• Stormy days ahead.

    January 19 in Malta ⋅ 🌬 15 °C

    Deutscher Text unten;

    ​Today is Monday the 19th. Yesterday, Sunday, we woke up to brilliant weather; the temperature was around 17°C, but it felt much warmer in the sun despite a slight breeze. Amanda, one of the permanent campers here, had warned us on Friday that a storm was approaching and suggested we consider moving out of the area.
    ​Our other neighbor, Mildred, had already packed up and left by this morning. During the afternoon, we could feel the weather changing as the sea and wind slowly picked up. At around 16:00, I decided it was time to move further inland. We were originally only 10 meters from the shoreline, so we moved to the spot where Mildred had been parked. We wanted to stay just long enough to watch the storm develop before deciding where to spend the night.
    ​Shortly after settling into our new position, a local couple pulled up in their car. The woman advised us to move even further up. She explained that during previous storms, the seawater would surge inland through the boat slipway right where we had just been standing. That was why Mildred had left. The couple had come to check on their own boat.
    ​With the forecast predicting wind forces of 9 to 10, they kindly pointed out a spot on a slope next to a building along the road leading to the parking area. The view from there—overlooking the beach and the sea—would have been perfect, but even with the front of the camper up on wedges, it didn't feel right. We decided to abandon that spot and head down to the public toilets. It’s a sheltered area with a wall to our left (the sea side) and the building to our right. Technically, we are in a blue badge zone—a choice between facing the storm or facing a fine.
    ​There has been no rain yet, but the forecast for the next two days calls for clouds, heavy wind, and rain. It looks like we’ll be spending some quality time in our warm and cozy camper.

    Heute ist Montag, der 19. Gestern am Sonntag sind wir bei herrlichem Wetter aufgewacht. Die Temperatur lag bei etwa 17 Grad, fühlte sich aber in der Sonne trotz einer leichten Brise viel wärmer an. Amanda, eine der Dauercamperinnen hier, hatte uns schon am Freitag gewarnt, dass ein Sturm aufzieht und wir lieber wegfahren sollten.
    ​Unsere andere Nachbarin, Mildred, hatte bereits heute Morgen zusammengepackt und den Platz verlassen. Im Laufe des Nachmittags konnten wir beobachten, wie sich das Wetter veränderte; die See wurde rauer und der Wind nahm stetig zu. Gegen 16:00 Uhr entschied ich, dass es Zeit war, weiter ins Landesinnere zu rücken. Wir standen ursprünglich nur etwa 10 Meter von der Uferlinie entfernt und zogen zunächst dorthin um, wo Mildred gestanden hatte. Wir wollten eigentlich nur die Entwicklung des Sturms beobachten, bevor wir uns für einen endgültigen Stellplatz für die Nacht entschieden.
    ​Gerade als wir uns auf der neuen Position eingerichtet hatten, hielt ein Wagen mit Einheimischen neben uns. Die Beifahrerin riet uns dringend, noch weiter nach oben zu fahren. Sie erklärte, dass bei früheren Stürmen das Meerwasser genau über die Bootsrampe – also dort, wo wir gerade noch gestanden hatten – ungehindert ins Landesinnere drückt. Deshalb war Mildred also abgereist. Das Paar war gekommen, um nach ihrem eigenen Boot zu sehen.
    ​Da die Vorhersage Windstärken von 9 bis 10 ankündigte, zeigten sie uns freundlicherweise eine Stelle am Rand der Zufahrtsstraße zum Parkplatz, direkt neben einem Gebäude. Die Aussicht von dort oben am Hang über den Strand und das Meer wäre perfekt gewesen, aber selbst mit Auffahrkeilen unter den Vorderreifen fühlte es sich einfach nicht sicher an. Also verließen wir auch diesen Platz und fuhren hinunter zu den öffentlichen Toiletten. Das ist ein abgeschirmter Bereich mit einer Mauer zu unserer Linken (der Seeseite) und dem Toilettengebäude zu unserer Rechten. Eigentlich stehen wir hier auf einem Behindertenparkplatz – wir haben also die Wahl zwischen dem Sturm oder einem Bußgeld.
    ​Bisher hat es noch nicht geregnet, aber für die nächsten zwei Tage sind Wolken, Sturm und viel Regen vorhergesagt. Es sieht ganz danach aus, als würden wir viel Zeit in unserem warmen, gemütlichen Camper verbringen.
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