Irgendwie war das fast spannender als manche Sehenswürdigkeit. Wir freuten uns über den schattigen Platz.Read more

  • 4.4 Das Caferağa Medresesi

    June 21 in Turkey ⋅ ☀️ 28 °C

    Anschließend schauten wir noch in die Caferağa Medresesi hinein. Das ehemalige osmanische Schulgebäude stammt aus dem 16. Jahrhundert und wird heute als kleines Kunst- und Kulturzentrum genutzt. Im Innenhof herrschte eine wunderbar friedliche Atmosphäre. Es wurden Kunsthandwerke ausgestellt und es war angenehm ruhig.

    Eigentlich wollten wir dort noch etwas länger bleiben. Doch die Hitze machte uns inzwischen wirklich zu schaffen. Also beschlossen wir, zurück ins Hotel zu gehen.
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  • 4.5 Siesta statt Stress & hinüber nach Galata

    June 21 in Turkey ⋅ ☀️ 27 °C

    Auf dem Zimmer wartete noch eine eiskalte Cola im Kühlschrank auf uns. Genau das Richtige. 🥵

    Danach machten wir erst einmal Siesta. Bei solchen Temperaturen ist das einfach vernünftiger, als sich mittags durch die Sonne zu quälen. Die schönen Lichtstimmungen kommen sowieso erst wieder am Abend.

    Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, ein wenig an den Fotos und Videos zu arbeiten. Doch irgendwie funktionierte überhaupt nichts. Ich war einfach müde und gleichzeitig frustriert, weil ich mit meinem Reisebericht und den Bildern nicht so vorankam, wie ich es mir vorgenommen hatte.
    Auch wollte ich mir selbst überhaupt keinen Druck machen. Trotzdem ärgert man sich manchmal über sich selbst. Deshalb schreibe ich inzwischen wenigstens immer direkt meine Eindrücke auf. Dann bleiben die Erinnerungen frisch und ich kann den eigentlichen Bericht später in Ruhe nacharbeiten.

    Am späten Nachmittag fuhren wir mit der Tram noch einmal auf die andere Seite der Stadt nach Galata.

    Beim SALT Galata hatten wir uns zum zweiten Mal mit den Öffnungszeiten verschätzt. 😫😫😫

    Das war wirklich ärgerlich. Gerade als wir ankamen beobachteten wir zunächst wieder die ganzen Brautpaare #Weddingmania und verloren damit leider Zeit. Wir schafften gerade noch ein paar Fotos, jedoch nur schnell, schnell und nicht so, wie wir es wollten. Auch stand die Security schon parat und erlaubte uns nicht die 360Grad-Aufnahme. TZEEE 😤😤 und es gibt hier so viel mehr noch zu entdecken...

    Ich muss ehrlich sagen, in diesem Moment war ich richtig enttäuscht. Es sind genau diese kleinen Dinge, die einen auf Reisen manchmal frustrieren. Man plant eigentlich gar nicht viel und trotzdem klappt es am Ende nicht.
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  • 4.6 Warum plötzlich überall Polizei war

    June 21 in Turkey ⋅ ☀️ 26 °C

    Was uns allerdings noch viel mehr überraschte, war die unglaubliche Polizeipräsenz.

    Überall standen Mannschaftswagen, Wasserwerfer und Gruppen von Polizisten. Ganze Straßen waren abgesperrt. So viele Einsatzkräfte habe ich wirklich noch nie auf einmal gesehen.

    Erst später erfuhren wir den Grund. Rund um die Pride Week werden in Istanbul seit vielen Jahren große Polizeieinsätze durchgeführt. Die Behörden verbieten die Veranstaltungen regelmäßig und sperren vorsorglich ganze Bereiche der Stadt ab, um Demonstrationen zu verhindern. Deshalb waren an diesem Tag zahlreiche Straßen gesperrt und viele Metrostationen zeitweise geschlossen.
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  • 4.7 Das Katzenmuseum

    June 21 in Turkey ⋅ ☀️ 26 °C

    Zum Glück schafften wir es wenigstens erneut ins kleine Katzenmuseum. (Also man erlaubte uns durch die Strassensperrung hindurchzugehen. Das war alles so völlig übertrieben.)

