Eine Seefahrt, die ist lustig - Tag 4
Aug 4–5, 2024 in Indonesia ⋅ ☀️ 30 °C
Tag 4 und somit auch der letzte Tag unserer Komodo-Tour. Kleiner Spoiler vorweg - reichte dann auch. Der erste Stopp des Tages war ein kleiner Schnorchelspot, ein paar hundert Meter vom Schiff entfernt. Kein besonderer Spot, mit geringer Chance auf Schildkröten-Sichtung. Na gut, wenn es denn sein muss. Kann bei der prallen Sonne und Wärme auch ganz erfrischend sein, ein wenig im "kühlen" Nass zu planschen. Bis auf ein paar bunte Fischis haben wir hier jedoch nichts Weltbewegendes gesehen. Da war die Fahrt mit dem kleinen Beiboot vom Spot zum Schiff schon aufregender. Wir saßen mit 24 Leuten in diesem kleinen Boot und waren damit doch minimal überladen. Nass waren wir alle zum Glück schon.
Der zweite Spot des Tages war dann Kelor Island. Eine kleine Insel mit vielen, vielen Babyhaien direkt am Strand und einem Hügel, von dem man eine nette Aussicht über die kleine Insel selbst, aber auch auf die Küste von Flores hat. Leider war diese Insel so dermaßen überlaufen, dass Ruhe zu finden unmöglich war. Vielmehr war es dann nach dem Aufstieg auf den Hügel, der übrigens ziemlich rutschig in Schlappen war, nur noch ein Zeittotschlagen, bis es dann aufs Festland ging. Wer wollte, konnte auch hier noch etwas schnorcheln oder Souvenirs shoppen. Für uns gab es zur Überbrückung der Zeit eine frische Kokosnuss, die bei diesen Temperaturen und Klimaverhältnissen immer wieder eine willkommene Hydrationsquelle ist.
Auf dem Schiff angekommen, packten wir unsere Sachen, speisten noch ein letztes Mal und fuhren dann mit all unseren schweren Sachen mit dem kleinen Boot (nicht das Schiff, auf dem wir nächtigten) in den Hafen. Da hatten wir kurzzeitig Angst, denn wir mussten mit den jeweils zwei schweren Rucksäcken pro Nase die wackelige Treppe zum Boot runter. Ein falscher Schritt oder einmal das Gleichgewicht verlieren und schon ist alles im Wasser. Das wäre die reinste Katastrophe. Zum Glück gab es Unterstützung, aber toll war es dennoch nicht. Am Hafen hieß es dann wieder einmal warten. Wie so oft auf dieser Tour. Warten darauf, dass unser Transfer zum Hotel abgewickelt wird, welcher inklusive war. Der ein oder anderen Person war das zu viel und es kippte die Laune.
Am Hotel angekommen... na nicht so ganz. Denn der Weg zum Hotel war eine enge Straße, die mit dem Auto nicht wirklich passierbar war, sodass wir bergauf mit all unseren Sachen noch ein paar hundert Meter zu Fuß machen mussten. Dann waren wir aber wirklich angekommen. Eine spartanische, aber durchaus akzeptable Unterkunft für eine Nacht. Nicht toll, aber auch nicht schlecht. Den Rest des Tages erkundeten wir dann Labuan Bajo. Ein nettes kleines Hafenstädtchen und ein Ort, der von den Komodo-Touren lebt und somit viele Tagestouristen beherbergt. Auch hier ist eine Entwicklung zu erkennen und so befinden sich noch diverse weitere Hotels im Aufbau. Der Tourismus boomt hier. Mehr als einen Tag muss man hier allerdings auch nicht verbringen.
Auch wir verbrachten hier nur eine Nacht und bekamen ein wirklich weltklasse, super grandioses Frühstück am nächsten Morgen serviert. Ganze sieben Stücke Obst auf einem Teller lachten uns zu, neben einem in Fett getränkten Bananen-Pancake. Sieben lässt sich auch super durch zwei teilen. Also nochmal fix los und Frühstück schnabulieren, bevor wir unser Gepäck hinüber zum Flughafen schleppen. Dieser war nicht einmal 1 km entfernt und somit gut fußläufig erreichbar. Nächster Halt - Bali.Read more







Traveler
Richtig richtig schön