Countdown
23 gennaio 2023, Germania ⋅ 🌙 0 °C
Hallo Ihr da, morgen geht´s los! Mich kennt Ihr ja schon, ich bin Charlotte. Kerstin erzählt über mich, ich bin das weitgereisteste Hippo der Welt. Keiner weiß, ob das zutrifft. Was ich weiß, ist, das ich nen neuen Kumpel dabei hab. Noch namenlos, hab ich entschieden, dass er „Pferd“ heißt. Und irgendwas mit Hippo haben wir ja beide in unseren Wurzeln.
Wir sind zwar nicht beim Boxen, doch bevor es losgeht heißt es auch bei uns: Wiegen.
Pferd und ich kommen dabei sicher am Besten weg….
Und dann, sag ich mal, kann es losgehen. Eingecheckt sind wir, Gepäck steht bereit, Esoit, wir kommen!Leggi altro
Ab in den Urlaub
24 gennaio 2023, Kenia ⋅ ☁️ 17 °C
Hallo Ihr Daheimgebliebenen! Nur acht Stunden weg von Deutschland und Peng! In Kenia. Das mit dem Service im Flieger muss die Tante aber noch üben...überall das Gleiche mit den Aushilfskräften. Nun gut, wir sind nicht verhungert und gepennt haben Pferd und ich auch. Dass die Afrikaner die Zeit haben und wir die Uhr am Handgelenk haben wir gleich bei der Immigration gemerkt und man wird sehr schnell geerdet. Ich als Hippo geh ja als Einheimische durch, Pferd und die beiden Grossen sind die weiße Minderheit. Grosser Bahnhof beim Abholen, manchmal weiss ich nicht, was Kerstin in den letzten Jahren hier angestellt hat... Hm, wenn es Geschenke gleich bei der Ankunft gibt, sag ich nix. Nächtliches Nairobi nimmt uns in Empfang, reicht einen GT zur Begrüßung und verweist auf die zwei Stunden Zeitverschiebung und die Abholzeit Morgen früh. Lala salama, Eure CharlotteLeggi altro

Viaggiatoreoh wie schön, dann kommt erst einmal an und dann wünschen wir euch nachher eine gute Nacht. 🙂

ViaggiatoreHabari za asubuhi! Heute früh im Auto schon wieder an euch gedacht: Toto - Africa im Radio gehört.
Auf den Spuren Daphne Sheldricks
25 gennaio 2023, Kenia ⋅ 🌙 20 °C
Hallo Ihr Naturburschen des europäischen Mischwaldes! Heut waren wir in Sachen Artenschutz unterwegs. Und etwas Game Drive haben wir auch gemacht. Nein, das hat nix mit Spielen zu tun sondern mit wildem Viechzeug. Nairobi Nationalpark! Aber von Anfang an: Himmel waren das viele Mücken letzte Nacht. Das Tötolin war alle, die Nerven blank, die Schlafdauer kurz…. Doch wir zeigen keine Schwäche und klettern nach sechs Mückenskandalstunden aus der Koje. John stand parat ( der Typ, der mit Kerstin Oktober 2021 die 2600 km abgerissen hat) und zunächst ging es in die Giraffenaufzuchtstation. Der Rothschildgiraffe gilt hier die Aufmerksamkeit des THW ( tierisches Hilfswerk - wörtliche Eigenkreation) und wir unterstützen das mit Hardcorefütterung von Pellets auf schleimig-rubbligen Endloszungen der Langhälse.
Es war eine angenehme Zeitbrücke, bis es zu Sheldrick ging. Der Wildlifetrust kümmert sich um Elefantenwaisen und beherbergt in der Kinderkrippe aktuell 28 kleine Racker. Unter ihnen Esoit, der kesse Dreijährige, für den Holger seit drei Wochen einen Patenbrief hält. Alles in allem eine wunder- und vor allem sinnvolle Arbeit in Sachen Erhalt der Tiere, Rettung minderjähriger Waisen und ein paar Krümel Bildung. Würde sich nicht aus dem Tagebuch hier unser Urlaubsreport erschließen - in Sachen Sheldrick hätte ich noch eine Menge zu ergänzen!
Alles Erlebte muss verdaut werden und wer, wenn nicht Karen Blixen geben eine wundervolle Plattform, in einem angelegten Garten unter Bougainvilla und Palmenblatt ein kolonial fürstliches Lunch einzunehmen? Ja wir sind dekadente Idioten, doch mit einem Hauch Hollywood von Streep und Redford in der Vergangenheit zu schwelgen - wer will uns DAS verwehren?
Den Rest des Tages verbrachten wir unter der Skyline der kenianischen Hauptstadt im Nationalpark und Holger konnte sein Glück nicht fassen, als wir Spitz- und Breitmaulnashörner sichteten, die ersten Löwen vor die Linse sprangen ( stimmt nicht, sie lagen faul rum) und verschiedenste Antilopenarten unter den vertrockneten Gräsern nach Essbarem suchten.
Einen beeindruckenden Schluss bildete der Besuch einer Feuerstätte: die kenianische Regierung hat vor einigen Jahren sämtliches Elfenbein der gesamten Staatsreserve öffentlich verbrannt. Als Zeichen gegen Wilderei und kommerziellen Einsatz von Elfenbein. Ein berührendes Finale.
Schlussendlich, für die Statistik und wie es sich bei Safaris gehört, gibt es am Ende des Tages die Watchlist. Man führt alle Tiere auf, die einem unter die Linse kamen, um sich später erinnern zu können. Es hat keinen Statuswert sondern gehört dazu wie die Strecke beim Jagen. Also:
Elefant, Breitmaulnashorn, Spitzmaulnashorn, Schabrackenschakal, Löwe, Rothschildgiraffe, Massai-Giraffe, Elenantilope, Wildebeest ( Weissbartgnu), Hardebeest, Reedbock, Impala, Zebra, Pavian, Hippo, Krokodil, Kronenkranich, Fischadler, Weissrückengeier, Perlhuhn, Frankolin, Weissbrustschlangenadler, Brown Eagle, Milan, Mousebird, Marabu, Löffler, Nilgans, Heiliger Ibis, Kormoran,Strauß, Warzenschwein ( auch Pumba oder „ Radio Kenia“ genannt)Leggi altro

ViaggiatoreDas war ja schon sehr informativ und ihr seid zu beneiden. Wer wäre mit Runzel- Robert nicht gern jenseits von Afrika? 😄🤭Weiter so!!

