Joined October 2018 Message
  • Kitesurfen in Luperon

    May 15 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 29 °C

    Zu unserer Freude gibt es in Luperon einen sehr schönen Strand, der sich prima zum Kitesurfen eignet. Mit dem Beiboot setzten wir zum Dinghydock der Puerto Blanco Marina über und marschieren schwer bepackt 15 Minuten zu einem großen, verlassenen Ferienressort. Auf dem Weg dorthin begleitet uns ein Hund, der in der Nähe der Marina sein Zuhause hat. Marie freut sich riesig, dass der Hund uns begleitet. Sie ist ganz verrückt nach ihm. Um zum Strand zu kommen müssen wir durch ein verlassenes Hotelgelände gehen. Dafür klettern wir über eine kleine Mauer und schlüpfen durch den eingerissenen Zaun hindurch auf das, an den Strand grenzende, Areal. Nachdem wir gestern kein Glück mit dem Wind hatten, sieht es heute richtig super aus. Jens pumpt direkt den 9er Schirm auf und Regina spielt mit Marie und dem Hund am Strand, bevor Regina sich das Kiteboard schnappt und damit über das Wasser rast. Regina hat sichtlich Spaß und nutzt den starken Wind dafür ihre Sprungkünste weiterzuentwickeln. Am Strand bildet sich eine kleine Traube schaulustiger Zuschauer. Nach einer Weile kommt Regina geschafft vom Wasser und Jens übernimmt den Kite und freut sich über die schönen Wellen, die zum Abreiten einladen. Marie hat währenddessen eine kleine Spielfreundin gefunden und krabbelt wie verrückt im Sand umher.Read more

    Marina Michelsen

    Marie hat gar keine Angst vor dem großen Hund, toll! Sie hat so ein schönes Leben! Jeden Tag Mama und Papa an ihrer Seite, Sonnenschein und schöne Erlebnisse! Ich habe Sehnsucht nach der Kleinen!

    Stephan Fels

    Das hört sich ja wieder traumhaft an 🥰🥰Regina du kleine Jump Qeen

    Regina und Jens

    😁

     
  • Playa Cambiaso

    May 6 in Dominican Republic ⋅ ☀️ 29 °C

    Die See ist ruhig und der Wind weht schwach. Dies soll noch ein paar Tage so bleiben. Das ist eine gute Gelegenheit, um mit dem Boot in die Bucht von Cambiaso zu fahren. Wir lichten den Anker nach dem Frühstück und Motoren gegen die Wellen, in die nahegelegene Bucht von Cambiaso. Da wenig Seegang herrscht, ist die Bucht ein schön ruhiger Ankerplatz. In der Bucht von Luperon ist das Wasser nicht sauber genug, um den Wassermacher dort zu betreiben, daher nutzen wir die Gelegenheit um mit dem Wassermacher Trinkwasser zu produzieren. Neben den 300 Litern in die Tanks befüllen wir auch einige Kanister um erstmal wieder genug Frischwasser an Bord zu haben. Wir setzen mit dem Beiboot zum schönen Strand über. Marie zögert keine Sekunde und tollt im Sand und im Wasser herum. Wir genießen den sonnigen Nachmittag und machen uns einen schönen Abend an Bord.
    Am nächsten Tag kommen noch andere Segelboote aus Luperon in die Bucht. Regina kennt die Frauen der Boote bereits von den morgentlichen Yogastunden, an denen sie Montags, Mittwochs und Freitags in Luperon teilnimmt.
    Wir wollen heute einen kleineren Strand in der nächsten Bucht erkunden und müssen dazu einen kleinen Fußmarsch durch einen Fluss und an einem Acker entlang einlegen. Am Stand treffen wir dann auch die Cruiser von den anderen Booten. Wir unterhalten uns mit den beiden USA Familien. Die eine Familie lebt mit 2 Kindern (11 und 17 Jahre) seit über 20 Jahren auf ihrem Katamaran. Die andere Familie ist mit ihren 3 Kindern (6, 8 und 11 Jahren) seit einem Jahr mit ihrem Boot unterwegs. Uns gefällt das Lebensmodell, dass sich die beiden Familien ausgesucht haben sehr gut. Auf dem Boot klappt es mit den Kindern scheinbar sehr gut. Wir erfrischen uns im Wasser und Marie wird von einigen einheimischen Kindern begrüßt. Zwei kleine Mädchen sind richtig verrückt nach ihr. Sie begleiten uns sogar zurück bis zu unserem Beiboot. Marie ist das nicht ganz so geheuer. Deshalb setzen wir dann auch direkt wieder zur Enjoy über. Uns gefällt es hier so gut, dass wir 3 Tage hier bleiben. Am nächsten Morgen macht Regina eine Paddeltour mit den beiden Damen von den anderen Booten. Das Wasser ist ruhig und ganz klar. Die Luft ist am Morgen auch noch sehr angenehm. Anschließend frühstücken wir und setzen danach zum Strand über. Die Kinder aus dem armlichen Dorf tummeln sich wieder um Marie. Ihr wird das zu viel, so dass wir uns eine ruhige Ecke im Schatten suchen und in der Hängematte chillen. So genießen wir noch den restlichen Tag am Strand, bevor wir am darauffolgenen Tag nach Luperon zurück segeln.
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    Karola M

