• Japan: organisiert bis zur letzten Verbeugung

    Feb 18–22 in Japan ⋅ ☀️ 11 °C

    **Tag 1 🇯🇵**

    Ankunft in **Tokio**. Passkontrolle: freundlich, gründlich, geschniegelt. Gepäckkontrolle: ebenso. Kaum durch, standen wir schon da wie VIPs – mit Namensschild. Zack, weitergereicht an *vier* Angestellte der Reiseagentur. Vier! Wir fühlten uns kurz wie Staatsgäste.

    Im Gänsemarsch ging’s zum Parkplatz unseres Chauffeurs. Dort: Verbeugungen in alle Richtungen, fast synchron. Die vier verschwanden rückwärts, der Chauffeur fuhr uns souverän zum Hotel. Japanische Effizienz in Reinform.

    Nach kurzem Auspacken meldete sich der Magen. Keine 50 Meter später: ein winziges Lokal, ausschliesslich Einheimische – immer ein gutes Zeichen. Schuhe aus (natürlich), Platz nehmen, Speisekarte anschauen, nichts verstehen. Mutig bestellt.

    Erster Gang: **Squid-Salat**. Ganz anders als erwartet. Wirklich ganz anders. Dann Tempura, dann Huhn – und siehe da: Es schmeckte! Sehr sogar. Müdigkeit setzte ein, wir schlurften selig zurück ins Hotel und fielen kurz darauf in den Tiefschlaf.

    Fazit des Tages: kurze Wege, viele Verbeugungen, kulinarische Überraschungen – und wir sind angekommen. 🌙
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