Die Brücke von Millau
March 19, 2025 in France ⋅ ☁️ 7 °C
Wir fahren also im Starkregen von Argelès-sur-Mer ab und entscheiden uns trotz allem für die A75, also den mautfreien Weg nach Norden. Als wir den schlimmsten Regen fast hinter uns lassen, bleibt ein gelb-grauer Himmel mit einer niedrigen Wolkendecke und einem grauen Schleier über der Landschaft. Zwischendrin nieselt es immer wieder. Ich habe keine Lust anzuhalten und fahre weiter, länger als ursprünglich geplant, weil ich aus dem Regen herauskommen möchte.
Als ich schließlich in Millau ankomme, zeigt die Stellplatz-App an, dass noch zwölf Plätze frei sind. Millau, bekannt für seine beeindruckende Brücke, das Viaduc de Millau, liegt im Tal des Tarn und ist von spektakulären Kalksteinplateaus umgeben. Die Stadt ist ein Zentrum für Outdoor-Sportarten wie Paragliding, Klettern und Kajakfahren. Die Autobahn A75 führt direkt über die imposante Brücke, die mit einer Höhe von 343 Metern sogar höher als der Eiffelturm ist.
Trotz der angeblichen zwölf freien Stellplätze kann ich mir nicht vorstellen, wo die alle sein sollen. Ich bekomme zwar noch einen Platz, aber der nächste Stromverteiler ist zu weit weg für mein Kabel. Aber das ist kein Problem, meine Batterie ist voll.
Wir fahren also im Starkregen von Argelès-sur-Mer ab und entscheiden uns trotz allem für die A75, also den mautfreien Weg nach Norden. Als wir den schlimmsten Regen fast hinter uns lassen, bleibt ein gelb-grauer Himmel mit einer niedrigen Wolkendecke und einem grauen Schleier über der Landschaft. Zwischendrin nieselt es immer wieder. Ich habe keine Lust anzuhalten und fahre weiter, länger als ursprünglich geplant, weil ich aus dem Regen herauskommen möchte.
Als ich schließlich in Millau ankomme, zeigt die Stellplatz-App an, dass noch zwölf Plätze frei sind. Millau, bekannt für seine beeindruckende Brücke, das Viaduc de Millau, liegt im Tal des Tarn und ist von spektakulären Kalksteinplateaus umgeben. Die Stadt ist ein Zentrum für Outdoor-Sportarten wie Paragliding, Klettern und Kajakfahren. Die Autobahn A75 führt direkt über die imposante Brücke, die mit einer Höhe von 343 Metern sogar höher als der Eiffelturm ist.
Trotz der angeblichen zwölf freien Stellplätze kann ich mir nicht vorstellen, wo die alle sein sollen. Ich bekomme zwar noch einen Platz, aber der nächste Stromverteiler ist zu weit weg für mein Kabel. Aber das ist kein Problem, meine Batterie ist voll.
In der Nacht rufen viele Käuzchen, und ich frage mich jedes Mal, ob sie wohl groß genug sind, um Ivo anzugreifen, der nachts nach draußen geht, um sich alles anzusehen. Gleichzeitig bin ich dann erleichtert, dass Watson etwas größer und schwerer ist.
Ich merke es jeden Morgen, wenn ich ihnen die Halsbänder und die GPS-Tracker anlege – Watson hat deutlich an Gewicht zugelegt. Er muss mittlerweile an die fünf Kilo wiegen. Ich werde ihn mal wiegen, vielleicht täuscht mich mein Eindruck auch.
Heute Morgen, in der ersten Morgendämmerung, höre ich viele Vögel singen, deren Stimmen ich teilweise gar nicht kenne. Ich wünschte, ich hätte die Zeit, hier zu sitzen und sie zu beobachten, aber draußen ist es kalt, und mit der dichten Wolkendecke und den böigen Winden lädt das Wetter nicht gerade dazu ein, lange draußen zu bleiben.