    😁

    Olaf Peschel

    Sooo ein schönes Foto! 👍

    Marina Michelsen

    Sehr schöne Fotos, besonders das von Marie mit den einheimischen Mädchen.

     
  • Day174

    Wir erreichen unser Reiseziel Luperon

    April 28 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 27 °C

    Wir starten in Cabarete nach dem Frühstück. Die Wellen in der Bucht sind hoch. Regina steht oben auf dem Deck und schaut nach Gefahrenstellen, da die Ausfahrt zwischen den Riffen nicht breit und etwas tricky ist. Sie muss sich gut festhalten. Jens steuert vorsichtig das Boot gegen die gut 2 Meter hohen Wellen durch das Riff. Geschafft! Nun segeln wir rund 6 Stunden gemütlich mit dem Wind und den Wellen zu unserem Zielort für die diesjährige Segelsaison, Luperon. Eigentlich wollten wir eine Bucht vorher noch mal Ankern und an den Strand gehen, was aufgrund der hohen Wellen nicht möglich war. Also segeln wir direkt in die verzweigte Mangrovenbucht von Luperon. Hier liegen ca. 150 Boote, wovon die meisten wohl während der Hurrikan Saison hier liegen bleiben werden. Luperon gilt nämlich als huricanhole, ein sicherer vor Hurrikans geschützter Hafen für Boote. Wir Ankern in der Nähe vom Government Dock. Und setzen dorthin mit dem Beiboot über, um einzuklarieren. Alle Leute sind ausgesprochen freundlich. Zuerst kommt Richard von der Armada in Jogginghose und Badelatschen auf seinem Moped angeknattert. Er spricht englisch. Er macht Bilder von unseren Reisepässen und ich soll ihm noch Bilder vom Boot per WhatsApp senden. Dann geht es weiter mit Ramon, ein Mitarbeiter des Hafenbüros. Er spricht sogar deutsch. Er lebte 5 Jahre lang in Bayern. Jens zahlt 30 USD und das war es auch schon. Vor der Tür verweilen noch sieben weiterer Behördenmitarbeiter. Sie sind alle sehr freundlich und spaßen mit Marie. Marie findet aber mehr Interesse am Behördenhund. Als Jens fertig ist erkunden wir noch das etwas ärmlich wirkende Örtchen Luperon. Ein Fischerort, in dem einige Anwohner in Bretterhütten mit Wellblechdächern leben. Aber alle haben ein Smartphone und einen Flachbildfernseher. Englisch spricht hier kaum jemand. Unser rudimentäres Spanisch muss hier wohl erstmal ausreichen. Zum Glück sprechen die andern Cruiser, die in der Bucht auf ihren Booten leben, alle Englisch.Read more

    Marina Michelsen

    Geschafft! Etappenziel erreicht! Glückwunsch!

