• Ndali-Kasenda-Kraterseen

    August 8 in Uganda ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach dem Frühstück verlassen wir den Queen Elizabeth Nationalpark und fahren in nördlicher Richtung zu den Ndali-Kasenda-Kraterseen.
    Nach einigen Kilometern machen wir einen ganz großen Schritt. Wir verlassen die Südhalbkugel und wechseln zurück auf die Nordhalbkugel. So stehen wir mit je einem Fuß auf je einer Erdhälfte. Die eine darf im Sommer sein und der andere im Winter. Es ist doch immer wieder schön, den Äquator zu überqueren und zu schauen, wie er im jeweiligen Land markiert ist.
    Die landschaftlich reizvolle Route führt uns durch kleine Dörfer, Bananenplantagen und Teegebiete. Unterwegs hätten wir theoretisch immer wieder beeindruckende Ausblicke auf das Rwenzori-Gebirge. Da wir zu nah am der Regenzeit dran sind, verschwindet die Landschaft mal wieder im Nebel. Wüssten wir es nicht, kämen wir nie auf die Idee, dass es hier noch höhere Berge geben könnte.

    Schließlich erreichen wir die Kasenda-Kraterseen – eine malerische Region, die aus vulkanischen Aktivitäten entstanden ist. Imposante, kegelförmige Hügel umgeben die Calderas der bezaubernden Ndali-Kasenda-Kraterseen. Diese Krater, die vor etwa 8-10.000 Jahren durch vulkanische Aktivität entstanden sind, beherbergen heute eine Vielzahl von Seen. Insgesamt sind es 52 Seen. Einige haben klares, blaues Wasser, während andere smaragdgrün leuchten und aufgrund von Resten vulkanischer Gase einen schwefelhaltigen Geruch haben. Üppige Vegetation bedeckt die Kraterränder und bietet Ausblicke auf die nahe gelegenen Hügel, Teeplantagen und vor allen Dingen auf Bananen. Es ist das reinste grüne Paradies. Wie schon im Süden zur Grenze Rwandas ist die Erde extrem fruchtbar. Die Kraterseen ziehen sich entlang der Westgrenze zwischen Rwanda und Uganda.
    Die Menschen arbeite hier ausschließlich in der Landwirtschaft. Während unserer Fahrt bekommen wir einen kleinen Einblick in das ländliche Leben. Da heute Samstag und somit schulfrei ist, sind viele Kinder unterwegs. .
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