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Dänemark - Leuchttürme

A 58-day adventure by Claudia & Roger Read more
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    🇩🇰 Helsingör, Dänemark

    Küstenfahrt mit Velowind 🚴🌊 und Schlossbesuch

    May 9–10 in Denmark ⋅ ☀️ 15 °C

    Heute tuckern wir mit ObeliX gemütlich von Kopenhagen nach Helsingør – immer schön der Küste entlang. Eine Strecke wie aus einem dänischen Bilderbuch: rechts das Meer, links saftig grüne Wiesen, hübsche Häuser mit roten Dächern und zwischendurch kleine Hafenorte. Und immer wieder der Blick hinüber nach Schweden. Verrückt eigentlich – da liegt einfach ein anderes Land direkt auf der anderen Seite des Wassers 😄

    In Helsingør angekommen, teilen wir uns auf: Roger zieht los Richtung Schloss und Leuchtturm, während ich mir das Velo schnappe. Jeder nach seinem Geschmack 😄 Roger mit Geschichte und alten Gemäuern, ich mit Fahrtwind und Meerblick.

    Meine Velotour führt nordwärts der Küste entlang über Hellebæk bis nach Hornbæk. Traumhafte Strecke! Immer wieder kleine Strandabschnitte, Dünen, Segelboote und diese typisch dänische Ruhe. In Hornbæk merkt man schnell, warum der Ort als beliebter Badeort gilt – breiter Sandstrand, schicke Ferienhäuser und irgendwie überall entspannte Ferienatmosphäre.

    Auf dem Rückweg geht’s durch Stenstrup und Saunte. Dort wird’s ländlicher: Felder, kleine Höfe und diese sanften Hügel, bei denen man kurz vergisst, dass Dänemark eigentlich eher flach ist 😉.

    Zurück in Helsingør laufe ich noch durch die schöne Altstadt bis zur Sankt Olai Kirke, dem Dom von Helsingør. Die Kirche stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert und gehört zu den bedeutendsten Bauwerken der Stadt. Überhaupt hat Helsingør richtig Charme: enge Gassen, alte Fachwerkhäuser und überall maritime Stimmung.

    Roger besucht natürlich das berühmte Schloss Kronborg. Das Renaissance-Schloss wurde durch Shakespeares Hamlet weltberühmt. Und er ist natürlich voll in seinem Element 😄 läuft begeistert durch die alten Burggräben mit dicken Mauern und Kanonenstellungen. Besonders gefreut hat ihn aber der Leuchtturm direkt beim Schloss. Er ist direkt an die Festung angebaut und gehört perfekt zur ganzen Hafen- und Schlosskulisse. Noch ein Leuchtturm auf der Reise gesammelt ✔️ Roger glücklich 😄.

    Heute zeigt sich das Wetter nochmals von seiner besten Seite ☀️ Morgen soll leider Schluss sein mit Sonne. Die Prognosen für die nächste Woche sehen eher nach „Wohnmobil mit Regenbegleitung“ aus. Umso mehr geniessen wir diesen perfekten Tag am Meer.

    Und jetzt bleibt nur noch eine wichtige Mission: für das Abendessen ein gutes Fischrestaurant finden 🐟🍷. In Dänemark eigentlich keine schlechte Ausgangslage.
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  • Parking Nordhavnen

    May 9–10 in Denmark ⋅ ☀️ 14 °C

    Link auf Campercontact:
    https://www.campercontact.com/de/denemarken/-/h…

    Koordinaten:
    56° 2' 28" N 12° 36' 57" O
    56.04111 12.61586

    Adresse:
    Nordhavnsvej 2A
    3000 Helsingør, DK

    Einrichtungen (👍=vorhanden, 👎=nicht vorhanden):

    Toiletten 👍
    Duschen 👍 zusätzlich bezahlt
    Entsorgung Grauwasser 👎
    Entsorgung Schwarzwasser 👎
    Entsorgung Chemie-Toiletten 👍
    Frischwasser 👍
    Abwaschen 👎
    Waschmaschine 👎
    WLAN 👎
    Strom 👍 zusätzlich bezahlt
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  • Kopenhagen vom Wasser aus 🚤☀️

    Yesterday in Denmark ⋅ ☀️ 14 °C

    Heute starteten wir ganz gemütlich in den Tag. Ferienmodus aktiviert 😄. Zuerst musste aber noch eine kleine Mission erledigt werden: eine der gerade mal sechs LPG-Tankstellen in ganz Dänemark finden. Das ist manchmal fast wie Schnitzeljagd mit ObeliX. Aber natürlich haben Roger und ich auch diese Herausforderung gemeistert. In nur 14 km Entfernung fanden wir eine der begehrten Tankstellen (leider konnten wir den Besuch nicht auf morgen verschieben, weil da wäre die LPG-Tankstelle geschlossen gewesen). Danach ging es zurück zu unserem Stellplatz in Kopenhagen.

    Unsere Beine und Füsse meldeten heute leichten Ferienprotest an 😅. Deshalb beschlossen wir, die Stadt einmal ganz entspannt vom Wasser aus zu erkunden.

    Mit dem ÖV fuhren wir bis zum Gammel Strand. Der Platz liegt mitten im historischen Zentrum von Kopenhagen und war früher tatsächlich ein richtiger Hafen- und Marktplatz. Es wurden hier Fisch und Waren verkauft, heute sitzen viele Touristen am Gammel Strand, während Boote gemütlich vorbeischippern.