    Stephan Fels

    🤗🤗🤗Super gemacht ihr drei🤩

    Regina und Jens

    Danke! ☺️

     
  • Day172

    Cabarete - schaukeliges Surfparadies

    April 26 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 26 °C

    Jens möchte auf dem Weg nach Luperon gerne einige Tage Zwischenstopp in Cabarete machen. Der Urlaubsort ist vor allem bei Windsurfern und Kitern bekannt, da hier exzellente Windsportbedingungen vorherrschen, so dass hier sogar regelmäßig Wettkämpfe dieser Sportarten ausgetragen werden. Die Einfahrt in die Bucht ist aufgrund des Riffs wieder etwas tricky. Wir schaffen es ohne Probleme und ankern nur wenige Meter vor den Strandbars. Leider kommen die Wellen trotz vorgelagertem Riff in die Bucht und lassen unser Schiff heftig schaukeln. Wir verbringen den folgenden Tag am Strand mit einem langen Spaziergang. Fürs Kitesurfen fehlt leider der Wind. Wir genießen den Strandtag im Wasser und in den idyllischen Strandlokalen, die sich hier am Strand reihen. Aufgrund der Flut brechen die Wellen am Strand so heftig, dass wir uns am Abend nicht mit dem Beiboot durch die Brandung trauen. Wir warten lieber noch ab und genießen die Atmosphäre. Zum Einbruch der Dämmerung wird die Brandung weniger und wir wagen dann einen erfolgreichen Versuch durch die Brandung. In der zweiten Nacht sind die Wellen noch höher als in der ersten, so dass wir nur schlecht schlafen können. Wir rollen im Bett hin und her. Regina hält es hier nicht mehr aus, so dass wir früh am Morgen die Bucht von Cabarete wieder verlassen und weiter segeln. Leider ohne hier Kitesurfen gewesen zu sein. Wir müssen also nochmal wiederkommen!Read more

    Maria Klaus

    Arme Regina, bei diesen Wellen! Freu Dich auf Kanada. Alles Liebe zum 1. Muttertag!

    Regina und Jens

    Ja, zum Glück sind wir dort weggefahren. Dankeschön! Dir auch alles Liebe zum Muttertag!

    Stephan Fels

    uhhi das sieht ja ruppig us😄😄

     
  • Day172

    Playa Bonita

    April 26 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir fahren von las Terrenas um die Ecke zum Playa Bonita. Wir Ankern in der kleinen Bucht nördlich des Playa Bonitas. Diesen Tipp haben wir von Richard bekommen, dem Segler dem wir die Ankerkette aus Sint Maarten mitgebracht haben. Leider ist dieser Ankerplatz auch etwas wellig. Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Beiboot zum Strand. Hier in der ruhigen Brandung kann Marie ausgelassen spielen und rumkrabbeln.
    Am Nachmittag gehen wir am langen und schönen Strand spazieren. Hier tummeln sich einige Wellenreiter in den Wellen. Die Hotels sind nicht hoch und klotzig und fügen sich gut in die Natur ein. Hier gefällt es uns sehr gut. Zum Sonnenuntergang setzen wir wieder zur Enjoy über. Das war ein schöner Strandtag!
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    Olaf Peschel

    👍 Das Foto vom Traumstrand!

    Carola Dabkowski

    Carola & Henry: Toll,was Ihr so erlebt. Wir wünschen Euch noch eine schöne Zeit.

