• Dwejra Bay: Binnenmeer & Sonnenmagie

    2. januar, Malta ⋅ 🌬 16 °C

    Hallo zusammen, da bin ich wieder. Die Pause ist vorbei. Rupert und ich werden uns ab jetzt beim Schreiben abwechseln.
    Die Feiertage haben wir gut hinter uns gebracht. Ganz anders als sonst. Still. Zu Weihnachten kommt noch was.
    Heute sind wir in der Dwejra Bay bei San Lawrenz. Gerade geht die Sonne unter. Überall stehen Menschen und schauen andächtig zu. Ewiges Schauspiel, keine Inszenierung wie die andere.
    Für diesen Ort haben wir die Insel einmal von Nord nach Süd durchquert, was ungefähr 25 Minuten gedauert hat.
    Die Bucht zu beschreiben ist schon eine Herausforderung. Womit soll ich beginnen?
    Mit dem kleinen Binnenmeer, das sich durch eine Höhle im Fels mit Meerwasser speist und sich jetzt bei ansonsten tosender Brandung präsentiert wie die Unschuld vom Lande?
    Mit der grandiosen weitläufigen Hochebene oberhalb der Steilküste aus gelbem Kalkstein, wo sich karstig löchriger Untergrund mit glatt polierten Gesteinsflächen abwechselt?
    Mit dem kleinen. versteckt gelegenen, verlassenen Platz am Fuße der Felswand, über eine zufällig entdeckte, ins Gestein gehauene Treppe zu erreichen, von wo vor längerer Zeit einmal Boote über eine mittlerweile verrostete Schiene zu Wasser gelassen wurden, wovon heute noch ein paar verwitternde Tore vor in den Fels gehauenen Räumen zeugen?
    Ups, jetzt wisst ihr ja schon, wie wir den Nachmittag verbracht haben 🤭
    Und jetzt neigt sich der Sonnenuntergang seinem üblichen Schichtwechsel mit der Dämmerung zu.
    Ich verabschiede mich für heute mit besonderen Grüßen an unsere lieben Nachbarn Kleine Arndts, Dierks, Bernhard Wagstyl und Brecznys.

    Hey everyone, I’m back! The break is over, and from now on, Rupert and I will take turns with the writing.
    We’ve made it through the holidays – a bit different than usual, very quiet. More on Christmas later.
    Today, we’re at Dwejra Bay near San Lawrenz. The sun is just setting, and people are standing all around, watching in silence. It’s an eternal spectacle, and no two shows are ever the same. To get here, we crossed the entire island from North to South... which took us all of 25 minutes!
    Trying to describe this bay is a bit of a challenge. Where do I even start?
    Maybe with the little Inland Sea, fed by seawater through a cave in the rocks, looking like total 'innocence in person' while the surf outside is absolutely thundering?
    Or the magnificent, sprawling plateau above the cliffs made of yellow limestone, where craggy, holey ground alternates with smooth, polished stone?
    Or that tiny, hidden, abandoned spot at the foot of the cliff? We found it by chance via a staircase carved into the rock. Long ago, boats were launched from there on rails that are now completely rusted. Today, all that’s left are a few weathered gates in front of rooms hewn straight into the stone.
    Oops, I guess now you know exactly how we spent our afternoon! 🤭
    And now, the sunset is heading into its usual shift change with the twilight.
    I’m signing off for today with special greetings to our lovely neighbors: the Kleines Arndts, the Dierks, Bernhard Wagstyl, and the Brecznys.
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