    Es dauerte nicht lange, bis wir „unser“ Boot gefunden hatten. Dann hiess es: Leinen los! Gemütlich tuckerten wir durch die Kanäle von Kopenhagen. Unser Eindruck: Diese Stadt sieht vom Wasser fast noch schöner aus als zu Fuss. Überall alte Backsteinhäuser, moderne Architektur, kleine Brücken und unzählige Velofahrer 🚲. Wir fuhren vorbei an bunten Häuserfassaden, alten Speichergebäuden und modernen Glasbauten. Besonders spannend ist, wie in Kopenhagen alt und neu direkt nebeneinander stehen. Da taucht plötzlich zwischen historischen Häusern ein ultramodernes Gebäude auf — und irgendwie passt trotzdem alles zusammen.

    Auf dem Rückweg zum Central Station besuchten wir noch die Helligaandskirken und assen ein Glace.

    Auch das Wetter meinte es einmal mehr extrem gut mit uns ☀️. Wir sind nun seit über zwei Wochen unterwegs und hatten bisher keinen Regen sondern nur Sonne. Gestern war es mal kurz etwas bewölkt… aber das zählt eigentlich kaum 😄. Wettertechnisch und überhaupt sind wir wirklich absolute Glückpilze.

    Und so glitten wir gemütlich durch die Kanäle, liessen die Sonne ins Gesicht scheinen und dachten einmal mehr: Genau dafür lieben wir das Reisen mit ObeliX ❤️🚐
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  • Kopenhagen - kleine Meerjungfrau ......

    May 7 in Denmark ⋅ ☁️ 14 °C

    Heute gings nochmals zu einem ausgiebigen Stadtspaziergang durch Kopenhagen. Mit der S-Bahn fuhren wir zuerst zur Østerport Station. Auch dieser Bahnhof selbst ist hier irgendwie typisch Kopenhagen: nicht einfach nur praktisch, sondern richtig hübsch anzusehen 😊 Das historische Gebäude stammt ursprünglich aus dem Jahr 1897 und wurde vom bekannten dänischen Architekten Heinrich Wenck entworfen. Mit den roten Backsteinen, den Türmen und den vielen Details wirkt der Bahnhof richtig schön. Irgendwie schaffen es die Dänen sogar, Bahnhöfe gemütlich aussehen zu lassen 😄. Weiter gings dann mit dem Bus, also quer durch die Stadt Richtung Hafen.

    Unterwegs fielen uns die vielen Blumenbeete auf – überall blühte es bunt. 🌷😄

    Erstes Ziel war natürlich die berühmte "Kleine Meerjungfrau". Dort hatte gefühlt halb Asien gerade Fotoshooting 😅 Viele Touristinnen versuchten, sich exakt gleich wie die Meerjungfrau hinzusetzen. Fotografiert wurde aus allen Winkeln – nur die Meerjungfrau selbst blieb stoisch sitzen wie seit 1913. Die Statue basiert übrigens auf dem Märchen von Hans Christian Andersen und ist gerade mal 1,25 Meter hoch. Dafür hat sie weltweiten Starruhm erreicht.

    Danach spazierten wir weiter zum imposanten Gefionbrunnen. Der Brunnen zeigt die nordische Göttin Gefion mit mächtigen Ochsen.

    Gleich daneben steht die wunderschöne St. Alban’s Church im englisch-gotischen Stil. Die Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts für die englische Gemeinde gebaut und sieht mit ihren Spitzbogenfenstern fast aus wie direkt aus England importiert. Besonders beeindruckend: die riesige Orgel mit ihren 1480 Pfeifen.

    Nur wenige Schritte weiter erreichten wir das Kastellet – eine der besterhaltenen sternförmigen Festungsanlagen Europas. Rundherum grüne Wälle, Wassergräben und alte Backsteingebäude. Kaum zu glauben, dass mitten in der Hauptstadt plötzlich so viel Ruhe herrscht.

    Weiter ging’s vorbei an der imposanten Frederikskirche, auch Marmorkirche genannt. Die riesige Kuppel ist sofort ein Blickfang und gehört mit rund 31 Metern Spannweite zu den grössten Kirchenkuppeln Skandinaviens. Der Bau begann bereits im 18. Jahrhundert, doch wegen Geldproblemen stand die Kirche jahrzehntelang als halbfertige Baustelle herum. Erst fast 150 Jahre später wurde sie vollendet. Innen wirkt alles unglaublich hell, rund und harmonisch – man hat fast das Gefühl, die Kirche sei speziell dafür gebaut worden, damit jedes Geräusch majestätisch hallt 😄 Die grossen Säulen, die Kuppelmalereien und die Marmorelemente machen ordentlich Eindruck.

    Danach schlenderten wir über den Kongens Nytorv mit seinen prachtvollen Blumenanlagen. Wirklich erstaunlich, wie gepflegt und farbenfroh hier alles wirkt 🌺

    Irgendwann meldete sich dann ein kleines Hüngerchen. Leider liefen wir genau an einer Pizzeria vorbei. Tja… man sollte in Dänemark vielleicht eher dänisch essen statt italienisch 😄 Die Pizza war… sagen wir mal… funktional. Essbar, aber kein kulinarischer Meilenstein. Immerhin mussten wir danach keinen Hunger mehr fürchten – auch nicht am Abend.