    Stephan Fels

    Die kleine wächst und wächst echt süss🥰

     
  • Day171

    Las Terrenas

    April 25 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 25 °C

    Las Terrenas ist ein Urlaubsort an der Nordküste der Dominikanischen Republik. Hier soll man auch gut Kitesurfen können. Las Terrenas ist von einem Riff umgeben, was die Einfahrt in die Lagune nicht einfach macht. Jens steuert und Regina schaut mit Marie vom Deck aus auf mögliche Gefahrenzonen. Wir fahren ganz langsam. Aberwitzige nachdem das Tiefenlot nur noch 70 cm anzeigt, setzen wir kurz auf. Den Felsen haben wir nicht sehen können, da sich die Sonne im Wasser so spiegelt. Danach wurde es dann auch wieder tiefer und wir finden einen guten Ankerplatz. Jens taucht sofort, im sich den Schaden am Boot anzuschauen. Zum Glück sind nur leichte Kratzer an einer Metallpatte am Ruder. Das beruhigt uns. Da es schon später Nachmittag ist, genießen wir den Sonnenuntergang auf dem Boot und fahren erst am darauffolgenden Tag an Land. Nachdem wir in einem nahegelegenen Waschsalon unsere Wäsche gewaschen haben, fahren wir mit den Kitesachen zum Strand. Jens baut den 12er Kite direkt auf und geht aufs Wasser. Regina uns Marie haben ein schönes Schattenplätzchen eingerichtet. Als Jens wieder kommt, geht Regina mit dem 9er Kiteschirm aufs Wasser. als der Wind weniger wird, chillen wir drei noch etwas im Schatten am schönen Sandstrand, bevor wir die Rückfahrt zur Enjoy angehen. Am nächsten Tag flanieren wir die Uferpromenade entlang. Der Ort ist wirklich nett. Die Hotels sind Max. 2 Stockwerke hoch und fügen sich dadurch gut in die Natur ein. Am Meer gibt es Bars, die zum verweilen einladen, da man einen tollen Blick über die Bucht hat. Am Nachmittag Ankern wir in die nächste Bucht um.Read more

    Peter Klaus

    da kommt Fernweh auf😎

    Marina Michelsen

    Wunderschöne Bilder in herrlicher Landschaft! Habt ihr nochmal Glück gehabt, dass beim Aufsetzen der Enjoy kein größerer Schaden entstanden ist. Marie ist schon so groß geworden und so süß mit ihrem Nucki.

    Uwe Spitzenberger

    Ich war in den 90ern dort. Scheinbar hat sich nicht viel verändert. Das Schnorcheln im Riff war auch sehr schön..

    3 more comments
     
  • Day166

    Wechselnde Winde und Dinghy-Unglück

    April 20 in Dominican Republic ⋅ 🌧 25 °C

    Nach dem Frühstück legen wir in Samana in Richtung Luperon ab. Wir werden auf dem Weg dorthin noch einige Übernachtungsstopps an schönen Stränden einlegen. Heute passt der Wind leider nicht so recht. In der riesigen Bucht von Samana ist kein ausreichender Wind zum Segeln. Wir müssen Motoren. Wir steuern die Strände in der Bucht bei Las Galeras an. Hier ist der Wind gut, aber der swell ist enorm und es regnet. Wir beschließen zu Puerto del Valle, in Richtung Westen zu fahren, in der Hoffnung, dass dort der swell nicht so groß ist. Das stellt sich als richtiges Abenteuer heraus. Schlecht Wetter kreuzt unseren Weg. Es regnet stark und es stürmt heftig. Wir rauschen über 3 Meter hohe Wellenberge. Wir freuen uns schon auf den Windschatten hinter den hohen Felsen an der nächsten Ecke. Doch hinter den Bergen wird es noch schlimmer. Fallwinde rauschen mit heftigen Böen mit bis zu 40 kts auf uns ein. Wir müssen die Segel maximal reffen. Leider prellt sich dabei Regina sehr stark den Mittelfinger. Zum Glück ist er nicht gebrochen. In der Bucht angekommen, freuen wir uns sehr über das recht ruhige Wasser und den moderaten Wind. Die Bucht ist wie aus dem Bilderbuch. Steile Felswände die mit saftig grünen Palmen bewachsen sind. Diese grenzen an einen feinen mit Palmen bewachsenen Sandstrand. Dahinter dichter Dschungel. Jens setzt sich ins Kanu und paddelt mal zum Strand, um einige Fotos zu machen. Er wird direkt von einheimischen angesprochen. Die beiden Männer gaben sich als Offizielle aus und wollen wissen, was wir in der Bucht machen, woher wir kommen, wohin wir wollen und so weiter. Da wir am nächsten Morgen weiter wollen lassen sie dann von ihrem Bürokratiekram ab. Das wir uns hier nicht richtig frei bewegen können nervt hier in der DR leider etwas.

