Sri Lankas grünes Herz 💚
20.–26. aug. 2024, Sri Lanka ⋅ ☁️ 24 °C
Von Kandy aus setzten wir unseren Weg nach Nuwara Eliya fort. Es erwartete uns eine malerische Fahrt ins Hochland - das grüne Herz Sri Lankas, vorbei an Teeplantagen, Bergen, Seen und Wasserfällen.
Je höher wir kamen, desto frischer wurde die Luft – eine willkommene Abwechslung zu den tropischen Temperaturen, die uns bisher begleitet hatten. Bei unserer Ankunft in Nuwara Eliya empfingen uns angenehme 22 Grad und strahlender Sonnenschein. Das war die perfekte Gelegenheit, die Turnschuhe anzuziehen und eine Regenjacke einzupacken, um die Umgebung zu erkunden.
Unsere Wanderung begann vielversprechend: Wir liefen durch saftig grüne Teefelder, die in der Sonne grün leuchteten und einen wunderschönen Kontrast zum blauen Himmel bildeten. Wir freuten uns durch die zauberhafte Natur zu wandern und die frische, klare Luft zu genießen. Doch plötzlich, wie aus dem Nichts, zog der Himmel zu und es begann in Strömen zu regnen. Genau in einem Moment, in dem wir uns nirgends unterstellen konnten. Innerhalb weniger Minuten waren wir bis auf den Schlüpper durchnässt – sogar unsere einzigen festen Schuhe wurden nicht verschont.
Klatschnass kamen wir in unsere Unterkunft zurück, da half nur eine warme Dusche und lecker indisch essen gehen.
Der Besitzer der Unterkunft war unglaublich hilfsbereit und am Abend zündete er für uns den Kamin in unserem Zimmer an.
Bei klammen 15 Grad war uns das sehr willkommen und nahmen dafür den leichten Rauchgeruch gerne in Kauf.
Am nächsten Tag jedoch war das Wetter so trüb und regnerisch wie der Vortag endete, sodass wir beschlossen, die meiste Zeit drinnen zu verbringen. Es war zwar schade, dass wir nicht weiter wandern konnten, aber auf der anderen Seite war es auch mal entspannend, einfach nichts zu tun und das ruhige Ambiente zu genießen. Aber hey, kein Wunder, dass Nuwara Eliya auch als "Little England" bekannt ist! Da muss man auch mit so einem Wetter rechnen, damit der Ort nicht nur aufgrund der kolonialen Bauweise seinem Namen gerecht wird.
Mit trockenen Schuhen und neuen Erinnerungen im Gepäck machten wir uns am Folgetag auf den Weg zum nächsten Abenteuer.
Doch vorher noch ein kurzer Fast-Nervenzusammenbruch: zunächst musste ein seeeeeehr steiler Berg mit dem Tuktuk bewältigt werden, aufgrund der kühleren Außentemperatur war dies jedoch nicht so leicht wie gedacht und so ging der Motor auf der Hälfte des Berges aus. Jelena stieg lieber wieder aus während Söri das Tuktuk rückwärts nach unten manövrierte. Beim 2. Versuch mit Anlauf und Geduld klappt es dann und so ging es weiter nach Ella.
Ella:
Das nächste Abenteuer ließ nicht lange auf sich warten, denn die gesamte Fahrt an sich war eigentlich ein Abenteuer. Über kurvige und nervenaufreibende Straßen erreichten wir diesen süßen Ort im Hochland, ideal für kleine Wanderungen - diesmal zum Glück war das einzig Nasse unsere durchgeschwitzte Kleidung. Wir bestiegen den Little Adam’s Peak und den Ella Rock und genossen sagenhafte Aussichten.
Das einzige was uns nicht gegönnt sein sollte war leider der Besuch einer Teefabrik - zweimal haben wir es während der Öffnungszeiten probiert und zweimal wurden wir lächelnd auf den nächsten Tag vertröstet. Nachdem wir uns völlig verarscht vorkamen, beschlossen wir es dabei zu belassen. Hopfenblütentee (Bier) schmeckte ja auch und so ließen wir es uns ansonsten noch einfach gut gehen – mit Bier und gutem Essen, natürlich.
Unsere Etappe von Colombo bis ins Hochland Sri Lankas endete mit Ella - es war ein wilder Mix aus Tuktuk-Abenteuern, malerischen Wanderungen, kulinarischen Highlights und einer Prise Chaos - genau das was wir lieben. Sri Lanka, du hast uns schon bereits jetzt begeistert, herausgefordert und manchmal auch zum Lachen gebracht.Læs mere





















Rejsende
Traumhaft schöne Landschaft
RejsendeWieder einmal ein schöner und sehr gelungener Reisebericht ihr Müslis
RejsendeTolle Bilder und sehr schöner Reisebericht 👍☺️. Liebe Grüße aus der Heimat