    Nach rund 9 Kilometern Fussmarsch machten wir uns langsam wieder auf den Rückweg zu ObeliX. Und weil die Pizza von 16 Uhr immer noch recht schwer im Magen lag, fiel das Nachtessen heute komplett aus.
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  • Kopenhagen

    May 6–9 in Denmark ⋅ ☁️ 12 °C

    Nur 40 Kilometer – das ist ja fast ein verlängertes Ausparken für unseren ObeliX 😄. Von Køge nach Kopenhagen geht’s heute zügig durchs flache dänische Land.

    Am Stellplatz angekommen, wird keine Zeit verloren: rein in die S-tog, zwei Stationen später stehen wir mitten im Gewusel am Københavns Hovedbanegård. Das Bahnhofs-Gebäude ist ein Mix aus Backstein mit Holz inkl. vielen Holzdetails. Es wurde im Jahr 1911 eröffnet...

    Vorbei am Tivoli – einer der ältesten Freizeitparks der Welt (seit 1843!), der selbst Walt Disney inspiriert haben soll – schlendern wir Richtung Rathaus. Das Kopenhagener Rathaus thront mächtig am Platz, und davor sprudelt der Drachenbrunnen. Die kämpfenden Drachen sehen aus, als hätten sie gerade schlechte Laune – vermutlich auch wegen der vielen Touristen 😄

    Weiter Richtung Gammel Strand… und plötzlich: Notfall! Haare zu lang, Sicht eingeschränkt 😂 Also rein beim Coiffeur. Keine Diskussion, keine Wartezeit – zack, Roger sitzt schon auf dem Stuhl. Und siehe da: gut sieht’s aus! Am Ende wage ich mich deswegen auch – und verlasse den Laden gefühlt 5 Jahre jünger 😉.

    Nächste Mission: Kontaktlinsen. Klingt einfach, ist es aber nicht. In Dänemark offenbar fast ein Staatsakt, weil ein medizinisches Produkt, es bräuchte zuerst eine Augenuntersuchung! Nach ein bisschen Herumfragen und Charme-Offensive macht ein Optiker tatsächlich eine Ausnahme – ich bekomme tatsächlich 20 Linsen und bin ich wieder scharfgestellt 👀

    Auf dem Weg Richtung Gammel Strand sehen wir noch die Trinitatis Kirke. Die Kirche stammt aus dem 17. Jahrhundert und gehört zum berühmten Rundetårn-Komplex – quasi Kirche, Bibliothek und Observatorium in einem historischen Paket. Reingegangen sind wir nicht (denn es war ein Gottesdienst im Gang), aber selbst von aussen ein hübscher Hingucker.

    Ein schöner Tag, wir sind fast 7km gelaufen.... morgen geht's weiter in Kopenhagen.
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  • Camperparking.dk Copenhagen

    May 6 in Denmark ⋅ ☁️ 12 °C

    Typischer Stadt-Stellplatz. Gut angebunden an den öV, man ist sofort im Zentrum. Einrichtungen zweckmässig. Buchung und Check-In alles online oder am Automaten.

    Link auf Campercontact:
    https://www.campercontact.com/de/danemark/haupt…

    Koordinaten:
    55° 39' 16" N 12° 32' 23" O
    55.65447 12.53975

    Adresse:
    Gamle Vasbygade 50
    Kopenhagen, Dänemark

    Einrichtungen (👍=vorhanden, 👎=nicht vorhanden):

    Toiletten 👍
    Duschen 👍
    Entsorgung Grauwasser 👍
    Entsorgung Schwarzwasser 👍
    Entsorgung Chemie-Toiletten 👍
    Frischwasser 👍
    Abwaschen 👍
    Waschmaschine 👎
    WLAN 👍
    Strom 👍
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  • Von Ruinen zur ruhigen Fähre 🌊

    May 5–6 in Denmark ⋅ 🌙 7 °C

    Heute ging’s mit unserem ObeliX auf die rund 40 km lange Abschiedsetappe über Bornholm. Die Strassen schlängelten sich durch grüne Wälder, vorbei an Granitfelsen und immer wieder blitzte das tiefblaue Meer zwischen den Bäumen hervor. Dänemark kann Landschaft, das muss man wissen. 😄
    Und ganz nebenbei: Wir haben nun tatsächlich ganz Bornholm umrundet! Es hat sich total gelohnt, diese besondere Inselwelt zu erkunden – inklusive dem östlichsten Inselchen Dänemarks, Christiansø, und natürlich Bornholm selbst. 🌍

    Erster Halt: die Hammershus Slotsruin. Hoch oben auf den Klippen thront diese beeindruckende Burgruine – übrigens die grösste Burgruine Nordeuropas! Erbaut im 13. Jahrhundert, diente sie einst als Festung, Machtzentrum und (weniger gemütlich) auch als Gefängnis. Heute pfeift der Wind durch die alten Mauern, und man kann sich lebhaft vorstellen, wie hier früher Ritter und Bischöfe das Sagen hatten. Der Ausblick? Grandios – Meer, Felsen, Weite… 😎

    Weiter ging’s nach Hasle, ein kleines, charmantes Dorf direkt am Meer. Bunte Häuschen, ein ruhiger Hafen und diese entspannte Atmosphäre – hier hätte man locker noch länger bleiben können. Aber der Fahrplan rief.