    Beim ersten Besuch war die Ausstellung wegen Stromausfall geschlossen und nur der Shop offen....

    Dort bekamen wir endlich auch die Antwort auf die Frage, warum Istanbul eigentlich so unglaublich viele Katzen hat.

    Schon seit Jahrhunderten werden Katzen in der Stadt geschätzt und gefüttert. Bereits im Osmanischen Reich galten sie als nützliche Mäusejäger in Lagerhäusern, Moscheen und Wohnhäusern. Gleichzeitig genießen Katzen im Islam einen besonderen Stellenwert und werden traditionell mit Respekt behandelt. Deshalb gehören sie bis heute ganz selbstverständlich zum Stadtbild.

    Das Museum selbst war wirklich liebevoll gestaltet. Im Hintergrund lief coole elektronische Musik und der Betreiber erzählte uns, dass er sogar mit seinem Motorrad bis zur Fusion nach Deutschland gefahren sei. Irgendwie passte diese lockere Atmosphäre perfekt zu diesem kleinen Museum.
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  • 4.8 Çukurcuma, unser Lieblingsviertel

    June 21 in Turkey ⋅ ☀️ 25 °C

    Danach zog es uns noch einmal nach Çukurcuma.

    Dieses Viertel ist für uns wirklich eine absolute Empfehlung.

    Überall kleine Antiquitätenläden, Cafés, Galerien und verwinkelte Straßen. Man entdeckt ständig neue Details und obwohl wir schon einmal dort gewesen waren, hätten wir problemlos noch Stunden dort verbringen können.

    Durch die Straßensperrungen war sogar noch weniger los als sonst. Das machte die Stimmung fast noch schöner.
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  • 4.9 Kumpir zum Abendessen

    June 21 in Turkey ⋅ ☀️ 24 °C

    Unterwegs entdeckten wir Safi’s Kumpir.

    Schon seit Tagen wollte ich unbedingt Kumpir essen. Dabei handelt es sich um eine riesige Ofenkartoffel, deren Inneres mit Butter und Käse cremig vermischt wird. Anschließend kann man sie mit den unterschiedlichsten Zutaten belegen lassen.

    Eigentlich ist der Stadtteil Ortaköy für Kumpir besonders bekannt. Aber in diesem Moment war uns das völlig egal.

    Die Kartoffel war richtig lecker und vollkommen ausreichend für zwei Personen. Wir teilten sie uns und waren beide begeistert.

    Tobi hatte danach trotzdem noch nen Hüngerchen / Appetit und holte sich bei Chicken Plus noch einen Döner Spezial auf die Hand.

    Quiz Suchbild: wieviel Katzen 🐈 verstecken sich auf dem letzten Bild?! Wer richtig liegt, bekommt ein Bier ausgegeben! 🍻
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  • 4.10 Ein Blick auf den Galata Turm

    June 21 in Turkey ⋅ 🌙 22 °C

    Zum Abschluss wollten wir den Galata Turm noch einmal im Abendlicht sehen.

    Dort hinzukommen war allerdings gar nicht so einfach. Wegen der vielen Straßensperrungen mussten wir riesige Umwege laufen.

    Eigentlich hatten wir gehofft, der Turm würde bunt beleuchtet sein. Das war aber gar nicht der Fall.

    Auf dem Rückweg setzten wir uns schließlich einfach vor ein bereits geschlossenes Restaurant, teilten uns noch ein kleines Feierabendbier und beobachteten die Katzen und Hunde, die ganz entspannt zwischen den Menschen unterwegs waren.

    Erst später bemerkten wir, dass wir direkt gegenüber einem Taproom gesessen hatten, in der es Bier Tastings gab. Das wäre natürlich genau Tobis Ding gewesen. Aber dafür war es inzwischen einfach zu spät. 😞
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  • 4.11 Zurück ins Hotel

    June 21 in Turkey ⋅ 🌙 22 °C

    Zum Abschluss hätten wir gerne noch die Galatabrücke zu Fuß überquert. Gerade am Abend soll die Stimmung dort besonders schön sein.