ViaggiatoreSooo viel gesehen👍🙂 Das waren ja heute viele Eindrücke, die erst einmal verarbeitet werden müssen. Wir wünschen euch heute eine mückenfreie Nacht. Liebe Grüße
Die Ornithologen logen nicht
26 gennaio 2023, Kenia ⋅ ☁️ 31 °C
Hallo Ihr Digitaljunkies, da bin ich wieder, Eure Charlotte! Daß auch wir flattern, wenn das WLAN stottert, haben wir heute gemerkt. Furchtbar - man ist an einem dem der schönsten Plätze der Welt und sorgt sich um Konnektivität…. Nun, Kerstin war bislang echt tapfer und hat die Mailbox nicht angerührt. Noch zwei Tage und sie hat die schlimmsten Entzugserscheinungen überstanden…. Holger wird auch von seinen Kundinnen genervt, doch die bekommen auch….Grüße ausgerichtet…. Die Millionenstadt hinter uns lassend ging es zunächst umringt von stinkenden LKW‘s Richtung Mombasa , bevor wir die Biege machten Richtung tansanische Grenze. Während der Pullerpause und dem unvermeidlichen Souvenirstop konnte Holger seine Liebe zu Giraffen festigen und schaute dem Schnitzer über die Schulter . Und weil er ein Sonntagskind ist, ließ sich der Kilimandscharo nicht bitten und zog den Wolkenvorhang auf. Wo der Schnee auf der Kuppe herkommt, weiß jedes DDR- Kind, das hat Thomas Lück schon besungen. Amboseli, das „Land von Wind und Staub“ warf die Windhosen ins Gelände wie die Jecken das Konfetti. Die Sumpflandschaft, gespeist von Kibo-Schmelzwasser, lässt das Vogelkundlerherz hohen Takt schlagen. Es wimmelte von Wasservögeln. Die Flamingos bastelten Scherenschnittmotive in den Sonnenuntergang, die Marabus fühlten sich auch ohne Aas wohl, obwohl davon durch die extreme Trockenheit leider sehr viel auf dem Tableau war… Ob nun ein Fischadler am Weg oder ein Falke im Strauch, Enten, Gänse und anderes Federvieh… am coolsten waren die Kuhreiher auf den Rücken ihrer Wirte. Nein, nicht die aus den Kneipen, davon gibts eher wenig, sondern die Buckel von grummelnden Büffeln, pflanzenschlingenden Flußpferden und dünnhäutigen Elefanten. Und dann, dann ist es passiert. Der erste Blick ins Tal, 180 Grad Blickwinkel - kein Haus, kein Strommast, keine Spuren von Homo sapiens - und das Herz ging auf. Für mich, Charlotte, weil ich wieder zuhause war, Kerstin, die seit den frühen Neunzigern diese Sehnsucht stillt und Holger mit Pferd in „ First love“. Alle mit Pipi in den Augen (ohne Schweiß auf der Stirn, das regelt der Wind…. ) . Unendliche Weiten mit grasenden Tieren, zwei Carnivoren auch dazwischen , hinterm Horizont geht es so weiter…..hoffentlich und sicherlich. So kann es bleiben, da sind sich alle einig…. Vor allem, da das Servicepersonal besonders freundlich zu uns plüschigen Reisebegleitern ist! Die anderen Touris sprechen polnisch, Besatzerchinesisch, den Slang des Mittleren Westens oder gar, oh Graus, heimische Töne aus Johanngeorgenstadt….. Doch alle sind freiwillig hier und wollen das Eine. Na ja, manche auch das Andere, Hauptsache Reißzähne und Tupfen auf dem Pelz. Mit dem Einen meinen wir das, was man Frieden nennt, Ruhe für die Augen, Natur für die Ohren ( außer wenn Kerstin schnarcht und Holger die Löwen nicht hören kann, weil er sich zwischen Schlaf und Natur entscheiden muss….), Glück, an diesem einzigartigen Ort zu sein und einfache Freude für den Moment. Liebe WLAN Freaks, ohne diese Technik müsste Kerstin das zwanzigste Büchlein händisch beschreiben…. Doch sie würde eben auch jetzt im Bett sitzen wie einst Tanja Blixen, den GT neben sich. Heutzutage muss auch der Kenianer Geld verdienen und schaltet das Netz nur in der Bar frei, wo sich die Blogger versammeln. Ok, Niveau haben sie - das Restaurant ist netzfrei….. In der Luft haben die Fledermäuse die Lerchen abgelöst, die Kaffernbüffel hört man schnaufen am Zaun und für uns Langschläfer heißt es in sieben Stunden wieder…. Safari njema! Also, habt einen feinen Abend, träumt Euch in Euren x-ten Afrikaurlaub und vergesst nicht, morgen früh die Sitzheizung im Auto anzuschalten 🙃 Lala Salama❤️. Tierliste: mehr Löwen, viele Elefanten, zzgl zu gestern: Riedbock, Pelikan, Falke, Flamingos, Gänse und Enten, die die Liste sprengen würden, Meerkatzen, Paviane, Goliath Reiher, Kiebitz, Kuhreiher, Rallenreiher ( sieht aus wie ne Rohrdommel), Buffalo Weaver ( Webervögel) , Weissrückengeier, Fischadler, Grant Gazelle ( gestern war Thomson…), GlanzstareLeggi altro