    Also ab nach Rønne für einen letzten Einkauf. Die Inselhauptstadt hat ihren ganz eigenen Charme mit engen Gassen.

    Dann hiess es: Leinen los! Mit der Fähre ging’s Richtung Køge. Überraschung des Abends: kaum Gäste an Bord – herrlich ruhig! Nach einem richtig guten Nachtessen gönnte ich mir tatsächlich 1,5 Stunden Schlaf. Auf einer Fähre! Wer hätte das gedacht? 😄

    In Køge angekommen, war nur noch eines wichtig: ab zum nahegelegenen Campingplatz. Motor aus, Licht aus – und zack, im wohlverdienten Tiefschlaf verschwunden.
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  • Køge & Vallø Camping

    May 5–6 in Denmark ⋅ 🌙 7 °C

    Wir sind mit der Fähre spätabends angekommen (die Ankunft war vom Betreiber des Stellplatzes hervorragend vorbereitet: im Tresor lag der Badge zum Öffnen der Schranke und ein Plan). Wir haben sehr ruhig geschlafen. Ideal für Ankunft nach Fährüberfahrt, da nah vom Fährhafen.

    Link:
    https://valloecamping.dk/de/

    Koordinaten:
    55° 26' 46" N 12° 11' 32" O
    55.44599 12.19228

    Adresse:
    Strandvejen 102
    4600 Köge, Dänemark

    Einrichtungen (👍=vorhanden, 👎=nicht vorhanden):

    Toiletten 👍
    Duschen 👍
    Entsorgung Grauwasser 👍
    Entsorgung Schwarzwasser 👍
    Entsorgung Chemie-Toiletten 👍
    Frischwasser 👍
    Abwaschen 👍
    Waschmaschine 👍
    WLAN 👎 (zumindest ein nicht gutes Wlan)
    Strom 👍
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  • Klippen, Kirche & Leuchtturmglück 🌊

    May 4–5 in Denmark ⋅ 🌬 9 °C

    Heute rollen wir ganz entspannt der Nordküste von Bornholm entlang – von Kås über Allinge bis nach Sandvig. Kleine Fischerorte, bunte Häuschen und immer dieses Meer im Blick… ich sag’s wie es ist: besser wird’s kaum 😄

    Erster Stopp bei den Helligdomsklipperne: wilde Granitklippen, die dramatisch ins Meer stürzen. Der Name bedeutet übrigens „Heiligtumsklippen“, weil hier früher wohl Opfergaben dargebracht wurden (Wikipedia). Heute opfert man höchstens ein bisschen Puste beim Treppensteigen 😉

    Weiter geht’s zur Sankt Ols Kirke, einer der berühmten Rundkirchen Bornholms. Die Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und diente nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als Wehrturm – quasi Kirche und Festung in einem. Die dicken Mauern und die runde Bauweise waren perfekt zur Verteidigung. Innen führt eine spiralförmige Rampe nach oben… fast wie im Parkhaus, nur deutlich heiliger 😇

    Am Nachmittag erreichen wir den Stellplatz Hammershus Havn – und wow: direkt am Meer! Genau mein Ding 🌊💙 Der Blick ist so schön, dass man fast vergisst, dass es noch etwas anderes gibt als Wellen und Horizont.

    Als der Wind gnädig wird und die Sonne sich zeigt, zieht es mich los – allein Richtung Hammeren Fyr, dem nördlichsten Leuchtturm Bornholms. Er wurde 1872 erbaut und thront auf den Felsen wie ein stoischer Wächter über der Ostsee. Der Weg dahin? Sagen wir mal so: nichts für gemütliche Sonntagsspaziergänge 😅 steinig, hügelig und teilweise ziemlich anspruchsvoll.

    Roger bleibt derweil brav bei ObeliX – sein Sprunggelenk würde diese Wanderung nicht mitmachen und jemand muss ja schließlich auf unser rollendes Zuhause aufpassen 😉

    Nach gut zwei Stunden komme ich ziemlich geschafft, aber glücklich zurück. Beine schwer, Kopf frei – und wieder einmal das Gefühl: genau so muss Reisen sein.
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  • Hammershus Havn

    May 4–5 in Denmark ⋅ 🌬 10 °C

    wunderschön, direkt am Meer, ruhig und es hat genügend Platz. Viele Wanderwege um den Platz herum.

    Link auf Campercontact:
    https://www.campercontact.com/de/danemark/haupt…

    Koordinaten:
    55° 16' 47" N 14° 45' 18" O
    55.2797 14.75493

    Adresse:
    Sænevej 7
    3770 Sæne, Dänemark

    Einrichtungen (👍=vorhanden, 👎=nicht vorhanden):

    Toiletten 👍
    Duschen 👍 aber nur mit spezieller Karte
    Entsorgung Grauwasser 👎
    Entsorgung Schwarzwasser 👎
    Entsorgung Chemie-Toiletten 👎
    Frischwasser 👎
    Abwaschen 👍
    Waschmaschine 👎
    WLAN 👎
    Strom 👎
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  • Inselhüpfen mit Robbenblick 🐬

    May 3 in Denmark ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute ging’s weiter nach Gudhjem und von dort raus aufs Meer – Kurs auf die winzigen, aber feinen Ertholmene (Erbseninseln). Genauer gesagt: Christiansø (710 m x 430 m) und Frederiksø (440 m x 160 m). Klingt überschaubar – ist es auch 😄.