Ich mache mir einen heißen Kaffee und beobachte stattdessen durch das Fenster, wie der Wind die Zweige der Bäume hin- und herpeitscht. Watson sitzt neben mir, sein Blick folgt jeder Bewegung draußen, und seine Schwanzspitze zuckt aufgeregt, während er das Geschehen aufmerksam beobachtet. Er scheint ebenso fasziniert von der Natur um uns herum zu sein wie ich.
Heute Morgen ist das Wetter nicht besser, und als ich mir die Wettervorhersage entlang meiner Route ansehe, werden die Wände stündlich stärker. Also nichts wie raus auf die Straße. Aber wir sind nicht die Einzigen, die diesen Gedanken haben – mit französischer Höflichkeit und ganz ruhig beginnt sich der Platz um 8:00 Uhr in rasender Geschwindigkeit zu leeren. Ein Wohnmobil nach dem anderen zieht an uns vorbei. Da wir als Letzte angekommen sind, stehen wir nah am Eingang.
Unter diesen Bedingungen macht die A75 normalerweise nicht viel Spaß, aber der Wind soll größtenteils Rückenwind sein – immerhin ein kleiner Vorteil. Ich überlege, wo ich als Nächstes anhalte. Ich habe zwei Stellplätze im Auge: Saint-Flour oder Massiac, wo Heinz und Amelie die Nacht verbracht haben. Riom wäre mir bei diesem Wetter zu weit zu fahren.
Saint-Flour, eine der höchstgelegenen Städte Frankreichs, liegt auf einem Vulkanplateau und bietet eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Täler. Die Altstadt mit ihren alten Stadtmauern und der gotischen Kathedrale Saint-Pierre ist besonders sehenswert. Doch der Wind ist stark, und ich bin mir nicht sicher, ob ich hier bleiben möchte.
Falls ich weiterfahre, wäre Massiac eine Alternative. Der kleine Ort liegt am Fluss Alagnon und wird oft als das Tor zur Auvergne bezeichnet. Die Region ist bekannt für ihre Vulkanlandschaft und grünen Hügel, aber heute ist alles grau und wolkenverhangen.
Mal sehen, wo es uns letztendlich hin verschlägt.
⸻
Français :
Nous partons donc sous une pluie battante d’Argelès-sur-Mer et optons malgré tout pour l’A75, c’est-à-dire l’itinéraire sans péage vers le nord. Alors que nous laissons derrière nous les averses les plus intenses, il reste un ciel gris-jaune, une couche nuageuse basse et un voile gris sur le paysage. De temps en temps, une fine bruine tombe encore. Je n’ai pas envie de m’arrêter et je continue plus longtemps que prévu, car je veux échapper à la pluie.
Lorsque j’arrive enfin à Millau, l’application des aires de camping-car indique qu’il reste douze places libres. Millau, célèbre pour son impressionnant viaduc, est située dans la vallée du Tarn et entourée de spectaculaires plateaux calcaires.
La nuit, de nombreux chouettes crient, et je me demande toujours si elles sont assez grandes pour attaquer Ivo, qui sort la nuit pour explorer les environs. En même temps, je suis soulagée que Watson soit un peu plus grand et plus lourd.
Ce matin, je me prépare un café bien chaud et regarde à travers la fenêtre le vent qui fait danser les branches des arbres. Watson est assis à côté de moi, les yeux fixés sur l’extérieur, sa queue frémissant d’excitation à chaque mouvement.
Ce matin, la météo ne s’est pas améliorée. Mais nous ne sommes pas les seuls à vouloir partir – avec leur courtoisie française, les camping-cars commencent à quitter l’aire à une vitesse impressionnante dès 8h00.
Wir fahren also im Starkregen von Argelès-sur-Mer ab und entscheiden uns trotz allem für die A75, also den mautfreien Weg nach Norden. Als wir den schlimmsten Regen fast hinter uns lassen, bleibt ein gelb-grauer Himmel mit einer niedrigen Wolkendecke und einem grauen Schleier über der Landschaft. Zwischendrin nieselt es immer wieder. Ich habe keine Lust anzuhalten und fahre weiter, länger als ursprünglich geplant, weil ich aus dem Regen herauskommen möchte.
