• Transfer nach Banff

    September 7, 2024 in Canada ⋅ ☀️ 22 °C

    Aufregung im Bus rund 130 Kilometer nach Antritt des Transfers von Edmonton über Calgary nach Banff: Am Amarturenbrett brennen zwei Kontrollleuchten. Der Fahrer telefoniert mit einem Mechaniker. Meinen Hinweis, Sir Edmund sei einer der besten Motorenschrauber der Welt, finden nicht alle der 14 Mitreisenden witzig. Sie neigen viel lieber zur Panik, dass wir auf der Autobahn stranden, und sehen sich möglicherweise schon von hungrigen wilden Tieren bei Einbruch der Dunkelheit umzingelt. Schließlich sind wir in der kanadischen Wildnis. Einmal Motor aus, Neustart, weiter geht's. Sir Edmund hatte doch Recht.

    Die Fahrt auf der dreispurigen, schnurgeraden Autobahn geht nahezu unmerklich aber stetig bergan. Calgary liegt auf mehr als 1.000 Meter. Die Landschaft ist eine langweilige Agrarfläche, bis an den Horizont.

    Calgary ist eine Millionenstadt, auch wenn man es ihr nicht auf den ersten Blick ansieht. Sieh zehrt vom Renommee, dass 1988 hier die Olympischen Winterspiele veranstaltet wurden. Und von hier geht es in die Rocky Mountains, sie erscheint also auf den Autobahnschildern - sonst müsste man sich ihrer nicht erinnern ... oder vielleicht doch, wenn man Cowboy-Fan ist. Einmal im Jahr findet hier die Calgary Stampede statt, nach eigener Einschätzung dss größte Rodeo der Welt.

    Anders als die Alpen, steigen die Rockies eher unvermittelt aus der Hochebene auf. Das macht sie umso imposanter.

    Banf ist das klassische Urlauerressort in den Bergen. Hotels, Geschäfte, Bars, Restaurants, und es wimmelt von Besuchern. Mit unserer Gruppe ist der Altersschnitt der Gäste weiter gestiegen. Geschieht ihnen Recht 😉
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