    Kaum angekommen, haben Roger und ich erstmal die kleinere Schwesterinsel Frederiksø umrundet. Natürlich inklusive Turm-Besteigung – man will ja schließlich den Überblick behalten. Drinnen wartete eine kleine Ausstellung: Soldatenalltag früher, medizinische Versorgung anno dazumal… sagen wir mal so: Ich bin ganz froh, im 21. Jahrhundert zu leben. 😅

    Danach ging’s rüber nach Christiansø – einmal drumherum, versteht sich. Die Insel hat Geschichte: Der große Turm wurde um 1800 fertiggestellt und bekam bereits 1805 das erste Blinkfeuer Dänemarks. Damals Hightech, heute eher charmant nostalgisch.

    Nicht betreten, aber trotzdem spannend: Die dritte Insel im Bunde, Græsholm (420 m x 300 m), ist ein geschütztes Vogelparadies. Hier legen Zugvögel im Frühling und Herbst ihre Pause ein – quasi der Rastplatz der Lüfte. 🐦

    Das Highlight kam aber auf der Rückfahrt: Eine ganze Kolonie Kegelrobben lag tiefenentspannt auf den Felsen und liess sich die Sonne auf den Pelz scheinen 😉. Wir hätten stundenlang zuschauen können.

    Fazit: Kleine Inseln, große Eindrücke. Und wieder ein Tag, der zeigt: ObeliX bringt uns zuverlässig zu den schönen Ecken dieser Welt. ❤️
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  • Gudhjem Camping

    May 3 in Denmark ⋅ ⛅ 12 °C

    toller Camping, netter Besitzer, sehr unkompliziert. Aussicht direkt aufs Meer, sehr ruhig (ausser die Möwen :-)... )
    Küche mit Gasherd, Backofen und Geschirrspüler

    Link auf Campercontact:
    https://www.campercontact.com/de/danemark/haupt…

    Koordinaten:
    55° 12' 27" N 14° 58' 38" E
    55.2074123 14.9771011

    Adresse:
    Melsted Langgade 45
    3760 Gudhjem, Dänemark

    Einrichtungen (👍=vorhanden, 👎=nicht vorhanden):

    Toiletten 👍
    Duschen 👍
    Entsorgung Grauwasser 👍
    Entsorgung Schwarzwasser 👍
    Entsorgung Chemie-Toiletten 👍
    Frischwasser 👍
    Abwaschen 👍
    Waschmaschine ?
    WLAN 👍
    Strom 👍 5kWh pro Tag inbegriffen
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  • Räucherduft & Meeresrauschen 🐟🌊

    May 2–3 in Denmark ⋅ ☀️ 14 °C

    Nach einem kurzen Einkauf rollen wir gemütlich Richtung Snogebæk – ein charmantes Fischerdorf im Südosten von Bornholm, bekannt für seine kleinen Häfen und (ganz wichtig für uns 😄) seine legendären Räuchereien. Unterwegs passieren wir den Leuchtturm von Dueodde. Spannend: Der neue Turm wurde 1962 gebaut, weil der alte schlicht zu klein war und vom Wald „verschluckt“ wurde. Uns ist aber klar – der alte hat eindeutig mehr Charakter. Alt schlägt neu, zumindest hier!

    Am Ziel wartet ein Traum-Stellplatz direkt am Meer. Und als wäre das nicht schon genug, liegt vis-à-vis eine Fischräucherei. Tja… Widerstand zwecklos 😇. Wir decken uns grosszügig ein – schliesslich sind wir beide bekennende Fisch-Fans.

    Der Rest des Tages? Eine Mischung aus perfektem Nichtstun: kleiner Strandspaziergang, Sonne tanken und einfach mal die Seele baumeln lassen. Später gönnen wir uns noch ein richtig gutes Glace 🍦 – bei mir Orange/Schoggi, bei Roger Zimt.

    Morgen steht ein kleines Abenteuer an: Mit der Fähre (ohne ObeliX) wollen wir zu den Erbseninseln (Christiansø und Frederiksø).
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  • Stellplatz Snogebæk (beim Hafen)

    May 2–3 in Denmark ⋅ ☀️ 11 °C

    Wunderschöner Stellplatz direkt am Meer. Ruhig. Gegenüber eine hervorragende Fischräucherei.

    Chef kommt vorbei um die Gebühr einzuziehen.

    Link auf Campercontact:
    https://www.campercontact.com/de/danemark/haupt…

    Koordinaten:
    55° 1' 35" N 15° 7' 9" O
    55.02649973 15.11905877

    Adresse:
    Snogebæk Havn 1
    3730 Balka / Dänemark

    Einrichtungen (👍=vorhanden, 👎=nicht vorhanden):

    Toiletten 👍 ca 70m entfernt
    Duschen 👎
    Entsorgung Grauwasser 👍
    Entsorgung Schwarzwasser 👍
    Entsorgung Chemie-Toiletten 👍
    Frischwasser 👍
    Abwaschen 👎
    Waschmaschine 👎
    WLAN 👎
    Strom 👍 zusätzlich bezahlt
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  • Mit dem Velo unterwegs

    May 1 in Denmark ⋅ ☀️ 9 °C

    Heute satteln wir die Velos und nehmen uns ein Stückchen Bornholm vor – Ziel: irgendwo zwischen Wald und Wind 😄. Los geht’s Richtung Vestermarie und weiter nach Aakirkeby. Und ganz ehrlich: Velofahren auf Bornholm ist kein Hobby, das ist ein Lebensgefühl! 🚴‍♂️ Überall top ausgebaute Radwege – sogar im Kreisel wird man mit Vortritt durchgeschleust. Da könnten sich andere Länder ruhig eine Scheibe abschneiden… (gut etwas weniger Gegenwind wäre noch schöner).