    Wir entschieden uns schließlich doch für die Bahn. Im Nachhinein war das vielleicht nicht die beste Entscheidung, denn sie war völlig überfüllt.

    Am Ende standen trotzdem wieder fast zehn Kilometer auf der Uhr.

    Eigentlich sollte es heute ein entspannter Tag werden. 😂😂

    Aber genau das ist wohl das Verrückte an Städtereisen. Selbst wenn man bewusst langsam macht, viele Sehenswürdigkeiten auslässt und lieber durch Viertel schlendert, sammelt man am Ende doch wieder unzählige Eindrücke und viele Kilometer.

    Wir waren jedenfalls ziemlich kaputt, aber trotzdem wieder um viele Erlebnisse reicher.

    Die beiden Fotos sind leider aus der Tram gemacht worden & haben keine gute Qualität...
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  • 5.0 Fähre nach Beşiktaş

    June 22 in Turkey ⋅ ☀️ 26 °C

    Eigentlich hatten wir den Tag ganz anders geplant.

    Heute wollten wir zum ersten Mal mit einer der Istanbul Fähren fahren. Unser ursprüngliches Ziel war Ortaköy. Dort wollten wir möglichst früh am Morgen ankommen, bevor die großen Besuchermassen eintreffen.

    Wie so oft kam aber alles anders.

    Wir hatten uns bei den Fährzeiten vertan und die gewünschte Verbindung fuhr gerade nicht. Eine Stunde auf die nächste Fähre wollten wir nicht warten. Also beschlossen wir kurzerhand, unseren Tagesablauf einfach umzudrehen.

    Im Nachhinein war genau das die richtige Entscheidung.

    Statt nach Ortaköy fuhren wir zunächst mit der Fähre nach Beşiktaş.

    Schon nach den ersten Metern wurde uns wieder bewusst, dass Istanbul alles andere als eine flache Stadt ist. Ständig geht es bergauf oder bergab und gerade bei sommerlichen Temperaturen merkt man die vielen Höhenmeter deutlich.

    Wir hatten gelesen, dass Beşiktaş für seine Frühstückskultur bekannt ist. Ganze Straßen bestehen dort fast nur aus kleinen Frühstückslokalen.

    Also machten wir uns zunächst auf die Suche nach einem schönen Frühstück.

    Die Auswahl war riesig, allerdings waren wir ehrlich gesagt ziemlich überrascht von den Preisen. Viele Frühstücksplatten kosteten umgerechnet fast dreißig Euro. Dafür bekam man hauptsächlich verschiedene Käsesorten, etwas Wurst, Oliven, Brot und kleine Beilagen.

    Sicherlich hochwertig und typisch türkisch, aber für uns passte das Preis Leistungsverhältnis einfach nicht.

    Dazu kam, dass es überall sehr eng, laut und voll war. Viele mögen genau diese lebendige Atmosphäre, für uns war sie an diesem Morgen einfach etwas zu viel.

    Also liefen wir lieber weiter und machten Pause im Abbas Ağa Park, den wir wegen dem Mural von Herakut ohnehin besuchen wollten.

    Zwischen den vielen Bäumen fanden wir endlich etwas Schatten. Genau das brauchten wir nach dem Anstieg.

    Wir setzten uns erst einmal auf eine Bank, tranken etwas und genossen einfach die Ruhe. Gerade an heißen Tagen merkt man in Istanbul schnell, wie wichtig solche kleinen Pausen sind.
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  • 5.1 Mittagessen statt Frühstück 😊

    June 22 in Turkey ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einiger Suche entdeckten wir schließlich das Restaurant Nevale Mustafa.

    Die Bewertungen klangen vielversprechend und es gab auch einige vegetarische Gerichte. Genau das hatten wir gesucht.

    Das Restaurant wirkte modern. Bestellt wurde ganz unkompliziert über eine App und man konnte sich verschiedene kleine Gerichte zusammenstellen.

