• Panda Research Center

    11 April, China ⋅ ☁️ 17 °C

    Die Chengdu Research Base of Giant Panda Breeding ist eine gemeinnützige Aufzucht- und Forschungseinrichtung für Große Pandas und andere gefährdete Tierarten. Die Einrichtung wurde im Jahr 1987 mit sechs Großen Pandas gegründet, welche in der Wildnis gerettet wurden. Die Aufzuchtstation hat die größte Population an künstlich gezüchteten Großen Pandas. Sie lag im Jahr 2015 bei 115 Tieren. Das Panda Research Center ist ein verantwortungsvoll geführter Tierpark mit weitläufigen, gepflegten Gehegen.
    Ich bin ja nun überhaupt kein Fan von Tierparks und suche mir meine Tiere lieber schweißgebadet im Dschungel. Heute gibt es die Komfortvariante auf breiten, schönen Wegen, zwischen wunderschönen Blumen und meterhohem Bambus. Das Areal ist riesig und wirklich herrlich angelegt. Mit einem Shuttlebus erreicht man auch die weit entfernten hinteren Ecken des Parks, in denen es natürlich längst nicht so voll ist, wie in der Nähe des Eingangstores.
    So beobachten wir die riesigen Pandas, die genüsslich ihren Bambus fressen, immer wieder ein wenig wegdösen und es sogar schaffen auf den Baum zu klettern. Danach ist man aber so erschöpft, dass man in der Baumkrone erst mal ein Nickerchen machen muss. Die Pandas sind schon äußerst gemütliche Zeitgenossen. Ihre Augen sind meist halb geschlossen und sie wirken wie kleine Knöpfe auf den riesigen Köpfen.
    Pandas verbringen täglich 10 bis 16 Stunden mit Fressen, denn sie brauchen pro Tag 20-30 Kilo Bambus als Nahrung. Dazwischen bewegen sich die Pandas von einem zum nächsten Bambusstrauch oder legen sich in einen Baum.
    Hier lebt jedoch nicht nur der Große Panda, sondern auch der Rote Panda. Er ist klein. Und bevorzugt das Leben in den Bäumen. Es ist ein Erlebnis den Pandas so nahe zu sein und es ist faszinierend zuzuschauen, wie sie an den dicken Bambussträuchern knabbern und das Futter mit den Pfoten in den Mund schieben. Beide Pandaarten können wir toll beobachten und so wird unser Pandaerlebnis trotz Tierpark ein voller Erfolg.

    Ein Pandaeis natürlich auch noch sein. Ich wähle den Panda im Grünen. Der gefällt mir. Allerdings habe ich nicht nachgesehen, was grün bedeutet: Pfeffereis. Hui. Doch nein, es ist ein süßlich scharfer Geschmack und ist wirklich richtig gut. Glück gehabt, es könnte wieso viele hier auch richtig scharf sein. Das Eis ist in einer wunderschönen Schachtel verpackt, öffnet man diese liegt das Eis in einer stabilen Plastikwanne, die natürlich mit einer Plastikverpackung umschlossen ist. Hat man alle Schichten geöffnet, hält man schließlich das wunderschöne Eis in der Hand. Schaden nimmt es bei der Verpackung nicht. Das ist schön. Aber so viel Müll….
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