    Am nächsten Morgen beschließen wir dann doch noch bis zum Nachmittag zu bleiben, da es hier so schön ist. Wir setzten mit dem Beiboot zum Strand über. Kurz vor dem Strand baut sich eine beachtlich steile Brandungswelle auf und schmeißt uns samt Beiboot um. Alles ging Blitz schnell. Zum Glück ist es nur hüfttief und Regina hat die kleine Marie fest im Arm. Jens und Regina drehen das Beiboot um. Jens sammelt die herumtreibenden Sachen wieder ein. Regina geht Marie an den Strand. Lediglich Maries Sonnenhut und unser Beiboot-Anker sind nicht zu finden. Der Beiboot Motor funktioniert zum Glück noch. Der Schreck ist bei Regina und Jens groß. Nur Marie krabbelt wieder unbeeindruckt am Strand umher. Wir verbringen etwas Zeit an dem malerisch exotischen Strand. Aus einer Felswand kommen drei Süßwasserbäche und fließen ins Meer. Hier planscht Marie etwas, bevor wir den Rückweg antreten. Der Rückweg zum Beiboot gelingt dann auch ohne zu kentern. Später schwimmt Jens dann nochmal mit Flossen und Taucherbrille zur Unglücksstelle und kehrt schließlich mit Marie’s Sonnenhut zurück. Der Anker bleibt leider verschollen und der Schreck sitzt uns noch einige Stunden lang in den Knochen.
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    Olaf Peschel

    Puh, Glück gehabt, das ist ja noch relativ glimpflich ausgegangen. Man darf sich gar nicht ausmalen, was hätte noch passieren können!

    Marina Michelsen

    Ohjeh! Nochmal gut gegangen! Die Gewalten der Natur sollte man nicht unterschätzen!

     
  • Day164

    Naturschwimmbad im Nationalpark

    April 18 in Dominican Republic ⋅ 🌧 27 °C

    Am Ostermontag fahren wir mit dem Beiboot stromaufwärts des Rio Caño Hondo. Der Fluss schlängelt sich durch dichte Mangroven. Wir beobachten Fischreiher und Ibisse an den Ufern. Als wir nicht mehr weiterkommen und der Fluss zu schmal wird, schließen wir das Beiboot an und laufen zu Fuß weiter bis zum Naturschwimmbad. Das Schwimmbad ist mitten im Dschungel an einem Fluss angelegt, der durch die Becken fließt. Das Schwimmbad hat über 10 Becken, die alle liebevoll und individuell angelegt sind. Wir drei haben riesigen Spaß hier. Das Schwimmbad ist wirklich sehr empfehlenswert!
    Leider regnet es am Nachmittag. Aber das macht und nichts aus. Wir zeigen unsere Regenjacken an, die wir vorsorglich eingesteckt hatten und laufen über die matschige Straße zurück zum Beiboot. Wir kommen am frühen Abend wieder an der Enjoy an und ankern in eine ruhige Bucht um. Abends klart es wieder auf, sodass Regina noch eine Runde an der interessanten Dschungel-Küste entlang paddeln kann.
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    Peter Klaus

    Die Flussfahrt mit dem Dinghy ins Landesinnere hört sich für mich interessant und spannend an

    4/24/22Reply
    Uwe Spitzenberger

    Wunderschön!

     
  • Day163

    Höhlen im Nationalpark Los Haitises

    April 17 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 28 °C

    Von Samana aus machen wir uns erst am Nachmittag auf den Weg in den Nationalpark, der in der großen Bucht quer gegenüber liegt. Wir kamen erst spät los, da wir noch die Weiterfahrerlaubnis einholen mussten. Zudem muss noch ein Marine Officer an Bord kommen. Dieser kann allerdings erst am Nachmittag. Wir verbringen die Wartezeit mit einkaufen. Wir fühlen uns, als wären wir in Lateinamerika. Unzählige laute Mopeds fahren hier rum, aus den Autos schallt laute Musik auf die Straße und die Fußgänger telefonieren laut über die Freisprechfunktion ihrer Smartphones. Daran müssen wir uns erst einmal wieder gewöhnen! Nach unserem Einkauf treffen wir den Marine Officier am Dinghy Steg. Er begleitet uns auf unser Boot. Er möchte gar nicht in unser Boot schauen. Er sitzt bei uns am Tisch und hält die Dokumente in der Hand. Er versucht uns zu verständlich zu machen, dass er etwas Schmiergeld für seine Tätigkeiten bekommen müsste. Wir stellen uns dumm, als ob wir ihn nicht verstehen. Nach einigen Minuten gibt er auf und händigt uns die Dokumente aus. Jens bringt den netten Herren wieder an Land.