Als ich schließlich in Millau ankomme, zeigt die Stellplatz-App an, dass noch zwölf Plätze frei sind. Millau, bekannt für seine beeindruckende Brücke, das Viaduc de Millau, liegt im Tal des Tarn und ist von spektakulären Kalksteinplateaus umgeben. Die Stadt ist ein Zentrum für Outdoor-Sportarten wie Paragliding, Klettern und Kajakfahren. Die Autobahn A75 führt direkt über die imposante Brücke, die mit einer Höhe von 343 Metern sogar höher als der Eiffelturm ist.
Trotz der angeblichen zwölf freien Stellplätze kann ich mir nicht vorstellen, wo die alle sein sollen. Ich bekomme zwar noch einen Platz, aber der nächste Stromverteiler ist zu weit weg für mein Kabel. Aber das ist kein Problem, meine Batterie ist voll.
In der Nacht höre ich bereits die ersten Windböen, die über den Stellplatz fegen. Heute Morgen ist es nicht besser, und als ich mir die Wettervorhersage entlang meiner Route ansehe, wird es stündlich schlechter. Also nichts wie raus auf die Straße. Aber wir sind nicht die Einzigen, die diesen Gedanken haben – mit französischer Höflichkeit und ganz ruhig beginnt sich der Platz um 8:00 Uhr zu leeren. Ein Wohnmobil nach dem anderen zieht an uns vorbei. Da wir als Letzte angekommen sind, stehen wir nah am Eingang.
Unter diesen Bedingungen macht die A75 normalerweise nicht viel Spaß, aber der Wind soll größtenteils Rückenwind sein – immerhin ein kleiner Vorteil. Ich überlege, wo ich als Nächstes anhalte. Ich habe zwei Stellplätze im Auge: Saint-Flour oder Massiac, wo Heinz und Amelie die Nacht verbracht haben. Riom wäre mir bei diesem Wetter zu weit zu fahren.
Saint-Flour, eine der höchstgelegenen Städte Frankreichs, liegt auf einem Vulkanplateau und bietet eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Täler. Die Altstadt mit ihren alten Stadtmauern und der gotischen Kathedrale Saint-Pierre ist besonders sehenswert. Doch der Wind ist stark, und ich bin mir nicht sicher, ob ich hier bleiben möchte.
Falls ich weiterfahre, wäre Massiac eine Alternative. Der kleine Ort liegt am Fluss Alagnon und wird oft als das Tor zur Auvergne bezeichnet. Die Region ist bekannt für ihre Vulkanlandschaft und grünen Hügel, aber heute ist alles grau und wolkenverhangen.
Mal sehen, wo es uns letztendlich hin verschlägt.
⸻
Français :
Nous partons donc sous une pluie battante d’Argelès-sur-Mer et optons malgré tout pour l’A75, c’est-à-dire l’itinéraire sans péage vers le nord. Alors que nous laissons derrière nous les averses les plus intenses
Wir fahren also im Starkregen von Argelès-sur-Mer ab und entscheiden uns trotz allem für die A75, also den mautfreien Weg nach Norden. Als wir den schlimmsten Regen fast hinter uns lassen, bleibt ein gelb-grauer Himmel mit einer niedrigen Wolkendecke und einem grauen Schleier über der Landschaft. Zwischendrin nieselt es immer wieder. Ich habe keine Lust anzuhalten und fahre weiter, länger als ursprünglich geplant, weil ich aus dem Regen herauskommen möchte.