    Wir radeln durch schöne Wälder und trotz des sonnigen Wetters ist es nicht zu warm (wir schwitzen nie!). Zwischenstopp beim Aussichtsturm Kongemindet auf dem Rytterknægten – mit stolzen 162 Metern der höchste Punkt der Insel. Von hier oben gibt’s eine Aussicht, die selbst müde Beine kurz vergessen lässt.

    Weiter geht’s zu den geheimnisvollen Ruinen der Lilleborg – einer mittelalterlichen Burg mitten im Wald, vermutlich aus dem 12. Jahrhundert. Man fühlt sich ein bisschen wie auf Zeitreise. 🏰

    Dann rollen wir vorbei an den Slau's Stene – beeindruckende Felsformationen mit sagenumwobener Vergangenheit (angeblich hat hier ein Riese seine Steine verloren… stimmt sicher 😜).

    Wieder zurück in Rønne, passieren wir den alten Pulvertårnet – ein Relikt aus dem 17. Jahrhundert, das früher zur Verteidigung diente. Gleich daneben die hübsche Sankt Nicolai Kirke aus dem 14. Jahrhundert – Backsteingotik vom Feinsten.

    Rønne ist ein richtig nettes Städtchen mit vielen engen, charmanten Gassen – fast wie gemacht zum Verlaufen (absichtlich natürlich 😉). Besonders die kleinen, bunten Häuschen haben es uns angetan. Tja… und dann war da noch meine Mission: das kleinste Haus von Rønne zu finden. Ergebnis? Gescheitert. Vermutlich ist es einfach zu klein 🤷‍♀️😂

    Und dann, der Höhepunkt des Tages: der erste Leuchtturm! 🌊 Ein klassischer Moment – Roger strahlt wie ein Honigkuchenpferd… trotz "eme bitzli Weh am Fudi vom viile Velofahre 😅". Mal sehen wieviele Leuchttürme (der ca. 95 Leuchttürme in Dänemark) wir während unserer Reise sehen?

    Zurück beim ObeliX wartet das verdiente Z’Nacht: zartes Schweinsfleisch vom Grill, dazu frischer Salat. 🥗🔥 Roger kann einfach perfekt Grillieren!

    Und kaum im Bett – zack, weg. So schläft man nur nach einem echten Inseltag.

    Morgen wollen wir weiter Richtung Nexø.
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  • Mit ObeliX über die Ostsee

    Apr 30–May 2 in Denmark ⋅ ☀️ 11 °C

    Heute haben Roger und ich unseren treuen ObeliX aufs Schiff geschoben – von Sassnitz rüber nach Bornholm. Ganz entspannt, ohne Hektik (man glaubt es kaum!), und dann diese Überfahrt: Sonne im Gesicht, Ostseebrise um die Nase und das Gefühl, dass der Alltag irgendwo am Horizont zurückbleibt.

    Bornholm, die dänische Sonneninsel, liegt übrigens ziemlich einsam in der Ostsee und gehört geografisch fast schon mehr zu Schweden als zu Dänemark. Die Insel ist bekannt für ihre vielen Sonnenstunden, ihre runden Kirchen und… ja, ihre entspannten Besucher – wir passen also perfekt rein.

    Angekommen in Rønne, dem grössten Ort der Insel, wurden wir gleich auf den Boden der Realität zurückgeholt: Stellplätze? Fehlanzeige. Die wurden hier kurzerhand aufgehoben. Also nix mit „mal schnell stehen bleiben“. Kurzerhand haben wir den Kurs leicht nach Norden korrigiert und sind beim Nordskoven Strandcamping gelandet – schön im Wald gelegen, mit Meeresrauschen inklusive. Klingt kitschig, ist aber tatsächlich so.

    Morgen steht eine Velotour auf dem Programm. Bornholm soll nämlich ein kleines Paradies für Radfahrer sein: über 200 Kilometer gut ausgebaute Radwege führen einmal rund um die Insel. Mal schauen, wie weit unsere Beine mitmachen… und ob ObeliX ein bisschen eifersüchtig zuschaut.
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  • Nordskoven Strandcamping

    April 30 in Denmark ⋅ ⛅ 11 °C

    Schöner Campingplatz mit freundlichem Betreiber. Recht gross und sehr ruhig. Sehr nahe zum Strand.