ViaggiatoreSooo schöne Bilder … die Büffel 😍 … dass Äffchen 🥰 …. Holger 😇. Ich möchte nicht in seiner Haut stecken und diese unfassbar vielen Eindrücke verarbeiten. Na er ist ja in bester Begleitung ;). Macht weiter so, ich genieße Abendessen mit Kerzenschein und Euren Reiseberichten. Das halt ich noch ne Weile so aus 😘 Gute Nacht Euch Vieren 👫🦛 🐎
Auf Tolstois Spuren…
27 gennaio 2023, Kenia ⋅ 🌙 23 °C
…und andere kuriose Rekorde….
Hallo Ihr Weltmeister ( der Herzen)… hier berichtet Charlotte aus dem Zentrum der großen Zahlen ( außerhalb der Mathematik…)
Heute ist der Fahrplan eines klassischen Safariurlaubs eingetreten. Sechs Uhr wecken, und hätte es nicht der Wecker oder der Steward auf Wunsch gemacht, die Sonne, die Vögel und alles was Geräusche macht, inklusive besenschwingender Housekeeper, alle haben entschieden, dass sechs Uhr morgens die beste Zeit ist, aus den Federn zu …kriechen.
Wer uns kennt weiß, wie sehr uns diese Zeit liegt. Doch jede Minute da draußen wird belohnt und so verkleideten sich die Menschen wieder eigenartig und los ging es auf die Rüttelpiste. Der Amboseli ist verhältnismäßig überschaubar, trotzdem fanden wir die tollsten Winkel und übten den Morgengruss mit Greater und Lesser Flamingos. Das ist Neuigkeit No.I im Parktagebuch, denn der Amboseli hat erst durch die Entstehung größerer basischer Gewässer Zuwachs dieser Langhälse erhalten. ( Ihr wisst bestimmt, Lake Natron in Tansania und Naivasha nordwestlich von hier sind die eigentlichen Flamingozentren). Dann besuchten wir das Gemeindezentrum der Familie Tüpfelhyäne, was Holger in reinste Zuneigung in diese Kasten - Truppe versetzte. Bei 13 hörten wir auf zu zählen und wenn man am Abend die Spottings aufzählt, wird auch nicht multipliziert. Also 13 und ein paar Würmchen Hyänen…. Dann hatte der Kilimandscharo entschieden, heute einen Tag wolkenfrei zu machen und es drehte sich das Auto um die Zwei- und Vierbeiner mit dem Schneegipfel im Hintergrund. Dann kam der nächste Rekord. Habt Ihr schon mal Sandhühner gesehen? Ich meine, so ein paar hundert, oder tausend? Auf einem Haufen, also nebeneinander…. Die flattern ans Wasser und sammeln Wasser im Kropf ( Männerarbeit) und dann gehts ab zum Brutplatz. Dann hoppeln ein paar Hyänen dazwischen und mischen die Truppe auf und das Flatterchaos ist perfekt. Paul der Guide sagt, tausend Sandhühner sind Rekord, also….
Dann Tolstoi. Also nicht der mit dem Stift in der Hand sondern dem Elfenbein im Gesicht. Er und Graig, Michael, TJ und ein Neuer, den haben wir mal fix Napoleon genannt, das sind die Tusker vom Amboseli. Und weil das nicht nur ein Bier ist, sondern das Bier nach den Jungs benannt wurde… lösen wir auf wie Dr.Google: das sind jene sanfte Riesen mit Stoßzähnen ab 1,50m Länge, welche sozusagen bis zum Boden reichen. Megatiere und begehrt, leider. Auch Tolstoi, der ist einem Bauern in die Quere gekommen und starb leider sechs Wochen nachdem er einen Speer ins Bein bekam. Weil er eben Mais gefressen hat, der für den heimischen Brei vorgesehen war. Und Peng, Todesstrafe. Graig hält den aktuellen Rekord, doch unsere mobilen Endgeräte, die wir zur Beweisführung nutzen, haben bei den Distanzen aufgegeben. Klappt dann vielleicht zum Diaabend 😂😂😂 Dann kam ein trauriges Highlight auf den Zettel: in den letzten Monaten sind viele Tiere verhungert. Wasser allein ist gut zum Trinken, doch wenn es den Boden nicht nässt und kein Gras wächst, bleibt der Bauch leer. Wir haben noch nie so viele Kadaver am Wegrand zählen müssen wie heute, hunderte verhungerte Gnus und Zebras. Zum Glück für empfindliche Nasen waren sie schon abgenagt und vertrocknet….
Dass die Massai in Rufnähe zu den Löwen ihr Vieh weiden ließen, hat uns schon verwundert, doch die Jungs waren entspannt und der Pascha der Katzen trat den Rückzug an. Kuh schlägt Katze. Rekord?
Dann kam ein alter Zottel aufs Trapez… sicher keine Schönheit (mehr) jedoch mit 14 Jahren der aktuell älteste lebende Löwe in Ostafrika. Seine Majestät Morani der I.
Weltrekord! Er befindet sich schon im betreuten Wohnen, wird also begleitet… iss ja auch kein Checker mehr mit 14…..wenn man eigentlich nur 8 bis 10 Jahre alt wird als Kerl.
Am Nachmittag besuchten wir ein Camp, das Kerstin von früheren Aufenthalten kannte. Benannt nach den großen Akazien besuchten wir die schottischen Manager des Tortiliscamp zum Five-a-clock-Tea. Graeme hat ein Buch geschrieben und Kerstin wollte unbedingt eine Signatur. Als Dankeschön gab es ein Fläschchen Rostocker Gin. Außerdem konnten wir das Schulprojekt unterstützen, welches von dem rührigen Schotten ins Leben gerufen wurde. Passend zum Schulbeginn nach zwei Monaten (!!) Sommerferien leerte sich endlich die Reisetasche von Schreibblöcken, Blei- und Buntsiften für die Kids und Kreide für die Lehrer. Immer auch ein klein wenig Gutes tun, wenn man schon mal hier ist…
Dann gab es kurz vor Feierabend noch einen Flashmob der Blesshühner . Und mit ein wenig Laien-Zählung kamen wir auf knapp 2000 Vögel. Also jene, die auch in Schwaan und Rostock übers Wasser rutschen.
Also, Ihr Rekordkontrolleure, einige hohe Zahlen waren schon mit am Start, oder?
Leider können wir nicht abmessen, wieviel das Riesenhippo frisst, was grad immer noch hinterm Elektrozaun schmatzt. Das wäre sicher auch eine respektable Menge…
Nach so vielem Zählen darf man getrost gegen 22:00 Uhr, also jetzt, ins Bett fallen, oder?
Rekordverdächtige Textlänge…. Gute Nacht alle zusammen, Lala salama, die Hyänen rufen schon durch die Nacht!!
Eure Charlotte
Spotting Liste: Tüpfelhyäne, weitere 7 Löwen, Wasserbock, Glanzstar, Blesshuhn ( außerhalb von Zuhause), Sandhuhn, sehr viele …; Drongo ( was das wohl sein mag?)Leggi altro

ViaggiatoreDas war ja wieder für euch ein toller Tag, voll mit vielen Erlebnissen. Es ist immer schön zu lesen, was ihr so erlebt und gesehen habt 👍🙂 Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste spannende Story und auf Fotos. Lasst den Abend bei einem Gläschen Wein ausklingen. Liebe Grüße 🍷

ViaggiatoreJa mein Schwesterlein, es ist hier einfach traumhaft... diese Weite der Landschaft ist faszinierend und die Vielzahl der Tiere life zu erleben ist unbeschreiblich.

