NO otherone bites the dust
28. Januar 2023 in Kenia ⋅ 🌙 21 °C
Hallo Ihr Frischluftfanatiker, hier ist Eure Charlotte. Ich hab mal an der Straße am Strande ein Messgerät gesehen, das die Feinstaubbelastung misst. Und seit heute weiß ich, warum es das hier in Kenia nicht gibt: die Dinger würden explodieren….
Deshalb habe ich den ganzen Tag Mercury‘s Lied gemurmelt… mit dem Originaltext versteht sich. Doch heute waren nicht die andren dran sondern wir.
Das Verholen vom Amboseli nach Tsavo West dauerte fünfeinhalb Stunden. Die Hyänen in der Nacht waren gnädig und die Löwen ( ja, es WÄRE möglich gewesen) mussten unbedingt rumrühren, als wir im Tiefschlaf waren. Ein letztes Spiegelei, ein letzter Blick über endlose Weite, dann ging es weiter. Abgesehen von einer Stunde Weg suchen…. war es eine weitere Stunde Strecke machen und ansonsten Schauen, Lob einheimsen ( Holger bekam heute das silberne Elefantenabzeichen für scharfen Blick) und Touristenfotos schiessen.
Der Kilimandscharo war heute die Szene unser Shootings. Mit Strauß, mit Elefant, mit Holger und Kerstin…. Vorwärts, rückwärts.
Dann kamen Tiere, die wir beim Universum bestellt und bis dato nicht gesehen hatten.
Meist kommen größere Überraschungen, wenn man auf dem Sprung ist. So weilte TJ, einer der Tusker, am Straßenrand zum Abschiedsgruß.
Dann gab es Heimatkundeunterricht. Dörfer, Armut, Gemüseanbau, bettelnde Kinder, knatternde überladene Motorradtaxis. Stolze Frauen, viel Müll und kein Müll, wechselndes Territorium von flacher Weitblicksavanne auf lavahügeliges Strauchgelände.
Bis dahin war das Autowaschprogramm vom Vorabend, das Duschen und Salben, das Ausstauben der Klamotten und das Bierspülen der Kehlen schon wieder komplett hinfällig.
Wenn Ihr also wollt, dass Eure Feinde Staub fressen, schickt sie nach Afrika!
Das Idyll, was im Tsavo West trotz Irrfahrt durch eine Maisplantage und Bohnenfelder auf uns wartete, wartete mit komplett anderem Outfit auf. Ein Zeltcamp an einem aufgestauten Fluss, mit Krokodilen als Aufsehern und Hippos als Chor. Mal sehen, ob sie über Nacht die Klappe halten…?
Da der Safarigast das einzige ist, worum es sich hier dreht, gab es auch noch halb drei Mittagessen und dann ging’s weiter. Neuer Park, andere Flora und Fauna, rote Erde, alles klar.
Holger hat sich nach drei Game Drives so eingefuchst, dass sich Kerstin zurücklehnen und disputieren kann mit dem Fahrer, bis einer aus dem oberen Stockwerk Elefantensichtungen vermeldet. 👍👍👍 das gibt das Elefantenabzeichen in Silber‼️
Eine Nachtsafari haben wir erst mal für heute abgewählt, der Speicher ist irgendwann voll… besser sitzen wir mit dem Vogelbestimmungsbuch am Hippoteich und freuen uns ein Loch inn Bauch… Buschbabies haben auch schon gemeckert, doch weil Kerstin damit ihre Puffotterbegegnung verlinkt, hört sie bei den Buschbabies einfach weg.
Tja, inzwischen sind wir ein weiteres Mal entstaubt, gefüttert und von den lokalen Maasai besungen und betanzt ( so schlimm wie all In in der Türkei isses nich), fixen unseren Report an der Bar, weil das Zelt digital Detox hat und schlummern heute vielleicht etwas eher hinüber , langsam greift der neue Rhythmus.
Lala Salama, Eure Charlotte
Spotting Liste : TJ der Tusker, kein Löwe, Dik Dik, Sekretär ( mit zwei Füßen!), lesser Kudu, Rotschnabeltoko, Squirrel - auch Eichhörnchen genannt, Go-away-Bird, Würger ( nicht für Schwiegermütter sondern nur schick mit langem Schwanz) Schlangenadler, Weisskopfgeier, Hippos und zukünftige Handtaschen enMasse,Wasserbock, OryxWeiterlesen



















ReisenderOha, Google sagt in zwei Stunden ist das Ziel erreicht. Da stand Euch wohl öfter was im Weg. Glückwunsch an den Medaillengewinner. And now, photos please, lots of photos please :). It’s Great
ReisenderHallo Jana,das zum Thema Navigation. Die Stimme wollte, daß wir ständig links abbiegen...ein Maislabyrint wäre dagegen einfach gewesen. Afrika eben.
Reisender
😍