• Tag 3 - Tokio: Verlaufen mit System 😄

    February 19 in Japan ⋅ 🌙 4 °C

    Nach einem guten Frühstück erobern wir zuerst die Metro & den Subway. Die Theorie ist einfach, die Praxis… sagen wir kreativ. Nicht alles auf Englisch, japanische Schrift = Buch mit sieben Siegeln. Aber wir leben noch – und kamen sogar an.

    Asakusa war unser erstes Ziel. Dort thront der beeindruckende Sensō-ji. Erst ein Blick von oben – grandios! Bonus: perfekte Sicht auf den Tokyo Skytree.
    Auf dem Weg zum Tempel: Stände mit Schüttelbechern. Schütteln, Stäbchen mit Nummer ziehen, Schublade öffnen – drin ein Zettel mit einem Wunsch. Angeblich geht der in Erfüllung. Vor dem Tempel, eine riesige Schale mit Räucherstäbchen... man soll sich den Duft dorthin fächeln wo es wehtut und es wird anscheinend sofort besser.
    Wir nehmen Tokio beim Wort.

    Danach schlendern wir durch wuselige Straßen voller Shops mit Dingen, die kein Mensch braucht – aber anscheinend gibt es trotzdem genug Käufer.

    Weiter mit der Metro zum Meiji Jingu (im Shibuya Viertel). Mitten im Wald, nahe dem Yoyogi Park. Plötzlich Stille. Kaum zu glauben, dass wir uns in Tokio mit 14,2 Mio. Einwohnern befinden. Viele Menschen, null Hektik – fast meditativ. Dieser Ort ist auch sehr beliebt für Hochzeiten.... und im Januar stehen anscheinend jeweils Millionen Menschen vor dem Shrein an, für die ersten Gebete des Jahres.

    Zum Abschluss wieder kleine Strässchen: Süssigkeitenläden ohne Ende (allerdings kaum Japaner welche übergewichtig erscheinen) und völlig verrückte Cafés – Kuscheln mit Mini-Schweinchen, Katzen, Hunden oder sogar Capybaras. Ja, wirklich...wir glauben es kaum.

    Noch ein spätes Mittag-/Nachtessen, dann nach total über 11 km Fussmarsch zurück ins Hotel. Müde, glücklich – und zack: eingeschlafen. 💤
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