ViaggiatoreJeden Bericht lese ich mit Staunen und versuche es mir bildlich vorzustellen, wie es wohl bei euch sein mag. Doch so ausführlich Charlotte auch davon berichtet...ich glaube meine Vorstellung reicht nicht annähernd aus. Ich habe zu Dirk gesagt, dass man sich vermutlich selbst mal ein Bild machen muss. Bitte fleißig weiter berichten und die Liste der Tiere wachsen lassen. Lala salama
NO otherone bites the dust
28 gennaio 2023, Kenia ⋅ 🌙 21 °C
Hallo Ihr Frischluftfanatiker, hier ist Eure Charlotte. Ich hab mal an der Straße am Strande ein Messgerät gesehen, das die Feinstaubbelastung misst. Und seit heute weiß ich, warum es das hier in Kenia nicht gibt: die Dinger würden explodieren….
Deshalb habe ich den ganzen Tag Mercury‘s Lied gemurmelt… mit dem Originaltext versteht sich. Doch heute waren nicht die andren dran sondern wir.
Das Verholen vom Amboseli nach Tsavo West dauerte fünfeinhalb Stunden. Die Hyänen in der Nacht waren gnädig und die Löwen ( ja, es WÄRE möglich gewesen) mussten unbedingt rumrühren, als wir im Tiefschlaf waren. Ein letztes Spiegelei, ein letzter Blick über endlose Weite, dann ging es weiter. Abgesehen von einer Stunde Weg suchen…. war es eine weitere Stunde Strecke machen und ansonsten Schauen, Lob einheimsen ( Holger bekam heute das silberne Elefantenabzeichen für scharfen Blick) und Touristenfotos schiessen.
Der Kilimandscharo war heute die Szene unser Shootings. Mit Strauß, mit Elefant, mit Holger und Kerstin…. Vorwärts, rückwärts.
Dann kamen Tiere, die wir beim Universum bestellt und bis dato nicht gesehen hatten.
Meist kommen größere Überraschungen, wenn man auf dem Sprung ist. So weilte TJ, einer der Tusker, am Straßenrand zum Abschiedsgruß.
Dann gab es Heimatkundeunterricht. Dörfer, Armut, Gemüseanbau, bettelnde Kinder, knatternde überladene Motorradtaxis. Stolze Frauen, viel Müll und kein Müll, wechselndes Territorium von flacher Weitblicksavanne auf lavahügeliges Strauchgelände.
Bis dahin war das Autowaschprogramm vom Vorabend, das Duschen und Salben, das Ausstauben der Klamotten und das Bierspülen der Kehlen schon wieder komplett hinfällig.
Wenn Ihr also wollt, dass Eure Feinde Staub fressen, schickt sie nach Afrika!
Das Idyll, was im Tsavo West trotz Irrfahrt durch eine Maisplantage und Bohnenfelder auf uns wartete, wartete mit komplett anderem Outfit auf. Ein Zeltcamp an einem aufgestauten Fluss, mit Krokodilen als Aufsehern und Hippos als Chor. Mal sehen, ob sie über Nacht die Klappe halten…?
Da der Safarigast das einzige ist, worum es sich hier dreht, gab es auch noch halb drei Mittagessen und dann ging’s weiter. Neuer Park, andere Flora und Fauna, rote Erde, alles klar.
Holger hat sich nach drei Game Drives so eingefuchst, dass sich Kerstin zurücklehnen und disputieren kann mit dem Fahrer, bis einer aus dem oberen Stockwerk Elefantensichtungen vermeldet. 👍👍👍 das gibt das Elefantenabzeichen in Silber‼️
Eine Nachtsafari haben wir erst mal für heute abgewählt, der Speicher ist irgendwann voll… besser sitzen wir mit dem Vogelbestimmungsbuch am Hippoteich und freuen uns ein Loch inn Bauch… Buschbabies haben auch schon gemeckert, doch weil Kerstin damit ihre Puffotterbegegnung verlinkt, hört sie bei den Buschbabies einfach weg.
Tja, inzwischen sind wir ein weiteres Mal entstaubt, gefüttert und von den lokalen Maasai besungen und betanzt ( so schlimm wie all In in der Türkei isses nich), fixen unseren Report an der Bar, weil das Zelt digital Detox hat und schlummern heute vielleicht etwas eher hinüber , langsam greift der neue Rhythmus.
Lala Salama, Eure Charlotte
Spotting Liste : TJ der Tusker, kein Löwe, Dik Dik, Sekretär ( mit zwei Füßen!), lesser Kudu, Rotschnabeltoko, Squirrel - auch Eichhörnchen genannt, Go-away-Bird, Würger ( nicht für Schwiegermütter sondern nur schick mit langem Schwanz) Schlangenadler, Weisskopfgeier, Hippos und zukünftige Handtaschen enMasse,Wasserbock, OryxLeggi altro

ViaggiatoreOha, Google sagt in zwei Stunden ist das Ziel erreicht. Da stand Euch wohl öfter was im Weg. Glückwunsch an den Medaillengewinner. And now, photos please, lots of photos please :). It’s Great

ViaggiatoreHallo Jana,das zum Thema Navigation. Die Stimme wollte, daß wir ständig links abbiegen...ein Maislabyrint wäre dagegen einfach gewesen. Afrika eben.
Mister Lava Lava
29 gennaio 2023, Kenia ⋅ 🌙 23 °C
Hallo Ihr lieben GeologInnen, hier ist Charlotte!
Heute sind wir in einem echten Dilemma. Holger hat heute das Safariabzeichen in Silber absolviert. Elfeinhalb Stunden auf dem Landrover, das will erst mal geschafft werden. Das Dilemma? Wir kommen im Dunklen ins Camp, Expressduschen, Highspeedaperitif ( GT ist wichtig gegen Malaria), Abendessen gibts erst zu Zeiten, wo man zuhause schon die Tagesschau am Flimmern hat.
Jetzt schreiben wir unser Tagebuch und sechs Uhr geht es morgen wieder auf die Piste. Ohne Frühstück. Aber nicht, weil Montag ist sondern die Chancen, vollgefressene Löwen zu sehen, am höchsten sind. DAS ist das Dilemma, schreiben und schlafen sollen. Wir kämpfen uns voran. Was ist denn heute alles passiert? Wo fange ich an?
Mit Chemie am Besten: Fe3O2
Das ist roter Eisenstaub. Dafür ist der Tsavopark berühmt und bekannt. Rote Erde überall, in allen Ritzen und Falten….auf dem Elefanten, am Baumstamm, an dem der Elefant sich rubbelt, in der Luft und eben in jeder Pfütze. Und schon muss ich grad mal die Berichterstattung unterbrechen. Ich schreib ja bei Kerstin am Tisch - unter freiem Himmel mit Sternen dran - und soeben schwimmt hier ein Krokodil vorbei mit einer Antilope im Maul. Und glaubt es oder nicht, grad hat er den Schädel zermalmt… Alter… DAS hat geknackt.
Ok, zurück zum Thema:
Ihr müsst wissen, daß so eine Safari kein Kindergeburtstag ist. Es ist anstrengend und manchmal auch langatmig. Doch was man eben erleben kann löscht im nu den Speicher , der langweilige Phasen registriert hat. Da ist man auch mal drei Stunden vegetarisch unterwegs, vielleicht, weil jemand vergessen hat, die Käfige zu öffnen, die Tiere auf Versammlung sind oder weil Sonntag ist, wie heute.
Jetzt, wo Ihr das wisst und endlich sicher sein könnt, dass wir hier nicht zum Vergnügen sind, gehts Euch bestimmt besser.
Weiter mit Geologie: eigentlich wollten Kerstin und ich nicht noch mal in den Tsavo West, denn wir sind Savannenfans. Hier gibt es richtig hohe Berge, baumlose Schotterfelder, Lavaflüsse‼️, Vulkankrater und noch mehr hitzewerfendes unwegsames Gelände. Doch Pferd und Holger sollten sich selbst ein Bild machen und das schien den beiden ziemlich gut zu gefallen, was sie da sahen….
Das erste war ein Leberwurstbaum, der erst beglaubigt wurde, als Paul, unser Fahrer, erklärte, wie die Einheimischen aus den Früchten Bier brauen.
Einem Leoparden kamen wir auf die Fährte, aber eben nur darauf. Man kann schließlich nicht jeden Tag im Lotto gewinnen. Bei den Mziwa Springs, die Quellen die Mombasa mit Wasser speisen, ging das Anglerherz auf, als Holger blaue barbenartige Fische ausmachte und sogar unter Wasser beobachten konnte. Ja ja, gibts nicht nur im Zoo solche Bunker! Wie man die Rückstände von den Hippos, Krokodilen und dem Waran rausmacht, bevor es in die Leitung gespeist wird, darum kümmert sich hoffentlich jemand anders.
Dann ging es in größter Hitze zum Highlight, dem Teufelsstrom von Lava. Wie in alten Märchen spricht man hier vom Scheitan… und als wir Holger so über die schwarzen Brocken klettern sahen, kam uns die Idee zum Titel des Tages. Wie überall auf der Welt, wollen Menschen die fruchtbaren Gegenden um Vulkane besiedeln und beackern, denn was dort wächst, gedeiht prächtig. Am Kilimandscharo war das gut zu beobachten, hier im Nationalpark genügt die Natur sich selbst.
So Ihr Lieben, gleich fängt bei Euch der Tatort an, und bevor ich Euch vorbereite, dass es den heutigen Tag in zwei Teilen gibt, noch der Hinweis auf den Kracher am Nachmittag. Eine Büffelherde wälzte sich gen Wasserloch. Eine Herde …. Zweihundert gezählt, hochgerechnet auf vierhundert. Jung und alt, groß und klein, alle durstig. Holger hatte einen Flash . Das wird sicher schon im Clip zu sehen sein.
Jetzt ist aber schon knackig spät für Safari-Hippos und weil wir morgen vom Frühstück bis zur Teatime Pause machen, geht es an dieser Stelle nach dem Frühstück munter weiter.
Fetzt ja nicht, wenn es Stress macht, denn ich hab noch ne Menge zu tippen, doch irgendwann müssen auch kleine Hippos pennen.
Außerdem muss ich erst mal das Schädelknacken vom Kroko verarbeiten.
Also bis morgen Ihr WissenschaftlerInnen,
Eure CharotteLeggi altro

