NNN - Nakuru / Naturwunder / Nashörner
22. September 2025 in Kenia ⋅ ⛅ 19 °C
Hallo liebe Freunde des gepflegten Lagerfeuers, hier ist Charlotte mit der Spätschicht!
Was für eine Oase, hier auf 1700 Metern in der Höhe. Es zwitschert und tirilliert, knistert und zirpt, dass es sich gewaschen hat. Apropos: nach dem köstlichen Lunch, bei dem wir an selbst angebautem Salat und Avocado vom Wochenmarkt knabberten, gab es ein feines Gewitter. John hat sich kaputt gelacht, weil Kerstins WetterApp was anderes versprochen hatte. Ok. Pech gehabt. Mit dem Start gen Lake Nakuru Nationalpark hörte es auf, zu Donnern und zu Tröpfeln, nur der Schlamm hatte sich inzwischen in Schmierseife verwandelt und John wird am Abend zum ersten mal wirklich Auto putzen müssen… Wasserbock-Mamas grüßten am Tor des Camps und ein Mix von Kühen und Antilopen säumte die Fahrt zum Gate. Aloe Vera Pflanzen, von Menschenhand zur Saftgewinnung aufgereiht gepflanzt, ließen die roten Blüten im frischen Wind schaukeln.
Grad über den Hügel hinter dem Gate hinweg und ZACK, ein Traumblick auf die Wasserlandschaft und Peng, das erste Nashorn vor der Linse. Ein Spitzmaul in diesem Fall. Bis zum Bauch im Wasser, hörten wir seine Stummelbeinchen bis hoch zum Weg im See schmatzen. Ein wundervoller Anblick, dankbar, das erleben zu dürfen. Die Natur lud eher zu einem Spaziergang ein als zu einer Fahrt im Landrover, aber wir haben die Regeln nicht gemacht. Hohe Fieberakazien bildeten einen dichten Wald und boten ein paar Lichtungen mit Blick auf den Sodasee dar. Sogenannte Candle Bushes hatten zu Holgers Erbauung gelbe Kerzen aufgesteckt und viele kleine weiße Blüten rechts und links der Fahrspur täuschten darüber hinweg, dass es sich um den gemeinen Stechapfel handelte. Hochgiftig das Zeugs und ausreichend vorhanden. Das zweite Rhino, in diesem Fall ein Breitmaulnashorn, graste ungestört von den Safarijeeps - lange nicht so viele , wie in der Mara - neben dem Weg. Gleich in Nachbarschaft eines Affen -Abendbrot - Baums (Charlottes Wortkreation), damit wenigstens einmal Paviane ins Tagebuch Eingang finden. Denn eigentlich sind das … ääääääääähhhhhh Viecher.
Ein Weisskopfseeadler erinnerte uns daran, dass wir in Wassernähe kurvten und so kam das Ersehnte und Unausweichliche: die Flamingos und die Pelikane. Rechtzeitig, bevor die Sonne ihre letzten Strahlen sendete, gab es unglaubliche Eindrücke von der Waterkant. Die Scherenschnitt - Silhouetten toter Bäume im Wasser bildeten den Rahmen für ein bizarres Schauspiel verschiedener Federtiere. Flamingos stakten und wateten im Takt durch die Uferzone, ihre Jungtiere dagegen bewegten sich unförmig am Rande. Pelikane putzten ihr Gefieder oder schwärmten aus zum Truppenfischen. Eine von der Natur programmierte Inszenierung sondergleichen. Erst paddelt der Schwarm und treibt den Fisch zusammen und dann gehen alle Köpfe gleichzeitig unter Wasser, um die Beute einzusammeln. Cooler Plan!
Die Euphorbia im Gegenlicht, das Willkommenskonzert der Vögel im Camp, der warme Kerzenschein in unserer Hütte… ein Reigen der Freude und Annehmlichkeiten. Der Chefkoch hat sich auch nicht lumpen lassen und während ich und Pferd frisches Gras futtern, bekommen die Menschen Chicken Wings, Red Snapper und Lamm aus dem obersten Regal. Inzwischen sind dann auch die zwei anderen Pärchen vom Feuerplatz verschwunden, ich diktiere noch den Rest und dann geht es ab in die Koje. Lala Salama Ihr da draussen, Eure CharlotteWeiterlesen




























ReisenderTolle Erlebnisse, noch viel Spaß
Reisender
Ihr seht glücklich aus 😊
Reisender
😋😋😋