    Link auf Campercontact:
    https://www.campercontact.com/de/danemark/haupt…

    Koordinaten:
    55° 7' 6" N 14° 42' 14" O
    55.11830375 14.70381246

    Adresse:
    Antoinettevej 2, 3700 Muleby / DK

    Einrichtungen (👍=vorhanden, 👎=nicht vorhanden):

    Toiletten 👍
    Duschen 👍
    Entsorgung Grauwasser 👍
    Entsorgung Schwarzwasser 👍
    Entsorgung Chemie-Toiletten 👍
    Frischwasser 👍
    Abwaschen 👍
    Waschmaschine 👍 zusätzlich bezahlt ?
    WLAN 👍
    Strom 👍
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  • Rügenbrücke & Grillglück

    Apr 29–30 in Germany ⋅ ☀️ 12 °C

    Nach einer wunderbar ruhigen Nacht rollen wir von Sommersdorf Richtung Sassnitz los. Und was soll ich sagen: freie Fahrt! Kaum Verkehr – wir fühlen uns wie die Könige der Landstrasse.

    Nach Stralsund und Dänholm geht’s auf die imposante Rügenbrücke. Kleiner Geografie-Check zwischendurch – wir überqueren hier die Ostsee, genauer gesagt den Strelasund, der das Festland von der Insel Rügen trennt. Die Rügenbrücke selbst ist übrigens mit rund 4’100 Metern Länge das längste Brückenbauwerk Deutschlands und wurde erst 2007 eröffnet – ein echtes modernes Wahrzeichen.

    Und zack, schon sind wir auf Rügen, Deutschlands grösster Insel, bekannt für ihre Kreidefelsen, Seebäder und ordentlich frische Brise um die Nase. Unser Ziel: Sagard. Der Stellplatz ist schnell erreicht, und wir fallen in den absoluten Ferienmodus. Sonne im Gesicht, Beine hoch, nichts tun – wir sind darin mittlerweile echte Profis.

    Am Abend wird’s dann kulinarisch ernst: Roger schmeisst den Grill an und es gibt ein saftiges Schweinshalssteak mit Salat. Einfach, ehrlich, perfekt.

    Und morgen? Da wartet schon das nächste Abenteuer: Mit der Fähre geht’s von Sassnitz rüber nach Rønne auf Bornholm. Der erste Leuchtturm ruft – und wir sind sowas von bereit!
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  • Mobilstellplatz De Klomp

    Apr 29–30 in Germany ⋅ ☀️ 12 °C

    Ideal für die Weiterreise mit der Fähre nach Bornholm (Entfernung nur 5km). Ruhig, grosse Flächen, Besitzer (Holländer) sehr nett.

    Link auf Campercontact:
    https://www.campercontact.com/de/deutschland/me…

    Koordinaten:
    54.51413909995877, 13.537451369308137
    54° 30' 54" N 13° 32' 22" O

    Adresse: Vorwerk 13 13, 18551 Sagard, Deutschland

    Einrichtungen (👍=vorhanden, 👎=nicht vorhanden):

    Toiletten 👍
    Duschen 👍 zusätzlich bezahlt
    Entsorgung Grauwasser 👍
    Entsorgung Schwarzwasser 👍
    Entsorgung Chemie-Toiletten 👍
    Frischwasser 👍 zusätzlich bezahlt
    Abwaschen 👍
    Waschmaschine 👍 zusätzlich bezahlt
    WLAN 👍
    Strom 👍 zusätzlich bezahlt

    Danke Andy und Yvi on Tour für die Idee, die Übernachtungplätze so zu notieren.

    https://youtube.com/@anyvontour?si=07mR_xptmeWv…
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  • Sonnen, Schrauben & Geschichte 🚐

    April 28 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Ausschlafen deluxe – Nach dem z'Zmorge gabs eine Arbeitsteilung im Hause ObeliX. Während Roger sich heldenhaft in die Tiefen der Garage und des Unterbodens stürzte (inkl. Technik-Update-Marathon für Navi, Velocomputer & Co.), zog es mich aufs Velo.

    Mein Ziel: Demmin – gemütliche 45 km hin und zurück, also gemütlich ist etwas untertrieben (gefahren in 2 Std. 11 Min, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 21 km/h).... dazu gab's eine Garantie für Muskelkater.

    Vor Ort bestaunte ich die St.-Bartholomaei-Kirche, eine imposante Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert – typisch norddeutsche Backsteingotik, massiv, ruhig, irgendwie ehrfürchtig.

    Und dann kam Geschichte ins Spiel: Ein älterer Herr erzählte mir vom tragischen Massensuizid von Demmin 1945. Gegen Kriegsende nahmen sich hier hunderte Menschen das Leben – aus Angst vor der anrückenden Roten Armee. Ziemlich harter Stoff für eine Velopause, aber eindrücklich und bewegend.

    Zurück beim ObeliX: Roger lag inzwischen dekorativ in der Sonne – die Akkus voll, der Mann leer. Timing perfekt. Vor dem Z’nacht lernten wir noch Manuela und Harry kennen – zwei Rückkehrer aus der Schweiz, jetzt wieder wohnhaft in Berlin. Seit vier Jahren zurück… und immer noch ein bisschen Heimweh nach der Schweiz. Verständlich, oder? 😉

    Gemeinsam gab’s Apero und gute Gespräche – genau solche Begegnungen machen das Reisen aus. Nach einem entspanntes Abendessen genossen wir noch den restlichen Abend.

    Morgen geht’s weiter nach Sassnitz – denn am Donnerstag wartet schon die Fähre Richtung Bornholm. Nächster Halt: Inselabenteuer!

