• Atemlos II

    18. September 2025 in Kenia ⋅ ⛅ 27 °C

    Durch die Nacht …ohne Helene, aber dafür mit Clement, Joseph und und und…na ja, wird schon nen Grund geben, warum ich nicht berichten konnte. Keine Bange, es gibt ne tolle Erklärung. Bis später!

    Macht Euch doch mal keinen Kopp daheim, moinzen hier von Charlotte! Wir waren etwas überfordert mit dem Verlauf gestern. Alter Schwede , die Menschen haben bald nichts mehr auf die Reihe gekriegt! Wollten sich frisch machen und zum Essen wieder ein paar Höhenmeter gut machen, derweil hatten sich unbekannte Heinzelmännchen auf der Terrasse nützlich (?) gemacht und Mobiliar angeschafft, Schüsseln, Töpfe und Pfannen in Stellung gebracht, Flaschen mit diversen Inhalten aufgereiht und eine Gasflasche samt Kocher aufgebaut. Hä? Dann kam der Chefkoch schmunzelnd um die Ecke und uns zum Abendessen auf der eigenen Terrasse eingeladen. Da hat sich unser Reisebüro in Bad Elster aber was cooles ausgedacht…. Privates Dinner mit gesponsertem Rotwein, alle hatten dichtgehalten. Während ich schon mal die Location abcheckte und Pferd sich auf einen Austausch mit dem Askari einließ (das sind die Aufpasser, wenn der Affe zum Angriff rüstet…) spülten sich die Menschen die Freudentränen vom Körper und hasteten fahrig vor den Zelteingang. Ok, pole pole sagt man hierzulande. Also runterkommen und einfach mitmachen. Schwierig, wenn Kerstin neuerdings nur rumpickert. Aber sie hat sich tapfer den Koriander- Tomatensalat (NICHT andersrum) von Holger für die Höflichkeitspunkte einverleibt und Holger im Gegenzug das Schweinsrippchen. Bei den gebrutzelten Rinderfiletstreifen waren sich beide über die Vorzüglichkeit einig und das Dessert haben die Jungs (Gottseidank) vergessen zu servieren. Der Wein floss gut und mit einem Swaheli-Englisch Gemisch auch die Kommunikation . Irgendwann wurde dem Chefkoch die Adresse zugesteckt, wo er sich in Mombasa für einen AIDA Job bewerben kann und irgendwann, nachdem die guten Geister vom Hof geritten waren, kamen die Menschen zur Ruhe. Ohne W-Lan. Hier noch in die Lobby zu sprinten um die Besorgnis der Leserschaft zu mildern fanden die beiden Safarigänger als übertrieben und sanken erschöpft in die Kissen, die von den bereits erwähnten Wärmflaschen auf Betriebstemperatur gehalten wurden. So, jetzt ist es raus.

    „Das Leben besteht nicht aus den Momenten, in denen wir atmen, sondern aus denen, die uns den Atem rauben.“
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