    Wir entschieden uns für gefüllte Auberginen, gefüllte Spitzpaprika, einen Artischocken Dip und gebackene Mücver, kleine türkische Gemüsepuffer auf Zucchinibasis.

    Alles war unglaublich lecker.

    Die türkische Küche überrascht uns immer wieder. Viele Gerichte wirken auf den ersten Blick ganz schlicht, überzeugen aber mit frischen Zutaten und richtig viel Geschmack.

    Günstig war das Essen zwar nicht, aber inzwischen hatten wir uns damit abgefunden, dass Istanbul längst keine günstige Stadt mehr ist. Im Urlaub darf man sich eben auch einmal etwas gönnen.
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  • 5.2 Ein etwas anderes Katzenmuseum

    June 22 in Turkey ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach dem Essen liefen wir weiter zum Katzenmuseum von Beşiktaş.

    Eigentlich hatten wir uns darunter etwas völlig anderes vorgestellt.

    Statt echter Katzen erwartete uns eine liebevoll gestaltete Ausstellung rund um berühmte Katzenfiguren aus Film, Fernsehen, Comics und Popkultur.

    Überall entdeckten wir Erinnerungen aus unserer Kindheit. Garfield, Tom und Jerry, die Grinsekatze aus Alice im Wunderland, der Gestiefelte Kater, Sylvester, Hello Kitty und viele weitere Figuren begegneten uns auf alten Werbeschildern, Postern, Spielzeugen und Sammelbildern.

    Das Ganze hatte einen herrlich nostalgischen Charme.

    Besonders schön fanden wir, dass der Eintritt kostenlos war. Gleichzeitig bot das Museum eine angenehme Abkühlung von der inzwischen wirklich heißen Mittagssonne.
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  • 5.3 Siesta im Yıldız Park

    June 22 in Turkey ⋅ ☀️ 27 °C

    Danach brauchten wir erst einmal eine Pause (ja, noch eine Pause!)

    Wir holten uns ein kaltes Getränk und gingen in den Yıldız Park.

    Der Park gehörte früher zum Gelände des osmanischen Yıldız Palastes und zählt heute zu den schönsten Grünanlagen Istanbuls. Zwischen alten Bäumen, kleinen Teichen und schattigen Wegen lässt sich die Großstadt für einen Moment völlig vergessen.

    Wir suchten uns eine schattige Bank und machten einfach Siesta. Die war auch gleich am Anfang des Parks - bevor es steil bergauf ging.😅

    Fast zwei Stunden saßen wir dort, dösten ein wenig vor uns hin und genossen einfach die Ruhe.

    Manchmal sind genau diese Momente fast schöner als die eigentlichen Sehenswürdigkeiten.
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  • 5.4 Ortaköy am Abend

    June 22 in Turkey ⋅ ☀️ 26 °C

    Als die Sonne langsam tiefer stand, machten wir uns schließlich auf den Weg nach Ortaköy.

    Schon von weitem konnten wir erkennen, warum dieser Ort so beliebt ist.

    Die kleine Ortaköy Moschee steht direkt am Bosporus, eingerahmt von der riesigen Bosporus Brücke. Gerade in den Abendstunden entsteht dort ein wunderschönes Licht und entsprechend groß war auch der Andrang.

    Überall standen Menschen mit Kameras und Handys und versuchten das perfekte Foto einzufangen.

    Natürlich ist das inzwischen ein echter Instagram Spot geworden.

    Trotzdem muss man sagen, völlig zurecht, denn die Kulisse ist wirklich wunderschön.

    Kurz bevor wir zur Fähre gingen, war plötzlich kaum noch etwas los. So nutzten wir die Gelegenheit und gingen noch schnell in die Ortaköy Moschee hinein.

    Von außen hatten wir sie bereits lange bewundert, doch auch das Innere gefiel uns ausgesprochen gut. Die großen Fenster lassen unglaublich viel Licht herein und verleihen dem Gebetsraum eine sehr helle und freundliche Atmosphäre.

    Manchmal braucht es einfach den richtigen Moment.
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    Trip end
    June 25, 2026