Als ich schließlich in Millau ankomme, zeigt die Stellplatz-App an, dass noch zwölf Plätze frei sind. Millau, bekannt für seine beeindruckende Brücke, das Viaduc de Millau, liegt im Tal des Tarn und ist von spektakulären Kalksteinplateaus umgeben. Die Stadt ist ein Zentrum für Outdoor-Sportarten wie Paragliding, Klettern und Kajakfahren. Die Autobahn A75 führt direkt über die imposante Brücke, die mit einer Höhe von 343 Metern sogar höher als der Eiffelturm ist.
Trotz der angeblichen zwölf freien Stellplätze kann ich mir nicht vorstellen, wo die alle sein sollen. Ich bekomme zwar noch einen Platz, aber der nächste Stromverteiler ist zu weit weg für mein Kabel. Aber das ist kein Problem, meine Batterie ist voll.
In der Nacht höre ich bereits die ersten Windböen, die über den Stellplatz fegen. Heute Morgen ist es nicht besser, und als ich mir die Wettervorhersage entlang meiner Route ansehe, wird es stündlich schlechter. Also nichts wie raus auf die Straße. Aber wir sind nicht die Einzigen, die diesen Gedanken haben – mit französischer Höflichkeit und ganz ruhig beginnt sich der Platz um 8:00 Uhr in rasender Geschwindigkeit zu leeren. Ein Wohnmobil nach dem anderen zieht an uns vorbei. Da wir als Letzte angekommen sind, stehen wir nah am Eingang.
Unter diesen Bedingungen macht die A75 normalerweise nicht viel Spaß, aber der Wind soll größtenteils Rückenwind sein – immerhin ein kleiner Vorteil. Ich überlege, wo ich als Nächstes anhalte. Ich habe zwei Stellplätze im Auge: Saint-Flour oder Massiac, wo Heinz und Amelie die Nacht verbracht haben. Riom wäre mir bei diesem Wetter zu weit zu fahren.
Saint-Flour, eine der höchstgelegenen Städte Frankreichs, liegt auf einem Vulkanplateau und bietet eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Täler. Die Altstadt mit ihren alten Stadtmauern und der gotischen Kathedrale Saint-Pierre ist besonders sehenswert. Doch der Wind ist stark, und ich bin mir nicht sicher, ob ich hier bleiben möchte.
Falls ich weiterfahre, wäre Massiac eine Alternative. Der kleine Ort liegt am Fluss Alagnon und wird oft als das Tor zur Auvergne bezeichnet. Die Region ist bekannt für ihre Vulkanlandschaft und grünen Hügel, aber heute ist alles grau und wolkenverhangen.
Mal sehen, wo es uns letztendlich hin verschlägt.
⸻
Français :
Nous partons donc sous une pluie battante d’Argelès-sur-Mer et optons malgré tout pour l’A75, c’est-à-dire l’itinéraire sans péage vers le nord. Alors que nous laissons derrière nous les averses les plus intenses, il reste un ciel gris-jaune, une couche nuageuse basse et un voile gris sur le paysage. De temps en temps, une fine bruine tombe encore. Je n’ai pas envie de m’arrêter et je continue plus longtemps que prévu, car je veux échapper à la pluie.
Lorsque j’arrive enfin à Millau, l’application des aires de camping-car indique qu’il reste douze places libres. Millau, célèbre pour son impressionnant viaduc, est située dans la vallée du Tarn et entourée de spectaculaires plateaux calcaires. La ville est un centre réputé pour les sports de plein air, notamment le parapente, l’escalade et le kayak. L’autoroute A75 traverse directement le viaduc, qui culmine à 343 mètres, soit plus haut que la Tour Eiffel.
Malgré ces douze places annoncées, j’ai du mal à imaginer où elles pourraient être. Je parviens à obtenir un emplacement, mais le point de branchement électrique est trop éloigné pour mon câble. Ce n’est pas un problème, ma batterie est pleine.
In der Nacht rufen viele Käuzchen, und ich frage mich jedes Mal, ob sie wohl groß genug sind, um Ivo anzugreifen, der nachts nach draußen geht, um sich alles anzusehen. Gleichzeitig bin ich dann erleichtert, dass Watson etwas größer und schwerer ist.
