Wenshu Monastery
11 April, China ⋅ ☁️ 22 °C
Das Wenshu-Kloster ist der am besten erhaltene buddhistische Tempel in Chengdu-Stadt. Es ist der Hauptsitz der buddhistischen Gesellschaft der Sichuan-Provinz.
Ursprünglich erbaut in der Tang-Dynastie (618–907), hieß das Kloster Xinjiang-Tempel. Der Legende nach ließ sich 1681 während der Qing-Dynastie (1644–1911) ein buddhistischer Mönch dort nieder, bei dessen Einäscherung der Manjushri in den Flammen erschien, woraufhin man den Mönch für dessen Reinkarnation hielt. Danach wurde der Name in Wenshu-Kloster geändert.
Neben einer elfstöckigen Pagode, dem sogenannten Friedensturm im rechts gelegenen Tempelabschnitt, machen die Bibliothek und eine große Sammlung kultureller Altertümer das Hauptbild des Wenshu-Klosters aus. Seit der Tang- und Song-Dynastie sind hier über 500 Kunstwerke eingelagert. Außerdem beherbergt das Kloster circa 300 verschiedene Buddhastatuen aus verschiedensten Materialien, wie z. B. Holz, Stein, Eisen, aber auch Jade, viele von ihnen sind reich verziert und mannigfaltig dekoriert.
Die Architektur ist völlig anders als die, die wir in Tibet die letzten Tage gesehen haben. Die Tempel liegen in einem herrlichen Park, teilweise umgeben von Seen. Die Statuen im Inneren sind jedoch im Vergleich zu Tibet sehr einfach und grob gestaltet. Das ist sehr enttäuschend. Wir sehen uns daher den Tempel von Außen an und freuen uns an der wunderschönen Lage im Park.
Neben dem Kloster schließt sich eine wunderschöne kleine Fußgängerzone in typisch chinesischer Architektur mit schönen Cafés, Restaurants und Geschäften an. Wir sind begeistert und bummeln kreuz und quer durch die Gassen.
Als wir weiterfahren und unseren Fahrer suchen, freue ich mich, dass ich ihn entdeckt habe und will einsteigen. Das Auto ist weiß, der Fahrer ein Mann mit Brille. Passt doch alles. Doch leider ist er nicht unser Fahrer und ich bin im Begriff in ein fremdes Auto einzusteigen. Der Herr hat noch gar nicht realisiert, dass ich seine Tür geöffnet habe und gerade einsteige. Ich wäre unter Umständen unbemerkt mitgefahren. Ein lauter Ruf von Moritz lässt mich aufhorchen. Er steht an einem anderen Auto mit einem wild gestikulierenden Fahrer. Ich verstehe. Raus aus dem Auto, Türe zu und ins richtige Auto einsteigen. Ist das peinlich. Das gibt es doch gar nicht. Solche Szenen kenne ich sonst nur aus dem Film.Baca lagi

















SYLWIA B.Du warst ja so was von fleißig