ViaggiatoreLiebe Charlotte nebst Anhang, Ihr macht diese Berichterstattung ganz zauberhaft- man hört quasi die Knochen knacken;). Und das dies auch ein bisschen anstrengend ist, weiß ich auch...aber Ihr macht damit einer Menge Leuten eine Freude, also bitte weiter so. Und viel Spaß Euch weiterhin.

ViaggiatoreSchlaf gut Charlotte und grüße Deine Menschen. Holger war bestimmt glücklich unter all dem Getier auch mal ein paar Fische zu begrüßen. Lala salama
Adrenalin
29 gennaio 2023, Kenia ⋅ ☀️ 30 °C
Hallo Ihr Fleißigen daheim, es geht weiter im Text . Wir haben - unter Einhaltung der Parkregeln - ein paar Geschwindigkeitstests vorgenommen.
Den ersten mit Straussenvögeln, denn die Niederlage wollten wir gleich zu Beginn kassieren. Leider haben die trotz der Flitzerei keine Staubwedel verloren und daheim gehts wieder mit Lappen weiter. Apropos…wir haben Busch-Lunch gemacht und weil Paul ein kluger ‚68iger ist, auch über Politik gesprochen. Die Waschlappennummer von Kretschmann fand sogar er merkwürdig…..jetzt geht das Gerücht in Kenia, die Deutschen duschen nicht mehr. Na Bravo.
Danach haben wir Zebras zum Duell aufgefordert. Wir konnten gut Schritt halten auf dem Rote - Erde - Pfad, bis die Erde sich in der Luft breitmachte und wir die weiße, etwas rot eingestaubte, Flagge hissten. Die nichtsnutzigen Grasfresser haben wir mit einem Unentschieden im Logbuch der Ralley vermerkt. Zum Pferd hat’s nicht gereicht, aber dick einen auf Streifen machen…. ( nicht von mir, aber eben mega Spruch, der ist von der Echse. Dieser Klugscheisser-Comedypuppe. YouTube kann ich sehr empfehlen. die Echse - Zebras 👍)
Um die Wette mit Warzenschweinen oder Elenantilopen braucht man es gar nicht versuchen, die Rennen schon beim reinen Anblick des Autos panisch los. Aber Giraffen haben wir uns zugetraut. Sind ja auch Passgänger, wissen nicht wohin mit ihren Schlenkerbeinen und galoppieren durch die Pampa. Klarer Sieg für Toyota Landrover !
Nachdem sich also die Herren Pferd, Holger und Paul als Sportschau Ersatz mit PS amüsiert hatten ( lieber NABU , liebe PETA: bei den Versuchen, Wildtiere mit einem Gefährt einzuholen, ist keiner zu Schaden gekommen und alle waren im Anschluss wohlauf. Auch Charlotte und Pferd IM Auto) ging es zu den schwarzen Klunkersteinen.
Aufgeregt sind wir auch, wenn Paul seine Tricks anwendet. Er nimmt einen Blootooth-Lautsprecher und lockt die Vögel mit ihren eigenen Stimmen an. Bei Staren oder Greifvögeln ist das ganz interessant, spannen wird es, wenn Hyänen mit Löwengebrüll angeteasert werden oder die Katzen ihresgleichen vom Band hören. Simba in Mettmann sag ich mal. Ein weiterer Aufreger sind die Tse Tse Fliegen. Gar garstige Dinger, die sich unbemerkt anschleichen und dann beißen. Fragt mal Pferd, der kennt das von Haus aus und mit dem dunklen Pelz ist er ein Magnet dafür. Nur haut ihn das nicht aus seiner Plüschdecke. Kerstin dagegen zappelt und lamentiert ganz schön, wenn es sie wieder mal erwischt. Doch wir wollen mal nicht schadenfroh lästern, sonst lässt sie mich nicht mehr an die Tastatur!!
Beeindruckend war heute vor allem die Landschaft. Ausgetrocknete Flussbetten, unheimliche Palmenhaine, Baobabs, die „eigentlich“ nicht über 900m anzutreffen sind. Neben diesen monströsen Affenbrotbäumen unzählige bizarr konturierte Akazien und wie immer die Euphobias. Wolfsmilch direkt vom Produzenten.
Dann haben wir noch eine Sekundenaufnahme für all jene, die einen Grund suchen, nicht hierher zu müssen. So zwanzig Meter vorm Auto schoss ein Silberstreif über den Weg. Ohne Mercedesstern, dafür mit schwarzem Rachen. Nennt man auch Black Mamba 🐍 , doch auch wenn sie aggressiv sind, diese erdbebenartigen Strassenerschütterungen ( aus Schlangensicht) lassen sie dann eher flüchten als am Wegrand herumlungern und auf Phobiker warten…
Dann kam der Supergau für Holger’s Blutdruck und seine Mimik auch. Wir näherten uns einem einsamen Elefantenbullen. Eindeutig einheimisch, weil rostrot gefärbt. Und weil Ihr alle früher brav Professor Dr.Dr.Dathe im Tierpark belauscht oder heimlich Westfernsehen mit Gzimek gesehen habt, wisst Ihr auch, was ein Elefant in Mast bedeutet. Er war nicht gut auf uns zu sprechen und für die Erstfahrer unter uns wurde es mulmig. Wir beiden Mädels haben nicht weniger Respekt, doch wir werden erst unruhig, wenn der Fahrer nervös wird. So tanzten wir ein wenig vor und zurück, bewunderten die Rüsselspannweite und ließen ihn dann in Ruhe. Wir wissen ja, daß aufgeregte Kerle mit Vorsicht zu genießen sind.
Über die Büffel hatte ich schon berichtet und als Holger zum Ende der langen Tour noch eine seltene Grosstrappe ausmachte, hat sich das Gremium für ebendieses silberne Abzeichen entschieden. Für das Goldene braucht er nur noch ein wenig Fahrstunden, den Tauchschein gibts ja auch nicht nach drei Tagen.
Jaaa, und dann kam eben das Knochenbrecherkrokodil, aber das hatten wir ja schon und weil das Buschbaby die ganze Nacht Theater gemacht hat, haben wir auch nicht davon geträumt.
Spottinglist: Cory Bustard ( Grosstrappe), Augur Bussard, Klippspringer, Schwarze Mamba, Gabelracke (Lilac breasted Roller = Nationalvogel von Kenia), Kaffernbüffel,
Hyäne im Abflussrohr unter der Straße, Webervögel, Glanzstare, NilwaranLeggi altro

ViaggiatoreLiebe Charlotte, echt super, deine täglichen Beiträge...aber pass auf Holger auf,wenn er das Goldene Abzeichen erst hat,will er vielleicht nie wieder nach Hause zurück......