Ich merke es jeden Morgen, wenn ich ihnen die Halsbänder und die GPS-Tracker anlege – Watson hat deutlich an Gewicht zugelegt. Er muss mittlerweile an die fünf Kilo wiegen. Ich werde ihn mal wiegen, vielleicht täuscht mich mein Eindruck auch.
Heute Morgen, in der ersten Morgendämmerung, höre ich viele Vögel singen, deren Stimmen ich teilweise gar nicht kenne. Ich wünschte, ich hätte die Zeit, hier zu sitzen und sie zu beobachten, aber draußen ist es kalt, und mit der dichten Wolkendecke und den böigen Winden lädt das Wetter nicht gerade dazu ein, lange draußen zu bleiben.
Ich mache mir einen heißen Kaffee und beobachte stattdessen durch das Fenster, wie der Wind die Zweige der Bäume hin- und herpeitscht. Watson sitzt neben mir, sein Blick folgt jeder Bewegung draußen, und seine Schwanzspitze zuckt aufgeregt, während er das Geschehen aufmerksam beobachtet. Er scheint ebenso fasziniert von der Natur um uns herum zu sein wie ich.
⸻
Français :
La nuit, de nombreux chouettes crient, et je me demande toujours si elles sont assez grandes pour attaquer Ivo, qui sort la nuit pour explorer les environs. En même temps, je suis soulagée que Watson soit un peu plus grand et plus lourd.
Je le remarque chaque matin en leur mettant leurs colliers et traceurs GPS – Watson a pris pas mal de poids. Il doit peser autour de cinq kilos. Je vais le peser un jour, peut-être que je me trompe.
Ce matin, à l’aube, j’entends de nombreux oiseaux chanter, dont certains que je ne reconnais pas du tout. J’aimerais avoir le temps de m’asseoir ici et de les observer, mais il fait froid, et avec le ciel couvert et les bourrasques de vent, le temps n’est vraiment pas propice à rester dehors.
Je me prépare un café bien chaud et regarde à travers la fenêtre le vent qui fait danser les branches des arbres. Watson est assis à côté de moi, les yeux fixés sur l’extérieur, sa queue frémissant d’excitation à chaque mouvement. Il semble aussi captivé par la nature environnante que moi.
Pendant la nuit, j’entends déjà les rafales de vent qui balayent l’aire de stationnement. Ce matin, ce n’est pas mieux, et lorsque je consulte la météo le long de mon itinéraire, elle se détériore d’heure en heure. Alors, rien ne sert d’attendre, autant reprendre la route. Mais nous ne sommes pas les seuls à avoir cette idée – avec leur courtoisie française et tout en calme, les camping-cars commencent à quitter l’aire à une vitesse impressionnante dès 8h00. L’un après l’autre passe devant nous. Comme nous sommes arrivés les derniers, nous sommes stationnés tout près de l’entrée.
Dans ces conditions, rouler sur l’A75 n’est généralement pas une partie de plaisir, mais heureusement, le vent devrait être de dos sur la majeure partie du trajet. Je réfléchis à mon prochain arrêt et j’ai deux aires en tête : Saint-Flour ou Massiac, où Heinz et Amélie ont passé la nuit. Riom me semble trop loin à parcourir avec ce mauvais temps.
Saint-Flour, l’une des villes les plus hautes de France, est perchée sur un plateau volcanique et offre une vue imprenable sur les vallées environnantes. Son centre historique, entouré d’anciennes fortifications, et sa cathédrale gothique Saint-Pierre valent le détour. Mais le vent souffle fort, et je ne suis pas sûr de vouloir rester ici.
Si je décide de poursuivre, Massiac pourrait être une bonne alternative. Cette petite ville, située au bord de la rivière Alagnon, est souvent considérée comme la porte d’entrée de l’Auvergne. La région est réputée pour ses paysages volcaniques et ses collines verdoyantes, mais aujourd’hui, tout est gris et couvert de nuages.