    Als wir dann endlich gestartet sind, zog schlechtes Wetter mit Regen und Gewitter auf. Wir weichen dem schlimmsten Wetter aus, indem wir abdrehen und einen große Warteschleife drehen. Regina lacht sich kaputt als sie die Blitzschlagschutzvorkehrungen von Jens sieht. Er steht auf einem Sitzkissen und hat ein Hemd über das Steuerrad gelegt. Die elektronischen Geräte haben wir ausgeschaltet und in den Backofen gelegt. Zum Glück schlägt kein Blitz in unseren Mast ein und wir kommen heile, zum Einbruch der Dunkelheit, in der malerisch schönen Nationalpark-Bucht an. Außer uns sind nur kleine Fischerboote hier.
    Am nächsten Tag fahren wir mit dem Beiboot die Küste entlang und schauen und die beeindruckende Natur und einige Höhlen an.
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  • Day161

    Erster Tag in Samana (DR)

    April 15 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach der langen Überfahrt von den BVI müssen wir nach dem ersten Kaffee in die Marina einlaufen. Wir haben einem anderen Segler eine Ankerkette aus Saint Martin mitgebracht. Wir treffen ihn an der Schiffstankstelle. Zudem können wir hier gewohnt bürokratisch den 3-Stufigen Einklarierungsprozess (Immigration, Customs, Port Authority) durchlaufen. Als Jens die ganzen Formalitäten erledigt hat, kommt zum Schluss noch ein Marineofficer an Bord und händigt uns das letzte erforderliche Dokument aus. Uns wundert es, dass er sich gar nicht umschaut. Er kam nur an Bord und gibt uns das Dokument. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht. Danach fahren wir in die schöne Ankerbucht von Samana, wo wir morgen noch weitere Papiere erhalten müssen. Wir erholen uns erstmal etwas an Bord bin der langen Überfahrt und schauen uns am Nachmittag die kleine Ausflugsinsel, Vigia Cay, mit ihrer langen Fußgängerbrücke an. Am kleinen Strand tummeln sich die Einheimischen, die den Feiertag Karfreitag hier genießen. Wir gesellen uns dazu. Beim Baden gesellen sich ein paar Kids um Marie und spielen mit ihr.
    Am Abend paddelt Jens dann noch eine Runde mit dem neuen Kajak um die kleine Insel, bevor wir nach dem Abendessen schwer ins Bett fallen. Am nächsten Tag besorgen wir unsere Weiterfahrerlaubnis (Despacho) und bewegen uns, auf der Suche nach einem Super- und Obstmarkt, durch den Trubel von Samana. Wir kommen uns vor, als wären wir in Lateinamerika. Laute Musik aus sämtlichen Autos, viele Mopeds, über Lautsprecher telefonierende Leute tummeln sich auf den Straßen. Daran müssen wir uns erstmal gewöhnen.
    Am Nachmittag sind wir mit dem Marine Officer am Dinghydock verabredet, denn hier muss man in jedem Hafen eine Erlaubnis zur Weiterfahrt bekommen und der Officer muss dafür, aus uns unerklärlichen Gründen, an Bord kommen. Dafür erwartet er dann Geldgeschenke. Aufgrund der Sprachbarriere (hablamos solo un pequeño Español... ) kann er uns seine Erwartunshaltung nicht so recht deutlich machen😉. Wir verhalten uns stehts sehr freundlich aber auch unverständlich, so dass Jens ihn dann nach Aushhändigung unserer Weiterfahrerlaubnis wieder zurück zum Dinghydock bringen darf.
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