• Frederikshavn? Eher Schlafhavn 😴

    May 30–31 in Denmark ⋅ 🌬 16 °C

    Heute heisst es Kilometer fressen! Mit ObeliX legen Roger und ich über 200 Kilometer zurück und machen uns auf den Weg nach Frederikshavn, ganz im Norden Jütlands. Alles wirkt grosszügig, ruhig und irgendwie endlos – genau die Art von Landschaft, bei der man entspannt dahinrollt und plötzlich feststellt, dass schon wieder 50 Kilometer vergangen sind. 🚐

    Bereits vor 12 Uhr erreichen wir unseren Stellplatz. Das läuft ja fast schon verdächtig effizient! Also schnüren wir die Schuhe und machen uns auf den Weg in die Stadt. Frederikshavn entstand als wichtiger Fähr- und Handelshafen und ist heute vor allem als Tor nach Norwegen, Schweden und zur Insel Læsø bekannt. Entsprechend hatten wir uns auf eine lebendige Hafenstadt gefreut.

    Leider folgt die Ernüchterung ziemlich schnell. Die Fussgängerzone ist erstaunlich unbelebt, viele Geschäfte stehen leer oder sind zu vermieten, einige sogar gleich zu verkaufen. Und als wir feststellen, dass am Samstag bereits um 14 Uhr fast alles geschlossen hat, wird die Stimmung nicht gerade besser. Irgendwie hat die Stadt heute eher den Eindruck gemacht, als hätte sie beschlossen, kollektiv Mittagsschlaf zu halten. 😄

    Naja, wenigstens haben wir uns bewegt, frische Seeluft geschnuppert und ein paar Schritte gesammelt. Man kann schliesslich nicht jeden Tag einen Volltreffer landen. Morgen wartet Skagen auf uns – und vielleicht etwas mehr Leben als heute.
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