ViaggiatoreWie immer perfekt geschrieben! Man hat das Gefühl man sei dabei und wer träumt nicht von solch einem Erlebnis mit einem Bullen 😍
Der frühe Vogel wurmt manchmal
30 gennaio 2023, Kenia ⋅ ☀️ 33 °C
Hallo Ihr Langschläfer in Europa ( dass ICH so was mal sagen würde..) , hier ist die frühe Charlotte! 05:45 Uhr wecken, echte Safarizeit. Auf nüchternen Magen aufs Auto und das Frühstück als Belohnung im Visier. Doch vorher, sozusagen als Motivation, schauten wir den Kuhreihern beim Kaltstart in ihren Arbeitstag zu. Der Baum auf dem Wasser vor unserer Lodge dient als sicherer Schlafplatz und nur wer Alpträume hat und vom Ast kippt, hat Pech. Denn die Krokodile, die gestern keine Antilope abbekamen, warten schon drunter. Ein Nimmersatt querte unseren schweifenden Blick und der Kilimandscharo hatte den Hut gezogen als Morgengruss und so war der Aufstehschmerz fast vergessen. Die Tüpfelhyänen hatten sich noch nicht gekämmt vorm Joggen und wollten nicht aufs Foto. Auch die Vertreter von Radio Kenia, Kenner sagen auch Warzenschwein, hatten überhaupt keinen Bock auf Fotosession. Die ersten Piepmätze plusterten ihre Federn in den Strahlen der schnell aufgehenden Sonne auf und die Zebras waren schon am Fressen. Es drohte ein eher trister Morgen zu werden, bis wir eine Löwenspur verfolgten. Es macht Spaß , aus sicherer Box heraus die Krallen und Ballen mit den Schlaumeierbildtafeln zu vergleichen und dann zu Schlaumeiern eben. Es war allerdings schnell Schluss damit, denn keine halbe Minute, nachdem die Katzentatzen sich im Dickicht verloren, hatten wir einen Reifenplatzer. Braucht kein Mensch, wenigstens war es nicht kurz vorm Sonnenuntergang 🙈 . Kommt nicht sehr selten vor, doch mit einer Mietzekatze im Nacken macht so eine Aktion doppelt Spaß. Wenn Kerstin dann noch foppt “so lange der Löwe still liegt, sag ich nichts” und wenige es als Spaß verstanden … sank die Stimmung trotzdem nicht und nach zwanzig Minuten ging es weiter. Als Belohnung und bezeugt nur durch die Mitfahrer gab es zwei Sensationen, die den Puls beschleunigten. Gerenuks, die scheuen Giraffenantilopen, anundfürsich nur nördlich des Äquators zu finden , aber was ist bei diesem Klimawandel heutzutage noch normal …. schlenzten durchs Gebüsch und die seltenen Löffelhunde , ihrer drei, verdrückten sich, bevor der Auslöser klickte.
Dann kam ein wunderbarer Erholungsteil auf unserer Reise. Spätes Frühstück, lesen und tippen bis zum Mittag, ein Gläschen Wein zum Lunch und dann ein Schläfchen.
Der Nachmittagsdrive brachte einige neue Vogelarten, die Löffelhunde ( obwohl es eigentlich Füchslein sind) und viele Zebras, Gnus und Giraffen im Abendlicht. Jetzt haben wir noch schnell die Kuhreiher gezählt, einen Antimalariadrink am Feuer genossen und werden nach Besuch der Waschstraße zum Abendessen flanieren .
Euch allen Grüße in die Heimat von Charlotte, die nicht dran denken will, dass morgen schon Halbzeit ist 💖
Spotting list: yellow billed stork oder auch Nimmersatt, Gerenuk ( Giraffengazelle), Bat eared Fox ( Löffelhund) , Kudu, Big Ground Horn Bill (Hornrabe), ZebramangusteLeggi altro

ViaggiatoreEuch bleibt aber auch nichts erspart. 🫣 ist ja wirklich sehr erlebnisreich, eure Reise. Genießt es weiterhin und kommt heil wieder zurück. 👍🥰