Voyons où la route nous mènera finalement.
⸻
English :
We leave Argelès-sur-Mer in heavy rain and, despite everything, choose the A75, the toll-free route north. As we finally leave the worst of the rain behind, a yellow-gray sky remains, with a low cloud cover and a gray haze over the landscape.
This morning, the weather hasn’t improved. But we are not the only ones with this idea – with typical French politeness, the motorhome area begins to empty at breakneck speed at 8:00 AM.
Let’s see where the road takes us in the end.
In der Nacht höre ich bereits die ersten Windböen, die über den Stellplatz fegen. Heute Morgen ist es nicht besser, und als ich mir die Wettervorhersage entlang meiner Route ansehe, wird es stündlich schlechter. Also nichts wie raus auf die Straße. Aber wir sind nicht die Einzigen, die diesen Gedanken haben – mit französischer Höflichkeit und ganz ruhig beginnt sich der Platz um 8:00 Uhr in rasender Geschwindigkeit zu leeren. Ein Wohnmobil nach dem anderen zieht an uns vorbei. Da wir als Letzte angekommen sind, stehen wir nah am Eingang.
Unter diesen Bedingungen macht die A75 normalerweise nicht viel Spaß, aber der Wind soll größtenteils Rückenwind sein – immerhin ein kleiner Vorteil. Ich überlege, wo ich als Nächstes anhalte. Ich habe zwei Stellplätze im Auge: Saint-Flour oder Massiac, wo Heinz und Amelie die Nacht verbracht haben. Riom wäre mir bei diesem Wetter zu weit zu fahren.
Saint-Flour, eine der höchstgelegenen Städte Frankreichs, liegt auf einem Vulkanplateau und bietet eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Täler. Die Altstadt mit ihren alten Stadtmauern und der gotischen Kathedrale Saint-Pierre ist besonders sehenswert. Doch der Wind ist stark, und ich bin mir nicht sicher, ob ich hier bleiben möchte.
Falls ich weiterfahre, wäre Massiac eine Alternative. Der kleine Ort liegt am Fluss Alagnon und wird oft als das Tor zur Auvergne bezeichnet. Die Region ist bekannt für ihre Vulkanlandschaft und grünen Hügel, aber heute ist alles grau und wolkenverhangen.
Mal sehen, wo es uns letztendlich hin verschlägt.
(Die Bilder sind vom letzten Jahr)
⸻
Français :
Nous partons donc sous une pluie battante d’Argelès-sur-Mer et optons malgré tout pour l’A75, c’est-à-dire l’itinéraire sans péage vers le nord. Alors que nous laissons derrière nous les averses les plus intenses, il reste un ciel gris-jaune, une couche nuageuse basse et un voile gris sur le paysage. De temps en temps, une fine bruine tombe encore. Je n’ai pas envie de m’arrêter et je continue plus longtemps que prévu, car je veux échapper à la pluie.
Lorsque j’arrive enfin à Millau, l’application des aires de camping-car indique qu’il reste douze places libres. Millau, célèbre pour son impressionnant viaduc, est située dans la vallée du Tarn et entourée de spectaculaires plateaux calcaires. La ville est un centre réputé pour les sports de plein air, notamment le parapente, l’escalade et le kayak. L’autoroute A75 traverse directement le viaduc, qui culmine à 343 mètres, soit plus haut que la Tour Eiffel.
Malgré ces douze places annoncées, j’ai du mal à imaginer où elles pourraient être. Je parviens à obtenir un emplacement, mais le point de branchement électrique est trop éloigné pour mon câble. Ce n’est pas un problème, ma batterie est pleine.
