• Mostarrunde und Paradiesfahrt

    16 agosto 2025, Bosnia Erzegovina ⋅ ⛅ 25 °C

    Die Nacht in der Hitzehölle haben wir dank der Klimaanlage und eines dünnen Lakens gut überstanden.
    Den Morgen konnten wir wie immer mit schwarzem Gold (also ich), Mark, der leider noch als Magenproblemmensch in den Tag startete, hat sich später an eine Tüte 3-1 (die gibt es hier viel, Kaffeepulver, Milchpulver, Zuckerpulver) rangetraut. Aber wir konnten noch nach Mostar reinfahren bzw. die Treppen runter nehmen, nachdem wir auf der Terrasse unserer Gastgebers noch einmal die Aussicht genießen mussten/durften.
    So wurde mein analysierter Venedig-Effekt sehr bestärkt. Haben wir das also nochmal zusammen gesehen. Gott sei Dank war Marks Fitness so ausreichend, dass wir den Roadtrip von 2 Stunden angehen konnten, um in unsere Berghütte zu fahren.
    Auf der Fahrt gab es wie immer Unfassbares zu sehen - natürlich diese elendige Landschaft mitsamt unzähliger Kühe, die scheinbar auf der Straße hausen. Und wir sind in unserem Balkan-Buch weitergekommen. Nun war das Kosovo dran und das halbe Kapitel Montenegro. Kulturgeschichtliche Panorama-Fahrt. Als wir durch das Dorf/Kleinstadt/Ort 'Gacko' gefahren sind, hatten wir kurz Angst an einem brennenden Atomkraftwerk vorbeizufahren, aber wir nahmen an, dass das alles so gehört und nur eine Raffinerie oder Ähnliches sein musste.
    Dann kamen wir bei dem Restaurant an, bei dem wir gegenüber dem Schild über die unasphaltierte Straße 4 km fahren sollten und dann die restlichen Meter gehen. Das war dann doch sehr abenteuerlich, aaaaaaber es sollte sich naturlich lohnen. Denn wer hoch hinauf fährt, ist ja bekanntlich näher an den Bergen.
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