Kerstin BuchheimEinen zweiten Ersatzreifen haben wir noch… und heil bleiben wir auf jeden Fall. Das mit dem Zurückkommen … reden wir noch mal in einer Woche😎
Was ist Glück?
31 gennaio 2023, Kenia ⋅ ☀️ 33 °C
Liebe Lepidopterologen in der Heimat und jene, die Schmetterlinge einfach nur schön finden, hier ist Eure Charlotte, ohne Fangnetz und Köcher!
Über die Titelfrage haben sich schon die alten Griechen und römischen Philosophen den Kopf zerbrochen und für Jungverliebte klingt die Antwort anders als für Pensionäre. Unser Safariglück hatte heute einiges auf Tasche.
Tsavo West wollte es noch mal wissen, schickte aber keine Katzen oder Elefanten an den Start sondern bezirzte mit Natur. Ein paar Elefantenverwandte, die Klippschliefer, hangelten über die hinter uns bleibenden Felsbrocken, ein Wiedehopf grüßte aus einem Strauch heraus und Schlangenadler und Steppenadler zierten die Wipfel der immer zahlreicher werdenden Baobabs. Auf dem letzten Kilometerstein des Parks hielt eine Agame Wache. Und kurz bevor wir uns endlich ins Tal des Tsavo Ost herabschraubten geschah das Unerwartete, der Jackpot. Ein Spitzmaulnashorn trabte über die Straße. Nicht vermutet, gar erwartet, war das ein Safariglücksmoment der Extraklasse.
Das Thermometer kletterte schnell über 30 Grad und als würde man sich mit seinem Fön unterhalten, wehten sehr warme Winde um unsere Hüte. Ein schwerer satter Duft von Blüten waberte uns entgegen und hüllte uns in einen süßen Mantel. Und dann öffnete die afrikanische Glücksfee ihr Füllhorn und entließ Tausende weißer Schmetterlinge in die Landschaft. Über einhundert Kilometer Strecke und keine Ebbe. Vipepeo mengi - viele Schmetterlinge . So muss es sich anfühlen im Land wo Milch und Honig fließen. Doch leider war überall der Wassermangel zu sehen. ausgetrocknete Wasserlöcher und Flussbetten, suchende Tiere, keine Elefanten. Da ist es echt dekadent, wenn man am Zelt seinen eigenen Pool weiß. Doch nur Touristen bringen jenes Mittel, mit denen man den Tierschutz finanzieren kann. Nach Abzug der Bestechungsgelder, versteht sich.
Eine lange Strecke ohne Feder- oder Felltiere ließ Zeit zum Polittalk. Jetzt kennen die Kenianer Greta Thunberg ( das ist das einzige Mal, dass man hier einen Vorteil hat, denn auf Sandpisten kann sich keiner festkleben 🤭. ) Und wir hören, dass die Somalis eine gleichermaßen grosse Gefahr für die Zukunft des Landes darstellen wie die Chinesen. Während die Grossreichvertreter die Straßen und Gleise bauen und sich mit Bodenschätzen bezahlen lassen, infiltrieren die Nordafrikaner den Mittelstand und das Business des kleinen Mannes. Sogar das Kat - Geschäft haben sie kassiert ( das kennen wir in Europa nicht so, wer soll auch die ganze Spucke von den Gehwegen räumen…)
Die Termitenhügel, viel an der Zahl und rotaufgeschossen, sind Behausung für Mangusten, denen wir beim Tollen zuschauten und anderes Getier, was sich unseren Blicken besser entzog.
Rechtzeitig vor Schließung der Essensausgabe erreichten wir die vorletzte Station unseres Urlaubs und die letzte der Safari. Das Manyatta Camp. Mit Elefantengarantie, welche vor Berühren des Suppenlöffels eingelöst wurde. Eine einzige Stunde reichte, um eine Hose zu waschen und in der Mittagshitze zu trocknen, sich selbst im Pool zu erfrischen und die nächsten Elefanten am Zelt vorbeiflanieren zu sehen.
Dann ging es auf die erste Runde in Kerstins Lieblingsparkteil. Wissend, in Godomas Nähe zu sein, startete der Emotionscountdown, welcher erst morgen Abend auf Null geht.
Die erste Runde über zweieinhalb Stunden brachte die afrikanische Glücksidylle aufs Tableau: grüne Wiesen mit weidenden Antilopen, vielen Elefanten, Kerstins Lieblingsvogel, dem Rabenprofessor ( Big Ground Hornbill) , der sie so an den Sandmannraben erinnert. Wir erspähten das Nest eines Hammerkopfes, das einer Vierzimmerwohnung gleicht im Verhältnis zur Körpergröße ( Ente vs. 50kg Nest).
Der hat also auch Glück !
So liebe Mitleser unseres Tagebuches, auch wenn Halbzeit und die Safari selbst bald vorbei ist, so genießen wir vier die schnell vergehende Zeit mit jedem Atemzug. Nicht dran denken, dass dieses Glück vergänglich ist, denn in unseren Herzen werden wir es ewig bewahren,
Lala Salama Ihr Harold Castlepools ,
Eure CharlotteLeggi altro

Viaggiatore
Ist interessant, die Fahrt aus dieser Perspektive zu sehen. Euch eine schöne Zeit 😘
36 Grad, kein Ventilator
1 febbraio 2023, Kenia ⋅ ☀️ 32 °C
Hallo liebe Saunafreunde und auch alle, denen kein Eisen zu heiss ist! Hier meldet sich Charlotte aus Voi !
Es war unser letzter Tag im Busch und wieder aufregend. Vor dem krönenden Abschluss, unserem Besuch in der Sheldrick Station ( große Gruppe / in Nairobi war die Kinderkrippe), absolvierten wir einen sechsstündigen Game Drive bei Temperaturen um die 35 Grad.
Safarilike schließt man bei Gegenverkehr auf der Piste dann auch noch die Fenster, um nicht noch mehr Staub zu inhalieren, das hat der Schwitztour eher noch Aufwind gegeben. Da schlürfen sich drei Liter Wasser mal schnell so weg. Ohne Pinkelpause, versteht sich. An den Sümpfen, im Schatten einer Akazie, beobachteten wir Big Tusker, Ihr erinnert Euch - die Stoßzahnriesen. Im Gespräch mit Rangern erfuhren wir auch den Namen des „Neuen“, Jaru one. Der musste schon den Kopf heben, um nicht beim Gehen Furchen zu ziehen, sehr imposant anzuschauen. Eher possierlich dagegen die Klippschliefer am Wegrand und wieder zahlreiche Schmetterlinge, die „ Margarita White“ genannt werden. Unbeeindruckt von der Hitze scheuchte ein Impalabock seinen Harem über die Ebene. Anundfürsich nichts Besonderes, wenn wir nicht 280 Beine gezählt hätten. Wir lernten, dass das Schwerstarbeit sei, Frauen und Kinder in dieser Anzahl im Zaum zu halten und sich das Glück des Paschas zeitlich im Rahmen hält.
Es war tatsächlich im Gesamtbild jene Aufnahme von grasenden Elefantenherden nebst Zebras, Oryx, Kuhantilopen auf einer Feuchtebene, was die Erinnerung an Afrikas Savane manifestiert. Dazwischen steigen Sekretäre, schreiten Hornraben und, Trommelwirbel : echte Weisstörche aus Europa, die hier überwintern. Beim Blick auf den Wetterbericht in der Heimat finden wir das auch in Ordnung, denn bei der Kälte hält es ja kein Frosch aus…bis er gefressen wird. Beobachtet wurde die Szenerie von vier Löwinnen, so lange, bis Gazellen sie entdeckten und Alarm schlugen.
Schnell wurde ein Sicherheitskorridor um den Busch eingerichtet und gemieden. Nicht von uns, so lange, bis andere auf unser Auto aufmerksam wurden und bevor die Zahl zweistellig wurde, ergriffen wir die Flucht.
Inzwischen hatte die Sonne den Zenit erreicht und wir waren willens, den Heimweg anzutreten. Sogar die Büffel türmten sich unter Vernachlässigung der Abstandsregeln im raren Schatten und von Geparden, weiteren Löwen und dem Scheitan ( sollen nicht Schlange sagen, da haben alle Panik) fanden sich nur noch Spuren im Sand. Und allen, die da ihre Abdrücke gelassen hatten, will man ja gar nicht unbedingt begegnen….
Das Wasserloch am Haupthaus bot Elefantenentertainment, doch wurde da gerade ein Gruppe Kongressteilnehmer abgefüttert, deren akustische Hinterlassenschaften zum Unmut unserer Menschen führte.
Grad war noch eine halbe Stunde Pause im Zelt drin, die Schuhe lüften und Augen schließen, dann ging es ein letztes Mal in den Tsavo Ost Park, gleich links hinter dem Tor den Berg hinauf. Sheldrick hatte unsere Anmeldung erhalten und mit nur vier anderen Touristen warteten wir keine Minute bis zur Ankunft unserer Racker. Paul hatte wieder den Weg nicht gefunden, wie beim ersten Mal, John bei unserem zweiten Besuch auch nicht. Grad noch rechtzeitig geschafft zur Milchmahlzeit. Puuhhh. Ich weiß nicht genau, ob und wie das mit Kerstin und Godoma so gelaufen ist, aber die Parallelen sind unverkennbar. Godoma kam mit der ersten Gruppe der Miniausgaben als Begleiterin, die Größeren wurden auch mal zur Ordnung gerufen und sie versuchte, nach ihrer Ration sich noch ein paar zusätzliche Milch- Schlucke zu ergattern. Später im Gatter hat Kerstin sie wieder gefüttert, und fragt nicht nach Wiedererkennung, man kann es sich einbilden oder lassen, doch es war wieder pure Freude. Nur dieses - beim fünften Mal der Begegnung der beiden - hatte Godoma noch mal einen halben Meter über Kerstins Scheitel zugelegt. Nichts mehr übrig von dem halben Hahn von 2015…
So isses mit den Menschenkindern und den Elefanten auch.
Das war die Sahnehaube über den letzten sieben Tagen in der Wildnis.
Damit wir nicht vergessen, wie rau die Realität ist, gab es noch einen Zwischenfall am Park- Gate. Beim Packen all der deponierten wichtigen Dinge, die eine Woche im Auto wohnten, wie Vogelbücher, Bestimmungstafeln, Sonnenbrillen, Safarihüte und Kram…. hat Holger eine Tüte Kartoffelchips aus dem Lunchpaket verblieben auf den Sitz gelegt… mit der Definition von „Affenzahn“ sprang eine Meerkatze durch das halb geöffnete Fenster und klaute die Glitzerfolientüte schneller als Kerstin schreien konnte. 1:0 für den Affen. Krrrrrhhhhhh.
So Ihr Schwitzkastenartisten, jetzt geht ein Sturm durchs offene Restaurant, dem bei uns zu Hause ein dolles Gewitter folgen würde. Darüber würden sich die Menschen und Tiere und Pflanzen hier auch freuen und deshalb wird es nicht geschehen. Wir werden jetzt unter dem Restlicht des Tages unsere Safariwoche ausklingen lassen.
Ihr Lieben, wie wir die nächsten fünf Tage im Paradies kommentieren werden, müssen wir zu viert beraten. Erst mal haben wir noch einen fetzigen Reisetag vor uns, sagt Kerstin. Mal sehen, ob sie blufft. Madaraka - Express nach Mombasa, mit dem Auto durch die Stadt inklusive Fähre, dann noch zähe zwei Stunden bis Chale Island und wenn Ebbe ist, mit dem Trecker übersetzen. Mal sehen…
Also liebe Mitleser, das war’s erst mal von der wilden Tierwelt und unglaublich endlosen Weite der afrikanischen Savanne,
Kwaheri sagt man hier, badai- bis gleichbald! Eure CharlotteLeggi altro
Holiday kommt von holy day?
2 febbraio 2023, Kenia ⋅ 🌙 27 °C
Hallo Ihr Lieben, hier ist Kerstin !
11 Uhr haben wir heute morgen das Manyattacamp verlassen, 12 Uhr den Madaraka Express nach Mombasa bestiegen und nach Ankunft 14 Uhr waren es noch 2 1/2 Stunden bis zu dem “Place to be “. Ich hatte Holger auf die Beschwerlichkeiten der Anreise vorbereitet mit dem Wissen, dass das, was uns erwartet, alle Beschwerlichkeiten vergessen läßt . Nun sitzen wir in der neu errichteten Sundowner Bar und freuen uns auf fünf Tage Nichtstun. Unsere Banda steht am Ende der Klippe, hat eine Treppe zum Strand und die Speisekarte verrät , dass wir nicht verhungern werden. Jetzt werden die Bücher aus- und das Tablet eingepackt. Charlotte bekommt Erholungsurlaub und wir werden uns bestimmt noch mal vor Abreise melden, doch nicht so diszipliniert wie in den vergangenen neun Tagen.
Und diesem Sinn: Kwaheri badai, bis die Tage, danke für Euer Interesse in diesem geschlossenen Nutzerkreis ( der Euch vor Dia-Abenden rettet) und bleibt gesund und glücklich , wo auch immer Ihr seid!
Kerstin, Holger, Charlotte und Pferd!Leggi altro