Pendant la nuit, j’entends déjà les rafales de vent qui balayent l’aire de stationnement. Ce matin, ce n’est pas mieux, et lorsque je consulte la météo le long de mon itinéraire, elle se détériore d’heure en heure. Alors, rien ne sert d’attendre, autant reprendre la route. Mais nous ne sommes pas les seuls à avoir cette idée – avec leur courtoisie française et tout en calme, les camping-cars commencent à quitter l’aire à une vitesse impressionnante dès 8h00. L’un après l’autre passe devant nous. Comme nous sommes arrivés les derniers, nous sommes stationnés tout près de l’entrée.
Dans ces conditions, rouler sur l’A75 n’est généralement pas une partie de plaisir, mais heureusement, le vent devrait être de dos sur la majeure partie du trajet. Je réfléchis à mon prochain arrêt et j’ai deux aires en tête : Saint-Flour ou Massiac, où Heinz et Amélie ont passé la nuit. Riom me semble trop loin à parcourir avec ce mauvais temps.
Saint-Flour, l’une des villes les plus hautes de France, est perchée sur un plateau volcanique et offre une vue imprenable sur les vallées environnantes. Son centre historique, entouré d’anciennes fortifications, et sa cathédrale gothique Saint-Pierre valent le détour. Mais le vent souffle fort, et je ne suis pas sûr de vouloir rester ici.
Si je décide de poursuivre, Massiac pourrait être une bonne alternative. Cette petite ville, située au bord de la rivière Alagnon, est souvent considérée comme la porte d’entrée de l’Auvergne. La région est réputée pour ses paysages volcaniques et ses collines verdoyantes, mais aujourd’hui, tout est gris et couvert de nuages.
Voyons où la route nous mènera finalement.
(Les photos sont de l’année dernière.)
⸻
English :
We leave Argelès-sur-Mer in heavy rain and, despite everything, choose the A75, the toll-free route north. As we finally leave the worst of the rain behind, a yellow-gray sky remains, with a low cloud cover and a gray haze over the landscape. Every now and then, a light drizzle falls again. I don’t feel like stopping and keep driving longer than originally planned, wanting to get out of the rain.
When I finally arrive in Millau, my motorhome app shows twelve available spots. Millau, famous for its impressive bridge, the Viaduc de Millau, is located in the Tarn Valley and surrounded by spectacular limestone plateaus. The A75 highway crosses directly over the imposing bridge, which stands at 343 meters high, making it taller than the Eiffel Tower.
During the night, I already hear the gusts of wind sweeping across the motorhome area, and many tawny owls call out, and I always wonder whether they might be big enough to attack Ivo, who goes outside at night to explore. At the same time, I feel relieved that Watson is a bit bigger and heavier.
This morning, I make myself a hot coffee and watch through the window as the wind whips the tree branches back and forth. Watson sits next to me, his eyes locked on the movements outside, his tail twitching excitedly as he watches intently.
This morning, the weather hasn’t improved, and when I check the weather along my route, it seems to be getting worse by the hour. So, no point in waiting, I might as well hit the road. But we are not the only ones with this idea – with typical French politeness and in complete calm, the motorhome area begins to empty at breakneck speed at 8:00 AM. One motorhome after another passes us. Since we arrived last, we are parked right near the entrance.
Under these conditions, driving on the A75 is not usually very enjoyable, but at least the wind is supposed to be mostly at my back along the way. I consider my next stop and have two parking areas in mind: Saint-Flour or Massiac, where Heinz and Amelie spent the night. Riom seems too far to drive in this bad weather.
Saint-Flour, one of the highest towns in France, sits on a volcanic plateau and offers fantastic views of the surrounding valleys. The old town, enclosed by ancient fortifications, and its gothic Saint-Pierre Cathedral are particularly worth seeing. But the wind is strong, and I’m not sure I want to stay here.
If I decide to continue, Massiac could be a good alternative. This small town, located along the Alagnon River, is often referred to as the gateway to the Auvergne. The region is known for its volcanic landscapes and green rolling hills, but today, everything is gray and covered in clouds.
Let’s see where the road takes us in the end.
(The pictures are from last year.)Read more







TravelerExcellent 👌