• Fakten zur Reiseplanung

    12 April, Jerman ⋅ ☁️ 12 °C

    Visum
    Bei einem Aufenthalt bis zu 30 Tagen benötigen deutsche Reisende 2026 kein Visum.

    Reisepass
    Der Reisepass ist sehr wichtig und wird für absolut alle Attraktionen (Verbotene Stadt, Mauer) als Ticket genutzt. Daher niemals den Reisepass im Hotel vergessen. Man braucht ihn immer und überall als Eintrittskarte.

    E-SIM
    Als Simkarte haben wir eine E-SIM von Trip.com gekauft, bei der wir 2 GB pro Tag an Datenvolumen zur Verfügung hatten. Alle von uns benötigten und gewünschten Apps haben vollkommen problemlos funktioniert. In China benötigt man immer Internet. Es wird wirklich ALLES damit gemacht. Vom Straßenhändler, Restaurant, über Hotels und Transport - alles läuft über AliPay und WeChat. Nach dem ersten Tag sind wir nur noch mit Reisepass und Handy raus, der Geldbeutel blieb im Hotel.

    Geld
    Die Chinesische Währung sorgt oft für Verwirrung. Der Währungsname lautet Renminbi RMB. Das bedeutet Volkswährung. Man spricht aber von 1 Yuan, im Sinne von 1€.
    In China ist das Bezahlen mit Kreditkarte (Visa, Mastercard) in Geschäften selten. Der Standard ist die Verknüpfung mit mobilen Apps. Genutzt werden Alipay oder WeChat Pay, indem man dort die Kreditkarte hinterlegt. Dies ermöglicht bequemes Scannen von QR-Codes, da Bargeld und Karten kaum noch genutzt werden.
    Man installiert WeChat und Alipay vor der Reise und verknüpft sie mit der internationalen Kreditkarte. Fast alle Geschäfte, Restaurants und Taxis akzeptieren WeChat/Alipay, während physische Kreditkarten nur in gehobenen Hotels, großen Kaufhäusern oder internationalen Ketten funktionieren. In Tibet funktionierte keine Kreditkarte. Mit Alipay konnten wir fast immer bezahlen. WeChat Pay hat nicht funktioniert. Wir waren somit froh, dass wir zuverlässig auf Alipay zurückgreifen konnten. Ab einem Zahlungsbetrag von 200¥ wird eine zusätzliche Gebühr fällig, die direkt aufaddiert wird. Alle kleinen Buchungsbeträge sind kostenfrei.
    Bargeld kann man mit der Kreditkarte am ATM bekommen. Es wird akzeptiert, ist aber häufig hinderlich, da Verkäufer oftmals kein Wechselgeld haben. Ein kleiner Betrag in Renminbi (RMB) als Notreserve ist sinnvoll. Man sollte kleine Scheine haben. Da 100¥ aber nur etwa 13€ sind, bekommt man beim Geldwechseln einen ganz ordentlichen Packen Scheine, die man nun mit sich herumschleppt.

    Trinkgeld
    Fahrer und Guides wünschen sich natürlich ein Trinkgeld. Dafür benötigt man Bares.

    DiDi Chuxing - das chinesische Uber
    Die App wird in der Regel nur Didi genannt und man verwendet sie wie Uber oder Grab. Sie hat eine englische Oberfläche und unterstützt internationale Kreditkarten zur Bezahlung. Sie ist in WeChat und Alipay integriert und sehr einfach zu nutzen. Man muss innerhalb dieser Apps nur nach Didi suchen und benötigt keine Weitere.

    Google.maps
    Vollkommen unbrauchbar: Google Maps. Die Daten sind veraltet und es gibt keine Infos zum Nahverkehr. Wir sind mit Maps.me sehr gut gefahren. Baidu maps oder Gaode Maps sollen auch gut sein, sind aber ausschließlich auf chinesisch verfügbar. AMaps ist eine sehr gute App zur Routenplanung in Städten.
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