ViaggiatoreFür uns war es sehr interessant, euch bei eurer Reise auf diesem Wege zu begleiten. Genießt die restlichen Urlaubstage. Es sei euch gegönnt. Seid lieb gegrüßt🥰 von uns.
Selbsterklärend
4 febbraio 2023, Kenia ⋅ 🌙 27 °C

ViaggiatoreOh seid Ihr unter die Sandskulptur Künstler gegangen, oder ist das mit fremden Federn geschmückt? Wenn ja, melde ich Euch in Warnemünde bei der Sandwelt an. Weiterhin schöne Tage. Genießt die Wärme , hier ist es kalt.🥶🥶

ViaggiatoreWir können nur Maulwurfshügel bauen😂, für 50 Cent durften wir Fotos schießen.
Waterworld
6 febbraio 2023, Kenia ⋅ 🌬 29 °C
Kwaheri Kenya
7 febbraio 2023, Kenia
Liebe Familie , liebe Freunde , hallo ihr unermüdlichen Mitleser! Esoit hat keine Notiz von uns genommen, denn er hatte Mordsspass mit seinen Kumpels im Schlamm. Godoma hat schon Verantwortung für die Jüngsten in ihrem Camp übernommen und ragt mir erhaben über den Kopf ( und hat 3 Kg Pellets aus meinen Händen verputzt). Davor , dazwischen und danach hatten wir einen wundervollen Urlaub. Mit Tieren aller Gattungen, haben an vielen Orten unser Haupt gebettet, guten Kenianischen (!!) Wein getrunken, Swaheli geübt und angewandt. Holger ist Kerstin voller Vertrauen über Stock und Stein gefolgt und hat sich genau so gut erholt wie alle anderen. Die Bilanz nach all den Eindrücken tendiert zu: einmal ist keinmal 🐘 und damit wird dieses Buch zunächst geschlossen. Vielleicht finden sich unter den Besuchern unseres Tagebuches Nachahmer oder Mitmacher, wir freuen uns, dass Ihr uns gefolgt seid und mummeln uns jetzt vorsorglich in Fleece und Watte nach den Wettervorhersagen für Norddeutschland .
Asante sana, kwaheri und bis die Tage!
Charlotte, Pferd, Holger & Kerstin
PS: und jetzt anschnallen liebe Reisende, das erste genderneutrale Klo , was ich mit eigenen Augen seh’, auf dem Flughafen Nairobi 👍die Jungs sind also nicht nur in Sachen Plastetüten Weltmeister sondern auch hier. Gibt nen extra Punkt !Leggi altro

ViaggiatoreVielen Dank für die tollen Berichte und natürlich auch für die Bilder. Es war ein Genuss, euch zu folgen. Zieht euch warm an, wenn ihr wieder nach Deutschland kommt. ❄️ es ist ziemlich frostig. 😏👌

ViaggiatoreWir können uns dem nur anschließen. Es war immer spannend und interessant, die Berichte zu lesen und die schönen Fotos anzusehen. Wir wünschen euch einen schönen Heimflug. Bis bald.🙂😘





























































































































































ViaggiatoreCharlotte & Pferd...passt gut auf H & K auf! Wertvolle Fracht geht Morgen an Bord. Pleasant flights! Wir sind sehr gespannt auf die Berichte...
ViaggiatorePferd ist ein guter Name. ☺️ Charlotte und Pferd passen gut zueinander. 👍
ViaggiatoreZwei schöne Namen. Sie werden immer gut auf euch aufpassen 👍🥰