    Koomot Velotour: https://www.komoot.com/de-de/tour/2916296242
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  • Früh wach, früh am See, alles läuft 😄

    April 27 in Germany ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Tag beginnt… sagen wir mal: unanständig früh. 🕓
    Um 5 Uhr sind wir beide hellwach – offenbar haben wir den Schlaf einfach schon durchgespielt. Also wird nicht lange gefackelt: Frühstück im ObeliX, ganz entspannt, ohne Hektik, dafür mit diesem leisen Gefühl von „heute läuft’s“.

    Um 7 Uhr geht’s einkaufen – und danach direkt auf die Piste. Ziel: Sommersdorf. Klingt schon nach Sommer, oder?

    Und tatsächlich: Der Plan geht auf wie ein frisch aufgebackenes Brötchen.
    350 Kilometer in 4,5 Stunden – keine Staus, nur einmal kurz stockender Verkehr (quasi die Autobahn-Version von „räuspern“). Punkt 12 Uhr rollen wir ein. Timing? Lehrbuch.

    Sommersdorf liegt direkt am wunderschönen Kummerower See – und der macht seinem Namen wirklich keine Ehre. Statt Kummer gibt’s hier: Weite, Ruhe und glitzerndes Wasser. Mit rund 32 km² ist er übrigens der viertgrösste See in Mecklenburg-Vorpommern und bekannt für seine naturbelassene Umgebung. Keine überlaufene Touri-Meile, sondern eher „durchatmen und vergessen, welcher Wochentag ist“.

    Wir stellen ObeliX direkt am See ab (erste Reihe, quasi Loge 😄) und lassen den Nachmittag einfach passieren. Sonne im Gesicht, Wasser vor der Nase, kein Stress weit und breit.

    Ganz ehrlich: Im Moment fühlt es sich an, als hätten wir einen kleinen Vertrag mit dem Universum abgeschlossen –
    👉 Verkehr läuft
    👉 Wetter liefert ab
    👉 Stimmung top

    Wir? Einfach nur mittendrin. Glückskinder auf vier Rädern.
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  • LKW-freie Zone = Wir-geben-Gas-Tag

    April 26 in Germany ⋅ ⛅ 14 °C

    Der Plan: „Wir machen heute Strecke.“
    Die Realität: 440 km und rund 6 Stunden später sitzt wir dann aber trotzdem geschniegelt auf dem Stellplatz und fragt euch, wer eigentlich diese geniale Idee hatte?

    Unterwegs dann der erste kleine Schockmoment: Tanken. 2.19 € 😳. Da wird aus „wir tanken kurz“ plötzlich ein emotionales Ereignis. Beim letzten Mal (am 9.9.2025) noch 1.58 €, heute eher das Gefühl, dass ObeliX einen Champagner-Service bekommen hat.

    Und dann dieser Moment auf der Strecke: Alsfeld.
    Zum ersten Mal kein Stopp. Und genau deshalb ein bisschen wehmütig – denn dort wären eigentlich Annette und Jochen gewesen. Aber die beiden haben offenbar besseres geplant als auf uns zu warten. Während wir also an den Fachwerkhäusern vorbeiziehen, sitzen die beiden irgendwo zwischen Zypressen und Aperol und denken nicht im Traum daran, dass wir gerade emotional an Alsfeld vorbeifahren. Verrat auf hohem Niveau. 🇮🇹😄

    Alsfeld selbst ist übrigens kein unbeschriebenes Blatt (wir waren ja schon oft hier): die Altstadt ist berühmt für ihre dicht gedrängten Fachwerkhäuser und das historische Rathaus aus dem 16. Jahrhundert – ein klassisches „Postkarte-in-echt“-Städtchen. Normalerweise fährt man da nicht einfach vorbei, sondern bleibt hängen. Übrigens hat Alsfeld einen wunderschönen Wohnmobilstellplatz. Heute aber: nur ein Blick aus dem Fenster und ein kleines „schade eigentlich“.

    Weiter geht’s Richtung Ziel: Brehna, ein eher ruhiger Ortsteil von Sandersdorf-Brehna.

    Am Stellplatz „An den Linden“ dann die klassische Reisemomentszene: Motor aus, Sonne im Gesicht, Beine hoch 🌞. Und irgendwo zwischen „Wir wollten Strecke machen“ und „Ach, ist das hier gemütlich“ merkt man: Genau so soll Reisen sein.
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  • Kilometer statt Kaffeepause - Lorsch

    April 25 in Germany ⋅ ☀️ 19 °C

    Um 14:00 Uhr geht’s los in Wangen an der Aare – fast schon gemütlich für unsere Verhältnisse 😄. Und siehe da: Kaum Verkehr! Ein kleines Wunder auf vier Rädern. Also nutzen wir die Gunst der Stunde und rollen entspannt bis nach Lorsch – gut 330 km, das kann sich sehen lassen 👏

    Dort angekommen: kurzer Stopp, Sonne ins Gesicht, Seele baumeln lassen 🌅
    Zum Znacht gibt’s etwas Kleines – mehr braucht’s nach so einem Fahrtag auch gar nicht.

    Beim gemütlichen Ausklingen dann der grosse Masterplan: Morgen wollen wir bis nach Leipzig durchziehen. Die Theorie dahinter: Wochenende = weniger Lastwagen = weniger Verkehr = wir gleiten einfach durch 😎

    Ob das wirklich so klappt?
    Wir sind… vorsichtig optimistisch. Fortsetzung folgt 😉
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    Trip start
    April 25, 2026